von Virginia Satir
Ich bin ich.
Nirgendwo gibt es jemanden, der genauso ist wie ich.
Einige Menschen sind mir in Einzelheiten gleich, aber niemand ist ganz so wie ich.
Darum gehört alles, was ich tue, zu mir, alles an mir gehört zu mir!
– Mein Körper, und alles was er tut
– mein Geist mit all seinen Gedanken und Ideen
– meine Augen mit allen Bildern, die sie sehen
– alle meine Gefühle, Ärger, Freude, Frustration, Liebe, Enttäuschung, Erregung
– mein Mund und alle Worte, die er spricht: höfliche, harte und grobe, wahre oder falsche
– meine Stimme, laut oder leise
– alles was ich tue in Bezug auf andere oder auf mich selbst
– meine Phantasien gehören mir, meine Träume, Hoffnungen und Ängste
– alle meine Triumphe und Erfolge gehören zu mir
– und all meine Niederlagen und Fehler
Weil das alles zu mir gehört kann ich mich selbst genau kennenlernen.
Wenn ich das tue, kann ich mich lieben und freundlich sein zu allen Teilen meiner Person.
So kann ich es ermöglichen, dass alles in mir zu meinem Besten wirkt.
Ich weiß von Seiten an mir, die mich verwirren, und ich weiß, dass ich Seiten habe, die ich noch gar nicht kenne.
Solange ich jedoch freundlich und liebevoll zu mir selbst bin, kann ich mutig darauf warten, dass sich die Verwirrung löst, und dass ich Möglichkeiten finde, mehr über mich zu erfahren.
Wie immer ich auch aussehe und mich äußere, was immer ich auch sage oder tue, was immer ich denke oder fühle in jedem beliebigen Augenblick:
Das bin ich.
Das bin ich und drückt aus, wo ich in diesem Augenblick stehe.
Wenn ich mich rückblickend erneut betrachte, wie ich ausgesehen und wie ich mich ausgedrückt habe, was ich gesagt und getan habe, wie ich gedacht und gefühlt habe, dann mögen sich Einzelheiten als unpassend erweisen.
Ich kann das Unpassende fallen lassen und das Passende behalten und etwas Neues finden für das, was ich aufgebe.
Ich kann sehen, hören, fühlen, denken, sprechen und handeln.
Ich habe alles, was ich brauche um zu überleben und um anderen nah zu sein.
Ich gehöre mir selbst, darum kann ich mich gestalten!
Ich bin ich, und ich bin wertvoll
Zitat von Loreleilei im Beitrag #1
von Virginia Satir
...mich lieben und freundlich sein zu allen Teilen meiner Person.
Ich finde keinen bestehenden Thread zu den "Augen der Liebe" aus dem Ratgeber. Aber ich wollte meine Erfahrungen und Ideen zu der Übung hier mit euch teilen. Nach kurzem Blättern: Seite 196.
Selber habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich bei diesen Gedankenübungen am Feierabend im Sitzen oder Liegen oft schlicht einschlafe. Viel überschüssige Müdigkeit im Körper, die ich auch nicht mehr so wirklich los werde.
Aber ich habe eine eigene Variante entwickelt. Ich mache speziell diese Übung beim Joggen im Fitnesstudio auf dem Laufband. Meist habe ich energiegeladene mich positiv stimmende Musik dabei. Und nach einigen Versuchen, bei denen ich meine engsten Freunde visualisiert habe (Farben Orange und Grün) - habe ich die Übung einfach mit mir selbst gemacht.
Sprich ich visualisiere mich selber, und wie ich mich schätze und liebe. Das lässt mich zum einen Bewusst werden, dass ich mir stets selbst zur Verfügung stehe und ich mich auf mich verlassen kann. Zum Anderen mache ich mir meine Liebe zu mir selbst bewusst. Die Farbe ist übrigens Silber.
Damit nicht genug. Anfangs visualisierte ich mich selbst nur mir gegenüber und machte die Übung wie gehabt. Inzwischen Visualisiere ich parallel mehrere Versionen von mir um mich herum. Je nachdem worauf ich Lust habe in unterschiedlichen Posen, Zuständen Launen oder Kleidungen. zB Anzügen (Erfolg) oder einem Karateanzug (ist für mich speziell bedeutend).
Ich weiß nicht ob das Sinn macht, bitte schaut euch die Übung noch einmal an und überlegt euch, ob das sinnvoll klingt.
Für mich sind folgende "Selbstbilder" oft wiederkehrend in meiner eigenen Visualisierung zu finden. Ein Ich, das mich hält, liebt und ermutigt. Eins, das mich fordert, herausfordert und anfeuert. Eines, das sich wehrt. Eines mit Humor. Eines, welches motiviert nach Vorne geht. Und eines, welche meine besten Seiten liebt und eines welche meine finstersten Seiten liebt.
Speziell die letzten zwei bringen in mir die Assoziationen der Farben weiß und schwarz, und zusammen ergibt das in meinem Geist silber.
Wenn ich wie in der Übung beschrieben die Farbe verstärke, umhüllt mich eine silberne Schicht. Je nachdem ob ich beim Laufen aus der Puste komme, bewege ich die Farbe schon einmal zu meinem Herzen oder meinen Lungen, um mir Kraft zu geben.
Das klingt jetzt alles ziemlich Wudu, bin ich sicher, aber mir hilfts :) Ich dachte für die, die die Übungen bewusst durch arbeiten, wäre das ein guter Anstoß, um noch mehr Selbst Liebe zu erfahren.
Sehr gut. Freut mich, wenn die Übungen dir helfen. Weiter so.
The most loving women are the women who will test you the most. She wants you to be your fullest, most magnificent self. She won’t settle for anything less. She knows it is true of you. She knows in your deepest heart you are free, you are Shiva. Anything less than that she will torment. And, as you know, she’s quite good at it.

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