Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#1 von Char , 08.02.2015 18:47

Wie oft hat man schon irgendwo irgendwann einmal gehört, dass manche Männer, wenn sie "krank" sind, weinen wie Babys; ein Schnupfen schnell zur Grippe erklärt wird, Wetterfeinfühligkeit den Kopf fast sprengt und 38,5 Grad Celsius Fieber als lebensbedrohlich dargestellt wird...

Und eine Frau, die Kopfweh, Migräne, meistens zur gemütlichen Abendstunde, hat, scheint ihre Kopfschmerzen dann recht schnell vergessen zu haben, wenn der Satz "Fasse mich nicht an!" hochkonzentriert und gezielt eingesetzt von ihr fällt.



Ich möchte an dieser Stelle einfach mal eine Unterhaltung darüber starten, wie Partner/in optimal zu "behandeln" ist, wenn sie/er tatsächlich krank, erkältet, fiebrig, verletzt usw. ist.
Wie hat der Mann dann zu führen?
Wie sollte die Frau dann ihn umsorgen?


Gerne auch mit erlebten Beispielen, wie es nicht gehandhabt werden sollte,
Fehler, die passiert sind, erlebte "Krankheitsvortäuschungen", selbst mal geschummelt und natürlich auch, wo ihr denkt, etwas richtig gemacht zu haben.


 
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RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#2 von Winky12 ( gelöscht ) , 09.02.2015 11:38

Zitat von Char im Beitrag #1

Und eine Frau, die Kopfweh, Migräne, meistens zur gemütlichen Abendstunde, hat, scheint ihre Kopfschmerzen dann recht schnell vergessen zu haben, wenn der Satz "Fasse mich nicht an!" hochkonzentriert und gezielt eingesetzt von ihr fällt.




also ich habe ja leider sehr oft ziemlich starke Migräne und die beginnt meist auch schon morgens direkt nach dem Aufwachen.
aber "Fass mich nicht an" habe ich noch nie zu meinem Freund gesagt.
Bei uns gibt es eigentlich immer 2 Möglichkeiten - beide sind ruhig und eher müde, entweder dann schlafen ( für beide ok )
oder wir probieren gerade dann Sex, weil es für die Entspannung gut ist und meine Migräne teilweise dann auch danach kurzzeitig besser ist...


Winky12

RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#3 von maribelle ( gelöscht ) , 09.02.2015 15:42

Gute Frage. Ich persönlich bin meistens total anhänglich und will umsorgt werden, wenn ich krank bin.
Also da muss schon echt hohes Fieber sein, dass ich im Bett liege und nix sehen/hören will...

vielleicht ist da auch eine Unterschied wenn man schon Mutter ist?
Denn wenn Ex krank war habe ich ihn auch versorgt (Tee kochen etc) er wiederum hat sich bei harmlosen schnupfen sofort ins Schlafzimmer verzogen und es musste ruhig sein.


maribelle

RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#4 von Char , 09.02.2015 16:02

@ Winky12, es soll bekanntlich welche geben, die tatsächlich "Kopfweh" vortäuschen,
weil halt gerade mal kein Bock auf Nähe haben...

Ein Mann bekommt dann einfach keinen hoch; der braucht da nichts weiter vortäuschen...



Migräne direkt nach dem Aufwachen?? Ohje.
Weckergeräusch mal wechseln?



Ich bin mal mit einer morgens zusammen aufgewacht, die angeblich plötzlich Lähmungserscheinungen bei einem Oberschenkel abwärts hatte...
Das war anschließend ein Ding.

Zuerst zum Arzt in der Nähe; ich sie bei sämtlichen Wegen die zu Fuß gegangen werden mussten entsprechend gestützt.

Sorgvoll wie ich war, bin ich dann sogar mit rein in die Behandlungsstunde (macht man eigentlich nicht, weiß ich). Doktorin dann ein paar Tests gemacht, nichts gefunden.
Dann kamen so komische Blicke. Von beiden Mädels.
Ärztin noch ein paar Tests gemacht und uns dann empfohlen, in ein spezielle Krankenhaus etliche Km weiter zu fahren. (Ihr Bein war mittlerweile weder gelähmt noch schmerzte es, aber ok, lieber mal untersuchen lassen.)

Während der Fahrt musste ich an die komischen Blicke zurückdenken, daran, dass sie beim Gang zum Arzt eigentlich schon wieder nahezu beschwerdefrei war und
ganz wichtig
am Vorabend war ein bisschen dicke Luft, die auch beim zusammen Einschlafen noch bestand.
Da machte es irgendwie -klick-

Im Krankenhaus dann im Wartebereich diesmal geblieben. Junger angehender Doc (Student wohl) hatte sie untersucht. Da ich wusste, wie die Untersuchung in etwa aussieht (verschiedene Berührungstest zum Checken, ob Nerven funktionieren; sie dabei halbnackig, er ihr Bein streichelnd usw.) habe ich eine Eifersuchts- und Wutwelle im Warteraum langsam aufgebaut; verbunden mit der Ahnung aus dem -Klick- zuvor.
Und das Schlimmste damals für mich: der hatte auch noch eine optische Ähnlichkeit mit ihrem Ex!

Untersuchung ergab nichts. Alles soweit ok bzw. keine Anzeichen für irgendwas, was behandelt werden sollte. Vorsichtshalber aber mal beobachten, ob das nochmal vorkommt.


Meine eigenen Erkenntnisse noch am selben Tag:
- zum auf den Händen Tragen war sie mir zu schwer
- sie hatte vielleicht ein Krampf oder ein eingeschlafenes Bein gehabt, wenn überhaupt... und ich wunderte mich, warum von keinem der Behandelnden das ausgesprochen wurde
- später am Tag jedoch war ich überzeugt davon, dass sie, wohl aufgrund der dicken Luft am Vorabend, mir etwas vorspielte; warum genau auch immer
- ich sorge mich viel zu schnell und hatte dann fast alles mit mir machen lassen, auch ohne dass sie etwas sagen oder befehlen musste (Tendenz: Selbstaufgabe)
- ich wurde sehr schnell eifersüchtig

Das war wahrscheinlich damals die Erste mit Dramaqueen-Tendenz, die mir begegnet war
und zudem meine Eier fest in der Hand hatte.



Nächste Mal - bitte bitte nie wieder so was! - fragen, ob ich den Rettungswagen rufen soll?!


 
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RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#5 von Char , 09.02.2015 16:16

Zitat von maribelle im Beitrag #3

vielleicht ist da auch eine Unterschied wenn man schon Mutter ist?

Sicherlich.


Kann allerdings gefährlich werden, wenn sich der Partner in der Hinsicht "bemuttert" fühlt?
Somit gibt es bestimmt einen Unterschied zwischen mütterlicher Umsorgung und partnerschaftlicher Umsorgung; sollte es zumindest...



Ich jetzt als Mann finde es total schwierig, die Situation zu händeln, wenn sie hochfiebrig, vielleicht noch mit Kopfweh, das Bett hütet.
Neigte dann dazu, anstatt zu führen, stets zu fragen, was sie sich wünscht. Mein Verhalten war dann ähnlich dem, das Betaisierte machen...


 
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RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#6 von maribelle ( gelöscht ) , 09.02.2015 16:31

Zitat von Char im Beitrag #5
Zitat von maribelle im Beitrag #3

vielleicht ist da auch eine Unterschied wenn man schon Mutter ist?

Sicherlich.


Kann allerdings gefährlich werden, wenn sich der Partner in der Hinsicht "bemuttert" fühlt?
Somit gibt es bestimmt einen Unterschied zwischen mütterlicher Umsorgung und partnerschaftlicher Umsorgung; sollte es zumindest...



Ich jetzt als Mann finde es total schwierig, die Situation zu händeln, wenn sie hochfiebrig, vielleicht noch mit Kopfweh, das Bett hütet.
Neigte dann dazu, anstatt zu führen, stets zu fragen, was sie sich wünscht. Mein Verhalten war dann ähnlich dem, das Betaisierte machen...





Ich denke, krank sein, ist eine Ausnahmesituation. In dem Fall gibt es kein Beta-Alpha Verhalten. Und bemuttert werden in der Zeit, gefällt glaub ich sehr vielen, egal ob männlein oder weiblein.
Aber ob das beta ist, ist m.M.n zweitrangig, der Mensch, den ich liebe ist krank und ich möchte ihm helfen so gut ich kann. Wichtig ist, wie man davor und danach miteinander umgeht. :)


Char und haben sich bedankt!
maribelle

RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#7 von felsen ( gelöscht ) , 09.02.2015 17:06

Zitat von Char im Beitrag #5
Zitat von maribelle im Beitrag #3

vielleicht ist da auch eine Unterschied wenn man schon Mutter ist?

Sicherlich.


Kann allerdings gefährlich werden, wenn sich der Partner in der Hinsicht "bemuttert" fühlt?
Somit gibt es bestimmt einen Unterschied zwischen mütterlicher Umsorgung und partnerschaftlicher Umsorgung; sollte es zumindest...



Ich jetzt als Mann finde es total schwierig, die Situation zu händeln, wenn sie hochfiebrig, vielleicht noch mit Kopfweh, das Bett hütet.
Neigte dann dazu, anstatt zu führen, stets zu fragen, was sie sich wünscht. Mein Verhalten war dann ähnlich dem, das Betaisierte machen...




Krank sein ist eine Ausnahmesituation.
Bei so Standard-"Krankheiten" wie Fieber, Grippe, Erkältung solltest Du auch nicht hysterisch werden.
Zeig ihr, dass Du für sie da bist.

Wenn Du dabei Alpha-Verhalten zeigen möchtest, vielleicht so:
Wenn Du krank bist, kannst Du sie zur Krankenschwester ernennen. Flenn nicht rum, sag ihr was du brauchst. Delegiere ruhig ein paar deiner Aufgaben an sie. Oder lass ihre Krankenschwester-/Mutter-Instinkte wirken, wenn sie sowas hat. Sie wird es vielleicht genießen. Wenn Du echt hilflos bist, nutzt dir vielleicht der Florence Nightingale-Effekt (Krankenschwestern, die sich in ihre hilflosen Patienten verlieben). Wenn es Dir dann besser geht, kannst Du daraus noch ein sexuelles Rollenspiel ableiten.

Wenn sie krank ist, kannst Du trotzdem führen und fürsorglich sein. Frag sie nicht dauernd, was sie sich wünscht. Frag einmal und halte einen Kommunikationsweg offen, wenn sie dich braucht (z.B. Telefon). Ansonsten versorgst Du sie mit den üblichen Mitteln, also machst Du ihr Tee und Hühnerbrühe, gibst ihr Zwieback oder so, sagst ihr das sei gut für sie, sie soll viel trinken. Verfolge ihre Genesung durch tägliches Fiebermessen. Versetz dich eher in die Rolle eines Arztes, lass dich nicht verunsichern, mach Deine regelmäßige Visite. Hole nicht dein Laptop an ihr Bett und google "Fieber Behandlung" und diskutier die Suchergebnisse mit ihr. Zu einem Arzt, der sowas macht, würde ich nicht mehr gehen.
Wenn Du Lust hast, besorg dir einen Kittel und Stethoskop, oder versprich ihr eine Belohnung, wenn sie wieder gesund ist.
Wenn Du selbst keine Zeit für sie hast (wegen Arbeit o.ä.), bereite die Versorgung vor, oder sorge nach Möglichkeit dafür, dass sich jemand um sie kümmert. Nicht ihr Ex, sondern z.B. ein/e Verwandte/r oder sprich mit einer ihrer Freundinnen.


Vielleicht bringt es ja was, sich mal die eine andere andere Arzt-/Krankenhaus-Serie anzusehen, die für Frauen produziert werden.


Zeig Deiner Partnerin, dass Du für sie da bist und das auch von ihr erwartest. Und (wichtig als Alpha), dass dich so eine Situation nicht verunsichert und Du dich nicht unterwirfst.
Würde dir das in etwa deine Ängste nehmen, betaisiert zu werden?


Char hat sich bedankt!
felsen

RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#8 von Char , 09.02.2015 21:47

Sehr geile Text, sehr informativ, danke Felsen.



Zitat von felsen im Beitrag #7

Zeig Deiner Partnerin, dass Du für sie da bist und das auch von ihr erwartest. Und (wichtig als Alpha), dass dich so eine Situation nicht verunsichert und Du dich nicht unterwirfst.
Würde dir das in etwa deine Ängste nehmen, betaisiert zu werden?

Erst mal Alpha werden... ;)

Dein Text hilft vor allem dabei, nicht ganz so "hilflos" zu sein - und ja, dieses hilflos sein, nicht wissen was man tun sollte/kann, wie zu führen ist.


 
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RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#9 von maribelle ( gelöscht ) , 09.02.2015 22:15

Zitat von Char im Beitrag #8
Sehr geile Text, sehr informativ, danke Felsen.



Zitat von felsen im Beitrag #7

Zeig Deiner Partnerin, dass Du für sie da bist und das auch von ihr erwartest. Und (wichtig als Alpha), dass dich so eine Situation nicht verunsichert und Du dich nicht unterwirfst.
Würde dir das in etwa deine Ängste nehmen, betaisiert zu werden?

Erst mal Alpha werden... ;)

Dein Text hilft vor allem dabei, nicht ganz so "hilflos" zu sein - und ja, dieses hilflos sein, nicht wissen was man tun sollte/kann, wie zu führen ist.



Alpha und ne große Portion Sicherheit, weia...man/n sollte sich von einer harmlosen Erkältung nicht so sehr beeindrucken lassen...einfach mal instinktiv handeln oder wie es gerade passt...man kann sich nicht wirklich auf alle Eventualitäten vorbereiten, egal wie sehr man/n es versucht...ich sagte es schon mal, kranksein ist immer eine Ausnahmesituation...und wenn du mit 39° iwo im Bett vor dich hin siechst machst du dir eh keine Gedanken mehr darüber


maribelle

RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#10 von koc , 09.02.2015 22:21

Wer sich ums Alpha-Sein Gedanken machen muss, wenn die Partnerin krank ist, hat ein Problem.


The most loving women are the women who will test you the most. She wants you to be your fullest, most magnificent self. She won’t settle for anything less. She knows it is true of you. She knows in your deepest heart you are free, you are Shiva. Anything less than that she will torment. And, as you know, she’s quite good at it.


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RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#11 von Char , 09.02.2015 22:27

Gut, dann mal gedanklich weg von dem "Alpha-Sein" und wieder back zu: wie führen, wie Mann sein, wenn Partnerin krank.
Oder eben, wie Frau sein, wenn Partner krank.


;)




"Dauerkrankheiten" lassen wir mal außen vor.


 
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RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#12 von maribelle ( gelöscht ) , 09.02.2015 22:43

Ich sags mal so, trags mit Fassung, sei lieb, nett und zuvorkommend und wenn sie dich zusammenstaucht, stecks weg...sie kanns ja wieder gut machen wenn die Halsschmerzen weg sind


Char hat sich bedankt!
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RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#13 von PrincessCharming ( gelöscht ) , 10.02.2015 08:58

Die Geschichte mit dem eingeschlafenen Bein ist wirklcih gut! Nur warum wurdest du auf den jungen Arzt so eifersüchtig? Wenn du da schreibst: Nie wieder so, da wäre ich vorsichtig. Lustig ist das bestimmt nicht, wenn einem da wirklich sowas passiert. Sei nicht so streng mit ihr, ob es vorgetäuscht war oder nicht, dass weiß man nicht. Wenn solche "Szenen" häufiger vorkommen, dann ist die Skepsis natürlich berechtigt.

Und ansonsten finde ich: Warum "führen" wenn der andere krank ist? Ich seh das eher so: Der "Kranke" muss doch in der Situation "führen", weil er in seinem Körper steckt und instinktiv weiß was zu tun ist (Ruhe, Bewegung, aktive Hilfe). Als Partner kann man dann Wünschen des Paetners nachkommen (pflegen, Einkaufen ect.). Ein bisschen "lenken" sollte man m.A.n., wenn der Partner bekanntermaßen seine "Krankheit" falsch behandelt, also sich zu wenig um sich selbst sorgt (dann mal eher zum Arzt schicken, auch wenn er/sie es nicht will, Impulse geben) oder eben zu sehr um sich selbst sorgt (dann eher dämpfen). Da ist auch jeder anders, denke ich.


PrincessCharming
zuletzt bearbeitet 10.02.2015 09:03 | Top

RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#14 von Char , 10.02.2015 13:22

Zitat von PrincessCharming im Beitrag #13
Die Geschichte mit dem eingeschlafenen Bein ist wirklcih gut! Nur warum wurdest du auf den jungen Arzt so eifersüchtig?

Nicht nur auf ihn, nicht nur auf ihn...

Ist eine meiner Baustellen.



Ich bin mir mittlerweile zu 99,9 % sicher, dass sie da nur etwas gespielt hatte; oder halt aus einer Mücke einen Elefanten machte.
Und vor diesem Elefanten wurde ich unterwürfig ;)

Ergebnis davon war, dass ich auch noch Wochen danach recht ausgenutzt wurde bzw. mich hatte ausnutzen lassen.


Anstelle "die Hosen an", hatte sie - trotz wieder Gesundsein - dauerhaft den Patientenkittel,
mit der selben Wirkung wie das Hosenanhaben. Ich war da einfach zu fürsorglich. Selbstaufgabe.

Sich selbst nachhaltig betaisiert, nachdem sie einmal krank - geschauspielert oder nicht - war.
(Dieses sog. Machtgleichgewicht war danach völlig aus der Waage...)


Um derartige Situation jedoch hinreichend und vielleicht sogar beziehungsfördernd meistern zu können, dafür dieser Faden hier.


 
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RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#15 von PrincessCharming ( gelöscht ) , 10.02.2015 15:02

Hmm ok, verstehe. Selbstaufgabe sollte das natürlich nicht werden. Helfen ja (vielleicht mal Einkaufen, jemanden irgendwo hinfahren ect.) auch mal Händchenhalten für ne Stunde. Dann darf man aber auch sich wieder um sich selbst kümmern. Man muss natürlich auch abschätzen wie akut ect. das Ganze ist und da abwägen. Ein Patentrezept gibts dafür wohl nicht.

Da macht auch das Maß das Gift.


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RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#16 von Winky12 ( gelöscht ) , 11.02.2015 20:40

Zitat von Char im Beitrag #1
, wie Partner/in optimal zu "behandeln" ist, wenn sie/er tatsächlich krank, erkältet, fiebrig, verletzt usw. ist.
Wie hat der Mann dann zu führen?




da ich ja nun im Prinzip leider "dauerkrank" bin,
trotzdem mal gefragt...

mir geht es seit ein paar Wochen merklich schlecht, schlechter als z.B. noch um Weihnachten rum ect.
das geht Nachts los, ich kann nicht mehr durchschlafen, weil ich nachts ca 3-6 x zur Toilette ( Pipi ) muss, seltenst nur 1-2 mal. Also immer Unterbrechungen und wach sein.
Das hatte ich schon BEVOR ich diese heftige Blasenentzündung vor 2 Wochen hatte.
Immer wieder zwischendurch Schmerzen im Unterleib und Druck und Brennen der Harnröhre oder Blase, ich weiss es nicht ( die Blasenentzündung ist weg, ich hatte ein Antiobiotikum bekommen ),

Das nervt mich eigentlich am allermeisten, ich bin müde und abgeschlagen und habe morgens Augenringe, kann mich schlecht konzentrieren und fühle mich tagsüber ständig völlig erschlagen ( und das obwohl ich z.Zt. ja NICHT arbeite ! )

so, aber geht weiter

Mindestens 2 bis 3 mal / Monat heftigte Migräne von 2-6 Tagen Dauer

Z.Zt. heftigste Wirbelsäulenschmerzen, mittlerer Rückenbereich

Bauchschmerzen sind etwas besser geworden, seit ich bestimmte Nahrungsmittel weglasse und auf Dinkel umgestiegen bin

ständige Schmierblutungen und damit widerum Regelbeschwerden + Migräne,
habe deshalb vor 4 Wochen nun nochmal die Pille gewechselt, mein Gyn sagte diese die ich jetzt bekommen habe, sei stabiler und verhindert das.
Hat aber nicht geklappt, 1 Packung nun durch genommen ( soll sie generell durchnehmen, was ich schon seit Jahren versuche ) - wieder Schmierblutung !!!
Das nervt so, vorher 2 Tage schön fett Migräne gehabt

Ich mache regelmässig jede Woche mein spezielles Rheuma-Gerätetherapie in einer Rehaeinrichtung und auch meine Übungen zu Hause.
Muss ich, weil ich sonst vor Schmerzen manchmal kaum aushalte

Tablettenkonsum z.Zt. sehr hoch ( Novalgin, Triptane gg die Migräne-Attacken )

Kurz um, die letzten Wochen geht es mir nicht gut und ich werde zunehmend wehleidiger, da ich keine Lust mehr auf die ganzen Schmerzen und Beschwerden habe, und obwohl ich zum Arzt renne, nichts hilft
versuche aber meinen Altag trotzdem normal zu schaffen, Pferd ect., wie ich im meinem Thread schon schrieb

Aber das ganze geht auch an meinem Freund nicht vorbei, er nimmt das sehr stark war und letztens kam schon von ihm, es würde sich bei mir fast nur noch alles darum drehen
Dabei versuche ich ja schon nicht, oer so wenig wie möglich rum zu jammern. Aber ich sprech natürlich mit ihm darüber wenn ich was habe oder mir was auffällt. Thema Sex ist ja auch immer mit betroffen bei den nervigen Zwischenblutungen.
Ich erwarte von ihm kein Bemuttern und das tut er auch nicht. Ich koch mir selbst Tee ect. und sorge krank für mich. Ich will ihn so wenig wie möglich damit belasten.
Aber dennoch, mir geht es schlecht und er bekommt es jeden Tag mit und es beeinträchtigt mittlerweile unseren Alltag.
Ich fürchte ganz ehrlich um meine Attraction !!!!


Winky12

RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#17 von koc , 11.02.2015 20:54

Meiner Meinung nach halst du dir derzeit zu viel auf. Wenn man mal in deinen Thread sieht, was du alles zu erledigen hast:
Wohnung renovieren, krankes Pferd, Jobsuche, deine Krankheit, Hausreparieren. Hab ich noch was vergessen? Und wo bleibt Winky dabei?

Und das du dann nachts nicht mehr gut schlafen kannst, ist imho nachvollziehbar, weil dir die Sachen ja auch nachts keine Ruhe geben.

Du musst dir einen Rückzugsort suchen, an dem du einfach mal abschalten und dich um dich selbst kümmern kannst. Keine Verpflichtungen anderen gegenüber, nichts zu erledigen, einfach Ruhe.


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RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#18 von Char , 11.02.2015 21:04

Zitat von Winky12 im Beitrag #16
ich kann nicht mehr durchschlafen, weil ich nachts ca 3-6 x zur Toilette ( Pipi ) muss, seltenst nur 1-2 mal.


Bisher dachte ich immer, nur Hunde würden ihr neues Revier markieren wollen... aber auch Katzen (CAT) machen das ähnlich, somit passt das wieder...



Wie viel "gibt" das dir, wenn ihr ansonsten doch abends eingekuschelt einfach den Tag ausklingen lasst?
Und wie viel gibt ihm das?

Ist es nicht so, dass er sich darüber freut, mit dir Abends kuscheln zu können? Es somit kaum Abzugspunkte bei der Attraction gibt?
(Davon abgesehen, die Hände haben ja keine Schmierblutung...)
Zumal du so vieles derzeit trotzdem absolut im Griff hast oder zumindest versuchst im Griff zu haben... das wird auch er bemerken und sicherlich auf seine Art bewundern; aber auch sich (mit)sorgen, für dich.


 
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RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#19 von Just-do-it ( gelöscht ) , 11.02.2015 21:33

Zitat von Char im Beitrag #14
Zitat von PrincessCharming im Beitrag #13
Die Geschichte mit dem eingeschlafenen Bein ist wirklcih gut! Nur warum wurdest du auf den jungen Arzt so eifersüchtig?

Nicht nur auf ihn, nicht nur auf ihn...

Ist eine meiner Baustellen.



Ich bin mir mittlerweile zu 99,9 % sicher, dass sie da nur etwas gespielt hatte; oder halt aus einer Mücke einen Elefanten machte.
Und vor diesem Elefanten wurde ich unterwürfig ;)

Ergebnis davon war, dass ich auch noch Wochen danach recht ausgenutzt wurde bzw. mich hatte ausnutzen lassen.


Anstelle "die Hosen an", hatte sie - trotz wieder Gesundsein - dauerhaft den Patientenkittel,
mit der selben Wirkung wie das Hosenanhaben. Ich war da einfach zu fürsorglich. Selbstaufgabe.

Sich selbst nachhaltig betaisiert, nachdem sie einmal krank - geschauspielert oder nicht - war.
(Dieses sog. Machtgleichgewicht war danach völlig aus der Waage...)


Um derartige Situation jedoch hinreichend und vielleicht sogar beziehungsfördernd meistern zu können, dafür dieser Faden hier.




Wie kann man denn NICHT bemerken, ob jemand simuliert? Wen ich jemanden KENNE, bemerke ich sofort ob simuliert wird.

Ansonsten gilt ja wie immer: helfen, aber sich nicht verbiegen.

Was genau suchst du hier für Tipps? ^^:)


Just-do-it

RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#20 von Char , 11.02.2015 21:43

Zitat von Just-do-it im Beitrag #19

Wie kann man denn NICHT bemerken, ob jemand simuliert?

Nicht sofort bemerken...


Wache mal morgens als Mann, mit rosa Eintrübung der Sicht, auf und höre dir an, wie Mausi neben dir im Bett täuschend echt darüber wehklagt, dass ihr Bein gelähmt sei usw.
...
;)





Zitat
Was genau suchst du hier für Tipps? ^^:)



Das

Zitat
Ansonsten gilt ja wie immer: helfen, aber sich nicht verbiegen.


ist doch schon mal ein sehr guter Tip :)


 
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RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#21 von koc , 11.02.2015 21:46

Man muss schon unterscheiden, ob der Partnerin mal ein Furz querhängt oder ob sie wirklich ein ernsthaftes Problem hat.

Im zweiten Fall frage ich mich, warum man überhaupt überlegen muss, ihr zu helfen?


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RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#22 von Char , 11.02.2015 22:13

Was würdest du Winkys Partner raten, wenn er hier fragt, was er bestenfalls tun sollte, um ihr zu helfen?

Dass er mal lernen sollte, wie man ein Pferd pflegt, wäre schon mal eine Idee...
Das was sie derzeit beim Pferd machen muss, könnte sicherlich auch er zeitweise machen. Würde sogar besser passen, da er körperlich kräftiger ist; schließlich ist es ein Pferd und kein Pony.


Somit "führen", indem man ihr (seiner Partnerin) benötigte Ruhe zuführt?
Und bei dem Bewerbungskram mal eine Ansage machen, damit sie das mal kurz zum Auskurieren einstellt; auch weil Personen, denen man eine akute Krankheit ansehen könnte (Augenringe z. B.) es sowieso schwerer haben, angestellt zu werden...


Nur so ein paar Gedanken dazu.


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RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#23 von Winky12 ( gelöscht ) , 11.02.2015 23:11

Zitat von Char im Beitrag #22


Dass er mal lernen sollte, wie man ein Pferd pflegt, wäre schon mal eine Idee...
Das was sie derzeit beim Pferd machen muss, könnte sicherlich auch er zeitweise machen. Würde sogar besser passen, da er körperlich kräftiger ist; schließlich ist es ein Pferd und kein Pony.





das kannst Du leider mal komplett vergessen
er hat Angst vorm Pferd und er möchte das auch nicht machen, aber er hat auch wirklich Angst und weiss gar nicht damit umzugehen, hat keinen Zweck
hatte versucht, er kommt mal zwar ab und zu mit, aber nur zugucken und mal streicheln, und da hat er schon Respekt und Shiss wenn der Grosse mal ein Schritt zur Seite macht...


Winky12

RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#24 von Char , 12.02.2015 01:09

Ist dort im Pferderenterheim kein Mann anwesend, der ihn pferdetechnisch mal "an die Hand nehmen" könnte? Hauptsächlich, um durch indirektes Vorzeigen die Furcht vor´m Pferd etwas zu dämpfen und um ihm Etwas zum Thema Umgang näher zu bringen. (Respekt vor Horsepower sollte man natürlich immer haben...)

Wenn du mal fiebrig sein solltest und beim Pferd muss was gemacht werden, ist es immer gut, wenn der Partner mal einspringen könnte.


Sag ihm, er soll mal das Pferd kräftig umarmen
Aber nicht von der Seite oder so, sondern ihm gegenüberstehend.
Das schafft eine Bindung.

Lasse ihn auch mal Hufeauskratzen trainieren
und erwähne dabei aber vorsichtig (ohne Panik), dass er sich möglichst niemals direkt hinter das Pferd stellen darf bzw. möglichst dort auch nicht langlaufen sollte.

Wenn ein Reiterhof in der Nähe ist und wenigstens du wieder ein bisschen fitter bist, dann macht mal einen gemeinsamen Ausritt. *g* Super wäre, wenn er ein kräftiges/tragfähiges Pony bekommt. Dann kann er nicht mit Höhenangst kontern.
Wenn der einmal ein Pferd/Pony "lenken" und sogar stoppen konnte, verfliegt eine mögliche Angst noch schneller.


Ein wenig anfüttern kannst du, wenn du so nebenbei mal betonst, dass du es recht sexy findest, wenn ein Mann mit solch einem so großen Tier ein bisschen umgehen kann. Vielleicht streckt er dann die Brust raus und bemüht sich tatsächlich.


Das mit dem Ausritt würde dir, glaube ich, generell mal wieder gut tun...


 
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RE: Wenn die/der Partner/in mal krank ist...

#25 von Winky12 ( gelöscht ) , 12.02.2015 22:32

Zitat von Char im Beitrag #24

Sag ihm, er soll mal das Pferd kräftig umarmen
Aber nicht von der Seite oder so, sondern ihm gegenüberstehend.
Das schafft eine Bindung.

Lasse ihn auch mal Hufeauskratzen trainieren
und erwähne dabei aber vorsichtig (ohne Panik), dass er sich möglichst niemals direkt hinter das Pferd stellen darf bzw. möglichst dort auch nicht langlaufen sollte.

Wenn ein Reiterhof in der Nähe ist und wenigstens du wieder ein bisschen fitter bist, dann macht mal einen gemeinsamen Ausritt. *g* Super wäre, wenn er ein kräftiges/tragfähiges Pony bekommt. Dann kann er nicht mit Höhenangst kontern.
Wenn der einmal ein Pferd/Pony "lenken" und sogar stoppen konnte, verfliegt eine mögliche Angst noch schneller.


Ein wenig anfüttern kannst du, wenn du so nebenbei mal betonst, dass du es recht sexy findest, wenn ein Mann mit solch einem so großen Tier ein bisschen umgehen kann. Vielleicht streckt er dann die Brust raus und bemüht sich tatsächlich.


Das mit dem Ausritt würde dir, glaube ich, generell mal wieder gut tun...


ne Char, vergiss, der will nicht, hat echt keinen Zweck

das mit dem Ausritt stimmt allerdings, wenns mal wieder wärmer ist, würd ich schon ganz gern mal wieder rauf aufs Pferd...


Winky12

   

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