Ihr seit ja nun auch eine Weile dabei udn da stelle ich mir ein paar Fragen:
Wenn ich mir die Threads hier so durchlese, würde mich einmal interessieren wie eure Sicht auf die heutige Männerwelt ist.
Wie geht Ihr mit Männern im Alltag um und achtet ihr vermehrt auf Alpha und/oder Beta verhalten?
In welchen Sichtweisen habt ihr euch verändert?
Was fällt euch da draußen zwischen Mann und Frau auf?
Zitat von ACE im Beitrag #1
Ihr seit ja nun auch eine Weile dabei udn da stelle ich mir ein paar Fragen:
Wenn ich mir die Threads hier so durchlese, würde mich einmal interessieren wie eure Sicht auf die heutige Männerwelt ist.
Zitat
Wie geht Ihr mit Männern im Alltag um und achtet ihr vermehrt auf Alpha und/oder Beta verhalten?
Hier musste ich erstmal herzhaft lachen, weil es sich so las, als ob es da ein "special treatment" gäbe..
Also, in meinem Fall ist es so, dass ich alle Menschen so behandle wie sie mich auch behandeln.
Ist man freundlich zu mir, bin ich es auch, wird jemand respektlos.. gibt es schon auch mal
Feedback dazu, sei es verbal oder im Verhalten etc.
Zu Alpha und Beta... ich erkenne es nun besser, da ich die Umschreibungen kenne.. allerdings gibt es
kein entweder oder.. sondern ist eine Persönlichkeit eben komplexer und es vermischen sich viele Züge.
Ich kann jedenfalls "Pseudos" nun besser erkennen.
Zitat
In welchen Sichtweisen habt ihr euch verändert?
Hmmm, Sichtweisen auf was genau? Meinst du, was wir gelernt haben, oder was wir für uns rausgezogen haben..
Also, ich persönlich weiß nun, dass Vertrauen und Attraction das ist was wir von Männern erwarten, bzw. die Führung.
Als Frau weiß man das zwar intuitiv, kennt die "Begrifflichkeiten" aber nicht, bzw. hätte es nie umschreiben können,
was die Dinge ausmachen, weshalb wir einen Mann anziehend oder toll finden.
Und das Inner Game, was verinnerlicht werden muss.. denn es gibt ja etliche Ratgeber.. die allerdings eher
oberflächliche Situationsempfehlungen geben.
Zitat
Was fällt euch da draußen zwischen Mann und Frau auf?
Eine immer weitere Entfernung voneinander, eine immer größer werdende Tendenz zur vernachlässigten
Persönlichkeitsentwicklung, falsche Kommunikationsmuster....
und die Konsequenzen daraus.
Wieder oben im ersten Link mit nachzulesen.
Joa, soweit mal...?
Zitat von Just-do-it im Beitrag #2
Dazu hatte ich mich schon einmal geäußert.. wo war es noch, ah da:
Das Schweigen der Männer
Und da:
Zum Entwicklungsstand der Männer
The most loving women are the women who will test you the most. She wants you to be your fullest, most magnificent self. She won’t settle for anything less. She knows it is true of you. She knows in your deepest heart you are free, you are Shiva. Anything less than that she will torment. And, as you know, she’s quite good at it.

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Ich hab vor kurzem etwas sehr skurriles in der Bahn erlebt. Es war ein Pärchen, beide so um die Mitte 20.
Die Frau saß auf Recht und der Mann schmiegte sich an ihrer Brust. Dabei sah der Mann glückselig aus und grinste einen vor sich hin. Die Frau dagegen streichelte ihn wie ein Hund, oder wenn man nicht so gemein sein soll, wie ihren eigenen Sohn. Dabei schien auch sie eine gewisse Genugtuung zu empfinden, verglichen mit meiner Mama, wenn sie meine Schwester in den Armen hält. Man kann schon fast sagen, dass in ihren Augen ein gewisser Stolz zu erkennen war.
Ich finde dieses Bild charakterisiert ganz gut, die Situation der häutigen Beziehungen. Wenn ich mich in meinen Freundeskreis so um gucke, ist genau die fehlende Reife des Mannes der Grund, (ich klammer die Frau mal aus, weil ich mir darüber kein Urteil erlauben will) weshalb alle nach einer gewissen Zeit in ihrer Freundin die vergangene mütterliche Liebe hinein projizieren und auch diese ausleben. Bei Beziehungen die länger halten, nimmt das die Frau auch meistens an, weil sie damit auch irgendwo die Sicherheit erkauft, die sie für ihr Leben scheinbar brauch. Aber so wirklich glücklich wirkt keiner in dieser Konstellation. Sagen tun sie natürlich alle das Gegenteil. Und das verstehe ich auch, da ich ja selbst in dieser Situation war. Wer gibt schon gerne zu, dass er unzufrieden ist. In dem Moment wo man das zugibt, zwingt man sich doch selbst zu handeln. Und handeln kann ja so anstrengen sein. Daher lass es doch alles so bleiben, wie es ist.
Ich sehe dauernd Kerle die den Kinderwagen schieben und die Frau läuft nebenher :D
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Find es jetzt auch nicht so schlimm. Aber die Masse machst. Man kann schon von einem Gesellschaftlichen Umbruch sprechen, wenn das Bild des Wagen schiebenen Mannes ehr die Regel ist, als die der Wagen schiebene Frau. [Beobachtung: Berlin im Szene-Bezirk]
Ich würde auch gerne den Wagen schieben :)
Hi ACE,
interessante Fragen aber doch sehr allgemein gehalten. Möchtest Du auf etwas bestimmtes hinaus?
Zitat
Wenn ich mir die Threads hier so durchlese, würde mich einmal interessieren wie eure Sicht auf die heutige Männerwelt ist.
Zitat
Was fällt euch da draußen zwischen Mann und Frau auf?
Meine Sicht auf die Männerwelt ist nicht kritischer als auf die Frauenwelt. Denn da nehmen sich meiner Meinung nach beide nichts. Es ist schon so das m.E. eine große Verunsicherung und Orientierungslosigkeit vorhanden ist, egal auf welches Thema (und sei es auf Partnerschaften) man es jetzt auch beziehen will.
[Ich denke da sind wir beim Thema eines gesellschaftlichen Wandels bzw. eines gesellschaftlichen Problems ...]
Mir fallen zur Zeit sowohl bei Mann und Frau große Defizite in der eigenen Persönlichkeit auf. In Beziehungen die ich mir so anschaue, sehe ich zur Zeit kaum glückliche Paare, sondern eher beidseitig Bettler die sich versuchen, das erwünschte und lang ersehnte aus der Tasche des anderen zu holen. Aber da gibt es leider nichts, dass man ergreifen könnte. (Dann denke ich mir schon immer: Himmel, trennt euch doch einfach. ;-) )
Zitat
Wie geht Ihr mit Männern im Alltag um und achtet ihr vermehrt auf Alpha und/oder Beta verhalten?
Zur Zeit bin ich sehr auf mich selber zentriert. Direkt kann ich nicht sagen, dass ich darauf achten würde. Alphas begegnete ich sehr selten, würde ich jetzt aber mal spontan behaupten wollen. Aber umso mehr Typen, die durch das größte Arschlochverhalten glauben, einen Alpha nah zu kommen.
Ansonsten gehe ich mit Männern im Alltag wie mit Frauen auch um, nach dem Motto: Wie es in den Wald hineinschallt ... Kommt aber auch immer auf die Rahmenbedingungen an, ist klar.
Zitat
In welchen Sichtweisen habt ihr euch verändert?
Wie gesagt, da ich zur Zeit noch sehr auf mich selbst zentriert bin, konzentrieren sich meine Sichtweisen gerade auf meine Lücken in der Persönlichkeit. Und da habe ich auch immer mehr ein Auge bei den Männern, wo solche Schwachstellen deutlich zu erkennen sind. [Selektive Wahrnehmung sozusagen. ;-)]
Was mir aber bei Abenden prinzipiell mal aufgefallen ist: Die Männer laufen mit bunten Cocktails und schönen Schirmchen rum, während die Frauen ein Bier in der Hand halten oder ein schönes Glas Whiskey oder whatever was trinken. (Ja, ja ich weiß, altes Rollenklischee. ;-) )
LG
Zitat von Nora im Beitrag #9
Was mir aber bei Abenden prinzipiell mal aufgefallen ist: Die Männer laufen mit bunten Cocktails und schönen Schirmchen rum,


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Zitat von Nora im Beitrag #9
Was mir aber bei Abenden prinzipiell mal aufgefallen ist: Die Männer laufen mit bunten Cocktails und schönen Schirmchen rum, während die Frauen ein Bier in der Hand halten oder ein schönes Glas Whiskey oder whatever was trinken. (Ja, ja ich weiß, altes Rollenklischee. ;-) )
LG
Zitat
Wenn einem Interessen oder Verhalten unterstellt werden, die einfach nicht stimmen. Weil einfach nur...die situation total falsch interpretiert wurde.....könnte man kotzen. Aber next...und das nur weil das gesagte und die taten nicht geglaubt werden. Shit happens! und weiter geht´s
Das ist interessant. Kann es nicht auch daran liegen, dass Frauen eben viel testen und viel vorausschauender sind in
der Tendenz als einige Männer?
Was mir z.B. auffällt, ist dieser grundsätzliche Unterschied, dass Männer in der Regel eben "sehr locker" unterwegs sind,
hauptsächlich eine berufliche Rolle bekleiden wollen, aber zu Partnerschaft in der Regel NICHT formulieren können (zumindest
für sich selbst um dann auch entsprechend zu handeln), was genau sie sich da vorstellen oder was genau sie da wollen,
weder in Punkto Partnerschaft noch in Punkte Partnerin.
Mehr so nach dem Motto: "es ergibt sich oder nicht" leben, während Frauen schon genauer darauf achten WIE sich jemand verhält. Weiterhin eben auch, dieses "vieles auf Äußerlichkeiten" reduzieren bei Männern vorhanden ist und dann ins Stocken kommen
und Schwierigkeiten haben, dann Lösungen zu finden WIE denn nun der Umgang statt finden soll, als Resultat dessen,
weil sie sich erstmal einlassen ohne Plan ohne ihre eigenen Absichten zu kennen hinsichtlich Partnerschaft.
Um es überspitzt zu sagen, in der Tendenz behaupten Männer sie würden sich für z.B. Mathematik interessieren, tragen dann
aber nur das Mathematikbuch unter dem Arm mit sich herum, ohne da ein einziges Mal hineingeschaut zu haben (analog eben
Interesse an Frauen), weil sie in der Tendenz eventuell weniger kritisch sind und erstmal alles laufen lassen,
anstatt sich selbst mehr zu integrieren.
Frauen dagegen, schauen sich dieses Buch (Freund/Partner) erstmal von mehreren Seiten an und basieren ihre Entscheidungen
darauf, WIE sich ein Umgang dann gestalten könnte, sind in der Tendenz um einiges kritischer, aber auch mehr willig oder bereit
an sich selbst sowie auch der Gesamtsituation zu arbeiten und erwarten im Grunde so eine Bereitschaft auch vom Gegenüber.
Denn so wie man Vorstellungen vom beruflichen DAsein hat, sollte ein jeder auch Vorstellungen von einer
funktionierenden Partnerschaft haben, damit sich da auch gemeinsame Ziele gegebenenfalls überhaupt entwickeln können.
Weil das noch recht wenig zum Zuge kommt, verliert sich häufig der Antrieb oder die Bereitschaft auch dran zu bleiben,
weil die Beweggründe (verschiedene Wesen von Mann und Frau, Unkenntniss dessen was man sich denn da eigentlich vorstellt
oder sich wünscht in einer Partnerschaft) nicht interessieren, somit kommt es dann viel häufiger zu Trennungen, die fast immer
nicht sein müssten, bzw. eben dann zu serieller Monogamie... eine quasi "ewige" Suche nach dem bereiten, passenden Partner.
Dazu kommt noch, dass mit dem Pluralismus heutzutage, es sehr schwer ist für alle Männlein und Weiblein genau
zu definieren bzw. sich ein Lebensmodell herauszusuchen, das dann GEMEINSAM gelebt werden will,
denn dieses bedarf eben nunmal auch einer beidseitigen Bereitschaft.
Es ist also schon auch eine Herausforderung, weil es keinen gesellschaftlichen Druck dahingehend mehr gibt,
sich da wieder freiwillig ein Modell herauszusuchen, das dann gelebt wird. Somit entsteht eben viel Halbherzigkeit,
indem vieles angefangen wird, aber seltenst was zu Ende gedacht oder zu Ende gebracht wird, bzw. man mit immer weniger
immer zufriedener wird, wodurch sich dann auf beiden Seiten auch gewisse Frustrationen bilden.
Ich gehe z.B. davon aus, dass die meisten Menschen lernfähig sind, und finde es manchmal einfach ein wenig bedauernswert,
dass oftmals aus den "falschen" Gründen zusammen geblieben wird und nicht etwa, weil sich zwei Menschen für
eine gemeinsame Entwicklung entschieden haben und sich auch wirklich lieben und bewusst annehmen in ihren verschiedenen Wesen.
Noch einmal ein Gedanke, der hier auch schon anklingt, obwohl er von der ursprünglichen Frage wegführt.
Zitat
Wie gesagt, da ich zur Zeit noch sehr auf mich selbst zentriert bin, konzentrieren sich meine Sichtweisen gerade auf meine Lücken in der Persönlichkeit.
Und damit hast du imho auch den Kern der Sache getroffen. Ihr habt sicher alle Recht mit Euren Ausführungen zum derzeitigen Verhältnis von Männlein und Weiblein in Mitteleuropa, aber was liegt denn unter dem Misthaufen all dessen, was im zwischenmenschlichen Handeln so schief läuft? Ich würde dabei sogar soweit gehen, den beschriebenen Geschlechterkonflikt, die Kabbelei mit Tante Gerda und den Bürgerkrieg in Syrien über einen Kamm zu scheren. Absurd? Was veranlasst Menschen zu solchem Fehlverhalten? Ich glaube, wenn man lange genug bohrt, gibt es immer nur einen Grund. Angst. Angst davor, nicht geliebt zu werden, Angst davor, alleine zu sein, Angst davor, nicht genug Ressourcen zu haben..
Die Menschen (und Frauen :p) mit denen ich den angenehmsten Umgang habe, sind die Menschen, die emotional autark und selbstbewusst sind, sich selbst mögen, niemandem etwas beweisen müssen und deshalb grosse Gelassenheit und Güte ausstrahlen. In einer idealen Welt wären wir alle so und könnten uns so manchen Konflikt einfach sparen. Natürlich wird das bei 7 Mrd Menschen nie der Fall sein, aber Chapeau, Nora! Wieder eine mehr.
Sobald ich "alle" Lücken in meiner Persönlichkeit gestopft habe, kenne ich auch meine Bedürfnisse, bin selbst attraktiv für den richtigen Partner und lasse mich nicht von Leuten, die noch Defizite haben, schlecht behandeln. Mancher Thread hier würde gar nicht erst geschrieben, weil der/die Betroffene a) sich den falschen Partner nie ausgesucht hätte b) sich selbst nie so dämlich dem Partner gegenüber verhalten hätte c) schon längst mit einem Achselzucken das Weite gesucht hätte, d) ..
Ich kann mir die ganze Geschlechterdebatte sparen, an mir selbst arbeiten und mir anschließend einfach den/die richtigen PartnerIn suchen. Es gibt jede Menge reifer, selbstbewusster und liebevoller Frauen (das war und ist jedenfalls meine Erfahrung). Und es gäbe sicher noch mehr, gäbe es mehr Männer, die aus den beschriebenen Gründen entsprechend auswählen (oder mit ihrer eigenen Stärke auch ihre Partnerin stark machen ;) Ist es nicht beispielsweise so, dass Frauen, die nicht dem allgemeinen Schönheitsideal entsprechen, oft viel witziger sind, als das Supermodel. Warum ist das wohl so? Sicher nichts genetisches :)
Das Ziel ist die eigene Stärke und der Weg geht genau da lang, wo die eigenen Ängste liegen. Alles andere (und die "Anderen", Männer, Frauen) kann ich auch nicht unmittelbar beeinflussen. Nichts anderes beschreibt imho auch der Kern von kocs zusammengetragenen Texten im Ratgeber. Alles nur Krücken, um humpeln zu können, bis du die Essenz begriffen hast. Danach kannst du die Stöcke getrost wegwerfen. Du brauchst sie nicht mehr, denn du handelst auch im Autopilot noch richtig. Zu einfach? Die größten Weisheiten sind immer simpel.
PS.: Warum sollte ich keinen Mojito (mit rosa Schirmchen dran) trinken oder einen Kinderwagen schieben, wenn ich das tun will? Wer wird denn davor Angst haben und warum? Seid ihr so unsicher, dass ihr denkt, dadurch eure Männlichkeit zu verlieren? Mir haben kürzlich Frauen gesagt, dass sie mich mit der kleinen Tochter eines Freundes am Arm (auf dem Weg zu Klettergerüst am Spielplatz) sexy fanden. Vielleicht liegt das, was ihr vermutlich gerne hättet weit jenseits von Cocktailschirmchen oder Kinderwägen.
Zitat von Just-do-it im Beitrag #12
Um es überspitzt zu sagen, in der Tendenz behaupten Männer sie würden sich für z.B. Mathematik interessieren, tragen dann
aber nur das Mathematikbuch unter dem Arm mit sich herum, ohne da ein einziges Mal hineingeschaut zu haben (analog eben
Interesse an Frauen), weil sie in der Tendenz eventuell weniger kritisch sind und erstmal alles laufen lassen,
anstatt sich selbst mehr zu integrieren.

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Trollen wir mal ein bisschen....
Es wird immer nur geschrieben, die Frau will dies, die Frau will das, die Frau will jenes...
Wenn ein Mann das schreiben würde, wäre er sofort ein nicht aus der machohaften Welt des Neandertalers herausgewachsenes, ständig auf der Jagd (nach Beute und Steinzeitfrauen natürlich), 6 - hungrig, nur auf Geneverteilung aus, unfähig soziale Bindungen, Empathie, Sympathie u. v. m. zu empfinden, -Wesen! Aber eine Frau (egal welchen Alters) die darf schreiben, schreien, demonstrieren für was sie immer will, sagt man(n) was dagegen, ist man(n) sofort der Unterdrücker.
Und man sollte bei all der Diskussion rund um Männerbilder nicht vergessen, daß wir in einer Zeit leben, in der Jungen und jungen Männern immer seltener eine wirkliche männliche Identifikationsfigur vorgestellt bekommen.
Ich habe im "Wilden Mann" geschrieben: "Eine Frau kann einen Mann nicht zu einem Mann erziehen." Keine Mutter der Welt wird ihren Sohn bspw. dahingehend erziehen, daß er ein guter Flirter oder ein Frauenheld wird, sie wird ihn zu einem "braven Jungen" erziehen, der "gut zuhören kann" und Frauen als "platonische Freunde" ansieht.
Von Geburt an werden Jungs östrogenorientiert betüddelt: Kinderkrippe, Kindergarten, Grundschule, weiterführende Schule und zu Hause die alleinüberforderte Mutti. Väter, Männer? - werden doch in ihrer pädagogischen Rolle total überschätzt. Hinzu kommt, dass der Mann westlicher Prägung das einzig übrig gebliebene diskriminierungsfähige Lebewesen darstellt. Wer möchte da noch Mann sein? Ich meine jetzt so richtig, mit Selbstbewusstsein, großer Klappe, Beschützerinstinkt und so?
Geht doch auch anders: Fürs Ego gibts WOW, für "untenrum" Youporn, fürs Soziale Facebook und für den Schutz vor finanziellen Katastrophen die Vasektomie. Beziehungen sind dem gegenüber doch viel zu kompliziert.
Die Generation im Weicheimodus, ist das Resultat der femininen Erziehung, die ohne Vater, aber mit seinem Geld, großgezogen wurde, in dem Gedanken, dass der leibliche Vater nichts taugt und der Sohn mit einem Schuldkomplex beladen durch die Gesellschaft läuft, bloß nicht so zu werden wie der eigene Erzeuger.
Die Partnerschaft ist zum Wettbewerb verkommen wer besser ist. Nach der jahrelangen Popaganda von Alice Schwarzer und Genossinnen welches Schwein der Mann doch eigentlich ist, wie überlegen die Frau in allen Bereichen ist jammert man heute darüber das "Mann" dem Druck nach gibt und so ist wie man ihn sich immer gewünscht hat.
Er ist anpassungsfähig (ordnet sich gerne unter), er ist tolerant (evtl. sogar Chuckold), kocht bestens, bedient beim Kaffekränzchen der Gattin und hört sich gerne an welche Weicheier Männer heute sind. Nebenbei putzt er die Wohnung, erzieht die Kinder, führt den Hund Gassi während die Gattin zur Fußpflege ist. Abends schaut er Rosamunde Pilcher statt Fußball und Filme wo starke Frauen ihren Mann stehen.
Braucht "Mann" das wirklich? Es gab mal eine Beziehung wo man Schwächen akzeptieren konnte, wo es einen Ausgleich gab und man den Partner mit eigenen Stärken unterstützte. Frau von heute, wenige Männer brauchen sie noch und es werden immer mehr.
Und man sollte bei all der Diskussion rund um Männerbilder nicht vergessen, daß wir in einer Zeit leben, in der Jungen und jungen Männern immer seltener eine wirkliche männliche Identifikationsfigur vorgestellt bekommen.
Ich habe im "Wilden Mann" geschrieben: "Eine Frau kann einen Mann nicht zu einem Mann erziehen." Keine Mutter der Welt wird ihren Sohn bspw. dahingehend erziehen, daß er ein guter Flirter oder ein Frauenheld wird, sie wird ihn zu einem "braven Jungen" erziehen, der "gut zuhören kann" und Frauen als "platonische Freunde" ansieht.
Leider sind Männer als Rollenvorbilder mittlerweile Mangelware - sowohl hinsichtlich von Vätern in Familien als auch in Schulen, Kindergärten, ... etc. Wir haben ein ganz allgemeines gesellschaftliches Problem.
Dank dem Feminismus, den Frauen, die daran glaubten und unfähigen Politikern, die das alles nicht durchdachten und nicht ernst nahmen. Jetzt ist es an den MÄNNERN sich zu emanzipieren! Sollen die sich gegen die Dominanz der verweiblichten Gesellschaft, Gendermythologie und dauernden Ansprüchen der Frau erwehren.
Also, zeigt den Frauen wieder, was ein Mann ist. Und wenn eine meint, euch dumm anreden zu müssen, macht das, was verlernt wurde: Lasst sie abblitzen und zeigt, dass ein wahrer Kumpel mehr Wert ist, als eine Frau, die sowieso ab 30 nur noch einen Erzeuger und Geldgeber für ihre Brut sucht. Entrinnt dem finanziellen Suizid!
Mir scheint, die Frauen haben Angst, dass mann ihnen das Wasser abdreht. Während die letzten Überbleibsel der "Macher" in ihren Bürotürmen mit Kommunikationstrainings und Frauenquote dezimiert werden, sind die "Hipster"-Jungens schon einen Schritt weiter und laufen in Leggings, Eyeliner und mit Fönfrisuren rum und posten mit ihren iPhones auch noch ihre Gefühle auf Facebook. (Wenn DAS Ziggy Stardust / David Bowie damals gesehen hätte!)
Jetzt müssten sie eigentlich nur noch anfangen zu kichern und händchenhaltend durch die Einkaufszonen zu ziehen, den plötzlich Brustbehaarung suchenden Frauen entgegnend: Tja. Die Perspektive als "Kerl" nach Hausbau, Scheidungskrieg und Unterhaltszahlungen beim Herzinfarkt seine Seele in Form eines Testosteronwölkchens auszuhauchen scheint einfach nicht mehr so verlockend, um dafür eine Selbstverwirklichungsfrau zu ergattern, bei der er sich unisono mit Sigmund Freud hundert Jahre lang fragen kann: "Was will sie eigentlich?"
Jaja, die hysterischen Schnepfen mit lila Latzhosen, die in den 70-ern gegen uns Männer kämpften haben euch Frauen keinen Gefallen getan. Heute hat kaum noch ein Mann Lust, den Zahldeppen und Verwöhnsklaven für beziehungsuntaugliche Frauen zu spielen.
Sehr viele Frauen, deren nähere Bekanntschaft sich lohnen würde gibt es heute nicht mehr. Leider. Die anderen sollen von mir aus alle schön unter sich bleiben, ihre Stutenbissigkeit ausleben oder wenn's sein muß auch lesbisch werden. Die Zeiten wo sich Männer blind, willenlos und naiv-hormongetrieben benutzen und ausnutzen ließen sind vorbei. Wenn Frauen nicht verbiesterte Karrieristinnen sind, sind sie entweder RTLII-geprägte Dummchen oder früh gealterte Schartheken.
Interessante Frauen (die noch Frauen sind) sind sehr sehr rar geworden. Mittlerweile zähle ich zur Generation wohlhabender, gebildeter, freier und unabhängiger Bohemien und ich stelle extrem hohe Qualitätsanforderungen an die weiblichen Wesen, die das Privileg genießen dürfen, neben mir im Auto des Lebens zu sitzen oder sogar eine Reise mit mir zu machen.
Weil was Frauen noch nicht mitbekommen haben, dass sie sich letztendlich mit ihren Ansprüchen, Ansichten und Verhalten selber reduzieren: Der heutige Mann kann mit Waschmaschine, Geschirrspüler, Bügeleisen, Nadel und Faden (meist bei der BW erlernt) und dann sowieso, mit Bohrmaschine u.v.m. umgehen!
D. h. im Umkehrschluss, welcher Mann braucht den eine Frau heutzutage. Und für das, was Frau den Männer immer vorwürft, über dem der angeblich einzige Gedanke schwebt (nein, es ist nicht Duff - Bier), gibt es gewisse Etablissements. Bei "Frau" hört es dann meist beim Hammer bereits auf, dieses weibliche Gequatsche von Emanzipation und Selbstbestimmung.
Ansprüche sind gestiegen für Männer und für Frauen. Männer müssen plötzlich Macho und Weichei in einem sein. Hart wie Stahl, aber gleichzeitig soo sensibel wie möglich. Frauen müssen im Bett mit Leichtigkeit Sachen vollführen, die man vor 50 Jahren gar nicht kannte. Es ist schon hart für beide Geschlechter.
Männer werden weicher (zu weich). Frauen werden männlicher (was natürlich das erotische komplett eliminiert). Wir müssen davon weg kommen, dass Frauen wie überdimensionierte Kinder behandelt werden möchten - gleichzeitig aber den Großteil der Privilegien absahnen. Das führt nur noch zur Frustration bei Männern.
Daher steigt auch die Quote der deutschen Männer mit ausländischen (unemanzipierten) Frauen rasant an. Ich verstehe es sehr gut - wer möchte schon mit einer machtgeilen, harten, unweiblichen Emanze zusammen sein? Dann doch lieber die klassische, schöne, weibliche, weiche Frau - davon träumen die meisten Männer.
The most loving women are the women who will test you the most. She wants you to be your fullest, most magnificent self. She won’t settle for anything less. She knows it is true of you. She knows in your deepest heart you are free, you are Shiva. Anything less than that she will torment. And, as you know, she’s quite good at it.

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omg!
, du sprichst mir aus der Seele! (war das jetzt zu feminin?, ich hoffe doch nicht :O)
die emanzipation, ist die schlimmste erfindung der menscheit!
ich hasse emanzen...
Koc...dieser Post ist genial...
Ich habe mir den ausgedruckt und bei uns im Hausflur an die Pinwand genagelt....
Ich bin gespannt, wann sich meine zum Teil alleinstehenden und alleinerziehenden Nachbarinnen zusammenrotten und mir die Wohnungstür eintreten.....
DAS gibt 'ne Gaudi....
Zitat von adlerauge im Beitrag #17Koc...dieser Post ist genial...
Ich habe mir den ausgedruckt und bei uns im Hausflur an die Pinwand genagelt....
Ich bin gespannt, wann sich meine zum Teil alleinstehenden und alleinerziehenden Nachbarinnen zusammenrotten und mir die Wohnungstür eintreten.....
DAS gibt 'ne Gaudi....



@koc
das von dir beschriebene tolerante hat nix mit chuck norris zu tun.
das heißt cuckold :D
kann zwar damit nix anfangen, aber der richtigkeit halber...
müssen wir hier ein lexikon mit diversen richtungen integrieren? :)
zum rest: männlein sucht sich weiblein aus und umgekehrt. keine ahnung, aber ich erwische anscheinend nahezu ausnahmslos den klassischen typus frau, der wirklich feminin ist und nicht den kerl raushängen lässt. eine frau mit eiern würde mich automatisch dazu einladen, den proletuiden machochauvi raushängen zu lassen, um sie zu provozieren.
was ich damit meine: es gibt noch genügend frauen da draußen, die auch eine frau sein wollen. eventuell finden die meisten unbewußt immer die falsche?! oder ich war bis dato mit fortuna gesegnet, was ich aber nicht glauben will.
das hört sich irgendwie so an: mann mit anhang im schritt sucht mensch(in) mit menstruationshintergrund.... :D
Ebenso lukrativ, wie ein parallel dazu verkauftes Wörterbuch, weil die meisten nur blöd gucken und sich ne "Hä?!"-Gedankenwolke über dem Köpfchen bildet :D
Zitat von Char im Beitrag #20Zitat von MrOrange im Beitrag #19
mann mit anhang im schritt sucht mensch(in) mit menstruationshintergrund.... :D
*lol*
Der Spruch macht sich gut.
T-Shirts mit diesem Spruch gehen auf einer Singelmottoparty sicher weg wie die warmen Semmel.
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