Kapitel 1: Du bist alles was ich brauche
Wenn man sich die menschlichen Sehnsüchte im Spiegel Hollywoods und der Printmedien ansieht, dann gelten laut denen Liebe und Partnerschaft zweifellos als das höchst erstrebenswerte Gut unserer Zeit. Schenkt man deren Produkten Glauben, dann sollte aber doch dieses Ziel mühelos zu erreichen sein. Die Intensität, mit der von denen eine Form der Liebe vorgeführt und beschworen wird, die alle Anzeichen einer „Mutter-Kind-Beziehung“ trägt „Ohne dich kann ich nicht sein“, „Du, nur du, und nur du allein“ hat deutliche Züge einer Massenhypnose.
Und so scheinen in unserem Kulturkreis die meisten Menschen insgeheim zu hoffen, dass eines Tages der oder die Richtige auftauchen wird und dass dann endlich alles gut werden wird. Was immer man sich darunter auch vorstellen mag.
Vergleicht man jetzt aber dieses Wunschdenken mit der meist traurigen Wirklichkeit, muss man über so viel Optimismus staunen. Vielleicht ist es eine Folge der sanften, aber andauernden Berieselung durch die Medien dass so viele Menschen nur die Phasen der Verliebtheit als Ausdruck der wahren Liebe ansehen, während die Enttäuschung, die das normale Abebben des Hormonrausches mit sich bringt immer als Beweis dafür gewertet wird, dass man sich geirrt hat und es doch nicht der/die Richtige war. Und so hofft man jedesmal wieder auf das nächste Mal und das Hamsterrad dreht sich weiter.
Wenn man such aber mit offenen Augen umsieht, dann sieht man einerseits, dass Beziehungen ohne heftige Krisen zu den eher seltenen Ausnahmen zählen, und andererseits, dass dass gerade lebendige und intakte Beziehungen oft erst tiefe Krisen durchstehen mussten bevor sie wirklich reif wurden. Es sieht so aus, als würde es in diesem Lebensbereich um mehr gehen als dass sich Traumfrau und Märchenprinz finden und sich danach in ewiger Umarmung ewiger Glückseligkeit erfreuen. Es sieht sogar so aus, dass die Reibung in einer Beziehung notwendig ist, damit jeder das Beste aus sich hervorbringen kann.
Wenn wir das Streben nach Ganzheit als unsere Lebensaufgabe betrachten, dann können wir auch erkennen, dass gerade die Auseinandersetzung mit dem anderen Geschlecht ein wichtiger Katalysator für wichtige Schritte auf unserem Weg ist. Dabei geht es, wie sich zeigen wird, nicht nur um die Reifung der bewussten Persönlichkeit, sondern auch um die Entfaltung unserer unbewussten, inneren Gegensätzlichkeit, die C.G. Jung Animus und Anima nannte.
So lange wir Dinge als harmonisch erleben, werden wir uns ihrer Natur nicht wirklich bewusst. Erst der Konflikt macht uns wach. So lange Adam und Eva nichts vom Baum der Erkenntnis wussten, lebten sie in paradiesischer Harmonie. Erst das Verbot, von dieser Frucht zu essen brachte den Konflikt, dessen weitere Folgen bekannt sind.
Der Zustand vor der Erkenntnis ist oft paradiesisch und nichts in uns drängt in solchen Phasen zu mehr Erkenntnis. Erst wenn es Ärger im Paradies gibt, oder sogar die Verbannung aus ihm, wenn es plötzlich nicht mehr so schön ist wie es mal war, fragen wir uns was denn da schief gelaufen ist.
Erkenntnis ist immer die Folge eines Konfliktes der uns aus dem Schlummer der paradiesischen Einfalt herausreißt. Deshalb wird die Erkenntnis, das Erwachen oft mit Schuld und Strafe verbunden. Weil irgendwer muss es ja zu verantworten haben, dass die schöne Zeit naiver Unschuld vorbei ist. Natürlich sind zuerst einmal alle anderen Schuld.
So hat schon Adam ganz unverblümt Gott die Schuld in die Schuhe geschoben: „Nicht ich war es, sondern die Frau, die du mir vor´s Knie genagelt hast!“ Eva war etwas weniger unverschämt und und hat ihre Schuld nur auf die Schlange abgewälzt, die sie ihrerseits nicht weiter abwälzen konnte und seither als Inbegriff böser Verschlagenheit gilt.
Genauso sind heute viele Psychotherapien „Elternbeschuldigungsveranstaltungen“, bei denen ein Patient den Grund all seiner Enttäuschungen und Probleme bei seinen Eltern anhängt, statt zu begreifen, dass der natürliche Preis für Reife, Erkenntnis und Erwachsenwerden immer darin bestehen muss, dass kindlich-naive Glückserwartungen enttäuscht werden müssen. Betrachten wir die Verliebtheit als die paradiesische Zeit in unserem erwachsenen Leben, dann wundert man sich nicht mehr, dass wir wütend Gott und der Welt die Schuld geben, wenn wir merken, dass unser Partner nicht mehr der Märchenprinz oder die Traumfrau ist, sondern sich mehr und mehr als Mogelpackung zeigt.
Aber man sollte schon darüber nachdenken, dass uns Hollywood immer die Verklärung der symbiotischen Verliebtheit vorgaukelt und dass sich die Medien darum reißen, von vermeintlichen Traumhochzeiten zu berichten, während andererseits die Scheidungsquote immer neue Höchststände erreicht, Beziehungen immer kurzlebiger und unverbindlicher werden und vom ursprünglichen Lebensgefährten oft nur noch ein Lebensabschnittspartner übrig bleibt.
Unsere Zeit wird wahrscheinlich als die Zeit des großen Werteverfalles in die Geschichte eingehen. Was sich nicht in Geldwerten ausdrücken lässt, ist heute wertlos. Nachdem heute sogar die Zeit zu Geld geworden ist, hat natürlich kein Mensch mehr zeit für Muße, Beschaulichkeit und andere „wertlose“ Gepflogenheiten. Das Abendland, das in der Antike aufgebrochen ist den Geist zu verherrlichen, und seither alles Körperliche und Materielle immer geringer schätzte und zuletzt wahrlich verteufelte, wurde anscheinend inzwischen von seinem so massiv verdrängten Gegenpol eingeholt und erstickt jetzt schon fast am früher so verachteten Materialismus.
Das aber hat zur Folge, dass dem Menschen der Sinn verlorengegangen ist, der sich auch beim besten Willen nicht aus Geld herausquetschen lässt. Da aber jeder Mensch von einem tiefen Bedürfnis nach Sinnerfüllung angetrieben ist und da die Antworten der Religionen immer weniger überzeugen, suchen heute viele Menschen den Sinn in Bereichen, die damit überfordert sind.
Vor allem der Beruf, die Liebe und die auf die drei Buchstaben Sex reduzierte Sinnlichkeit sind die bevorzugten Quellen, aus denen sich die Menschen heute Erfüllung und Lebenssinn erhoffen. Und natürlich ist jeder dieser Bereiche hoffnungslos überfordert, weil der Sinn nur im Ganzen erfahren werden kann. Entsprechend groß ist dann aber die Enttäuschung, die immer wieder erlebt wird, wenn eine neue Aufgabe oder eine neue Liebe ihre anfängliche Faszination verliert und wir betrübt feststellen müssen, dass die unbeantwortete Frage nach dem Sinn immer noch drängend an unsere Türen klopft.
Auch wenn Liebe und Partnerschaft allein nicht den Sinn des Lebens vermitteln können, macht man in diesem Bereich wichtige Erfahrungen. Die liegen aber ganz sicher nicht in die tausendfach beschworenen schnulzig-süßen Platitüden, sondern sie erschließen sich nur den Menschen, die bereit sind, tiefer zu gehen und an sich zu arbeiten.
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Wir suchen was uns fehlt
Nach geltender Lehre schuf Gott zuerst die viel Elemente und wob aus ihnen die gesamte Schöpfung. Daher bestehen alle Geschöpfe – auch wir Menschen – aus Feuer, Erde, Luft uns Wasser, allerdings in jeweils unterschiedlicher Mischung.
Diese Vorstellung ist aber nicht so zu verstehen, dass man von den vier Elementen nur eines hat oder lebt und die anderen deshalb nicht weiter wichtig wären.Im Gegenteil: In jedem Menschen sind alle vier Elemente als vier Bewusstseinsstrukturen angelegt, als vier Arten, die Wirklichkeit wahrzunehmen. Aber sie sind nicht in gleichem Maße entfaltet. So lange aber auch nur ein Element mehr oder weniger unbewusst ist und unserem Bewusstsein fehlt, nehmen wir die Wirklichkeit verzerrt und unvollständig wahr. So wie ein Farbdruck vier Druckvorgänge braucht, von denen erst der vierte das Bild vollständig macht, können wir das Leben nicht in seiner wahren Fülle erkennen, solange wir einen der vier Aspekte nicht in uns entfaltet haben.
Deshalb müssen wir auf unserem herausfinden, welche Elemente in uns gut angelegt sind und sich leicht entfalten und wo unsere Schwachstellen liegen, die unserer Aufmerksamkeit bedürfen.
Wie C.G.Jung nachweisen konnte, sind es drei Elemente, die jeder Mensch zunächst mehr oder weniger stark in sich hat, während eine vierte unterentwickelt ist und deshalb weitgehend unterbewusst ist. Das entspricht dem häufig anzutreffenden Märchenmotiv von einer verkauften Seele oder einer Kugel, die – wie beim Froschkönig – zu Beginn der Geschichte in einen Brunnen fällt. Da die Kugel ein typisches Symbol der Ganzheit ist, bedeutet ihr Verlust genau wie der Verkauf der Seele, dass der Märchenheld seine in ihm zwar angelegte, aber unbewusste Ganzheit zu Beginn der Geschichte verliert und erst dann wieder erlangt und bewusst erfährt, wenn es ihm gelungen ist, die Kugel aus der Tiefe, die Seele aus der Unterwelt – dem unbewussten – zurückzuholen.
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Die vier Elemente
Oder: Wer mit wem?
Von den vier Elementen passen jeweils zwei gut zueinander, während die anderen Verbindungen schwierig sind. Feuer und Luft gelten als männliche, einander verwandte Elemente die gut miteinander harmonieren, genau wie die weibliche Elemente Erde und Wasser. Nach diesem einfachen Grundmuster sind die Partnerschaftsaussagen gestrickt, die man in Zeitungen oder auf Zuckerwürfeln zu finden sind. Natürlich verträgt man sich gut mit Zeichen des eigenen Elements. Darüber hinaus versteht man sich gut mit dem verwandten Element.
Aber ob man es sich bei der Beurteilung eines so wichtigen Lebensbereichs derart leicht machen kann, sollte man hinterfragen. Schon der Volksmund macht dazu äußerst widersprüchliche Aussagen. Zum einen heißt es „Gleich und gleich gesellt sich gern!“, zum anderen sagt man „Widersprüche ziehen sich an!“. Welcher dieser beiden Theorien darf man jetzt Glauben schenken? „Gleich und gleich“ ist sicherlich eine gute Basis für Freundschaften die man pflegt, für gemeinsames Erleben in einer Gruppe. Hierher gehören auch die Aussagen über miteinander harmonisierende Elemente. „Gegensätze ziehen sich an“ ist dagegen das Motto für die Partnerschaft, denn was wäre denn ein größerer Gegensatz als der zwischen Mann und Frau? Deshalb ist es sehr fragwürdig, wenn Partnerschaftsaussagen nur nach diesem einfachen Grundmuster gemacht werden. Es hat sich auf oft gezeigt, dass man sich zwar mit dem eigenen und dem verwandten Element gut versteht, dass eine solche Verbindung aber oft nicht genügend Spannung erzeugt um eine Beziehung lebendig zu erhalten. Natürlich sind Beziehungen aller Elemente untereinander möglich, ohne dass die schwierigen Verbindungen deshalb zu den schlechteren oder gar aussichtslosen zählen.
Das wir am Ende nur dann ganz werden, indem wir alle vier Elemente in uns entfalten, müssen wir zuerst verstehen, wo die Eigenarten jedes Elements liegen, wie es sich mit den anderen Elementen versteht und wie es von diesen ergänzt wird. In den folgenden Beschreibungen wird deshalb jedes Element so beschrieben, als würde ein Mensch nur aus diesem Element bestehen. Das gibt es in dieser Extremform zwar nie, da wir alle Mischtypen sind. Doch es ist in jedem Mensch ein Element so stark vertreten, dass er vorwiegend als Vertreter dieses Elementartyps erscheint.
Das Feuerelement – Der Willensmensch
Der Feuermensch lebt in einer Welt von Optimismus, Enthusiasmus und großer Begeisterung. Sein Mut zum Risiko und der starke Glaube an sich selbst sind die Basis seiner scheinbar unerschöpflichen Antriebskraft. Er vertraut der Kraft seiner Intuition, folgt seinem Willen, seinen Überzeugungen und stellt sich dabei durchaus gern ins Zentrum allen Geschehens. Beachtung ist ihm einfach wichtig, deshalb tut er auch so viel, um gesehen zu werden. Mit seiner Feuerkraft vermag er andere zu begeistern. So bringt er Entwicklungen in Gang, gibt dynamische Impulse, motiviert, feuert an, stürmt voran und setzt sich stets gekonnt in Szene. Seine Leidenschaft ist es, seinen Willen zum Ausdruck zu bringen. Deshalb liebt er die noch ungestaltete Zukunft, die er nach seinem Willen formen kann. Er wagt gerne den großen Wurf, den Neuanfang, der sein Blut
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Das Erdelement – Der Wirklichkeitsmensch
Die Welt des Erdmenschen ist die Welt von Fakten, Erfahrungen, Ordnung und Struktur. Er schätzt und verlässt sich auf alles, was er mit seinen Sinnen erfassen und überprüfen kann. Für feurige Spekulationen kann er sich nicht erwärmen, abgehobene Theorien sind ihm zu sehr aus der Luft gegriffen, und auch die wässrigen Phantasien sagen seinem Realitätsbewusstsein nicht viel. Der Spatz in der Hand ist ihm immer lieber als die Taube auf dem Dach. Für ihn zählt, was unter dem Strich bleibt, was er in der Tasche hat, was er abends mit nach Hause nehmen kann. Erdbetonte Menschen sind zwar in ihren Handlungen langsam und bedächtig, dafür aber beharrlich und ausdauernd. Haben sie eich einmal auf ein Vorhaben eingelassen, verfolgen sie geradlinig und konsequent ihr Ziel. Ihr starkes Vertrauen auf Erfahrungswerte macht sie zum Hüter der Traditionen und zugleich argwöhnisch gegenüber kühnen Utopien. Bewährte Methoden schätzen sie weit mehr als moderne Lösungen, genau wie ihnen Vergangenheit und Gegenwart mehr am Herzen liegen als eine fiktive Zukunft, die noch nicht gestaltet und letztlich immer unberechenbar ist.
Dem bodenständigen Erdmenschen fehlt es meistens an der Bereitschaft, manchmal aber auch an der nötigen Vorstellungskraft, um sich für die Welt der hehren Ideale, der Sehnsüchte oder der Ideen zu erwärmen. Er hegt und pflegt das Vertraute und Gewohnte, weil er es kennt und sich darauf verlassen kann. Deshalb liebt er die Routine und die Wiederholung des Gleichen und tut sich mit Veränderungen und Neuerungen entsprechend schwer. An seiner Sturheit, der mangelnden Flexibilität und seinem Widerstand gegen alles Ungewohnte hat sich
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Das Luftelement – Der Verstandesmensch
Der Luftmensch bewegt sich mit Leichtigkeit in der Welt der Theorien, Gedanken und Abstraktionen. Er besitzt eine schnelle Auffassungsgabe und ein gewandtes sprachliches Ausdrucksvermögen. Sein Bedürfnis nach Kontakt und Austausch treibt ihn von einem Ort zum anderen, der Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit lässt ihn aber nirgends allzu lange verweilen. So geht er zwar offen und freundlich auf andere zu, wirkt dabei aber trotzdem meistens etwas distanziert und kühl. Seine oft sprunghaften Gedankengänge bewegen sich vor allem an der Oberfläche. Sie brillieren, informieren, kreieren Ideen, vermitteln Wissen, knüpfen Verbindungen, relativieren und zweifeln, meiden aber immer Verbindlichkeit und Tiefe sowie emotionales Engagement. Diese leichte, lebhaft neugierige Stimmung führt oft zu Ungeduld, Nervosität und Zersplitterung. Sein unermüdliches Interesse an jedem und allem lässt ihn keine eindeutige Stell
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Das Wasserelement – Der Gefühlsmensch
Der Wassermensch schwingt sich gefühlmässig auf seine Umwelt ein. Seine Antennen sind permanent auf Empfang eingestellt, was ihm einerseits ein ausgezeichnetes Einfühlungsvermögen gewährt, andererseits aber seine Abgrenzung gegen Außeneinflüsse erheblich erschwert. Sie nehmen sehr viel auf und lassen sich dabei von Kräften und Energien beeinflussen, die gar nicht für sie bestimmt sind. Ihr Feingefühl lässt sie immer wissen, was andere von ihnen erwarten. Wegen der großen Bereitschaft, auf die Wünsche anderer zu reagieren, finden sich hier die Menschen mit den tausend Gesichtern, die jedem Gegenüber so erscheinen können, wie dieser Mensch es sich gerade wünscht. Entsprechend schwer fällt es den Wassermenschen, ein Gefühl für ihre eigene Identität und ihre eigenen Grenzen zu entwickeln. Bei all dem wäre es aber falsch, ihren instinktiven Drang
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Der Mangel als Konfliktherd
Hinter der Neigung, und mit einem Partner zu verbinden, der das verkörpert, was uns fehlt, lassen sich zwei Gründe vermuten:
Zum einen glauben wir mit diesem durchaus unbewussten Schachzug das leidige Problem für immer los zu sein! Soll sich doch der andere darum kümmern! Zum anderen gibt uns eine solche Verbindung genügend Anlass, uns über den anderen zu mokieren, über ihn zu lästern, ihn aufzuziehen. So gesehen sind wir zwar heilfroh, endlich jemanden gefunden zu haben, der den Bereich übernimmt der und so schwerfällt, aber gleichzeitig schauen wir oft mit einer gewissen Missachtung auf diese uns so fremde Art, die Welt zu verstehen, herab. Ganz ehrlich gesagt können wir eigentlich nicht verstehen, dass sich ein Mensch ernsthaft und wirklich gern mit diesem Element befasst, und haben deshalb nur ein mildes Lächeln, wenn nicht sogar offenen Spott dafür übrig.
Unsere Stärken liegen nie in unserem fehlenden Element. Im Gegenteil, dort findet sich unser Schwachpunkt, unsere verletzbare Stelle, unsere Achillesferse. Deshalb ist es ja auch so wohltuend, jemanden zu haben, der diesen schwachen Punkt schützt. Andererseits ist natürlich auch ein immenses Vertrauen erforderlich, diese verletzliche Stelle in die Obhut eines anderen zu geben. Die Mythen und Märchen berichten deutlich, wie sehr das schiefgehen kann. Siegfried, Herakles, Achilles und Samson wurden zum Opfer, weil andere ihre schwache Stelle kannten.
Dementsprechend erleben wir die Ergänzung durch ein gegenüber durchaus zwiespältig, Selbstverständlich sind wir in der Phase der Verliebtheit höchst entzückt, endlich das gefunden zu haben, was uns immer fehlte. Auch Menschen, denen zuvor nicht bewusst war, dass ihnen etwas fehlte, fühlen sich in dieser zeit sehr bereichert und blühen auf. Wenn aber dann die erste Verliebtheit nachlässt – und das passiert erfahrungsgemäß nach ca. sechs Monaten – dann beginnen uns manche Eigenarten unseres Gegenübers merkwürdig zu befremden, und dann dauert es meistens nicht mehr lange, bis die ersten tiefen Enttäuschungen eintreten, an denen das anfänglich heile Bild des oder der Liebsten immer mehr zerbricht. Dabei stimmt keines dieser Bilder. Weder im verliebten Zustand noch in der Befremdungsphase oder in der Enttäuschung sehen wir den anderen, wie er wirklich ist. In allen Fällen lässt unser fehlendes Element ein verzerrtes Bild entstehen.
Das Spektrum von der lichten Seite über die zwielichte Phase bis zum Schattenaspekt sieht so aus:
Fehlt uns Feuer,
sind wir zu Beginn der Beziehung natürlich Feuer und Flamme, dass ein Mensch in unser Leben tritt, der Schwung und Optimismus hineinbringt. Wir finden es toll, wie spontan und unternehmungslustig dieser Mensch ist, wie großartig und selbstbewusst er auftritt. Wir sind von seiner imposanten Ausstrahlung ganz verzaubert, bewundern seinen Mut, seine Willensstärke und seine Risikobereitschaft, schätzen seine Großzügigkeit und genießen es, in seiner Nähe selbst Feuer zu fangen, uns für Unternehmungen zu „erwärmen“, die wir und sonst nie zugetraut hätten und einfach aktiver zu werden.
Nach einiger Zeit aber dämmert uns, dass es mit unserer Ruhe nun wohl für immer vorbei ist. Dieser Mensch heizt uns ständig ein, und während wir außer Atem hinter ihm her hecheln, spüren wir langsam, dass uns das alles viel zu anstrengend ist. Kritisch aber wird es erst, wenn sich die Schattenseite herauskristallisiert. Dann spüren wir plötzlich nichts mehr von der Wärme, denn wird uns immer deutlicher bewusst, dass dieser Mensch sich nur um sich selbst dreht, dass er ein rücksichtsloser Egomane ist, der sich immer wieder mit pathetischen Gesten und impertinenter Selbstverständlichkeit in den Mittelpunkt stellt und unverblümt die ganze Aufmerksamkeit, den gesamten Applaus, einfach den ganzen Kuchen für sich fordert. Spätestens dann ist unsere „Flamme“ erloschen und wir fragen uns fassungslos, was uns je an diesem Menschen fasziniert hat.
Fehlt uns Erde,
sind wir anfangs ganz hingerissen, endlich jemanden zu haben, dem wir ganz und
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Symbiose oder Autarkie
Haben wir den Menschen gefunden, der uns fehlte, für den wir gerade deshalb eine Schwäche haben, weil er genau die Seiten stark entwickelt hat, die und fehlen, dann gibt es zwei typische Arten darauf zu reagieren. Die häufigste Reaktion ist das spontane: „Gott sei Dank, dass ich mich um dieses Zeug nicht mehr kümmern muss!“ Sie führt in die Symbiose, während die andere Reaktion entweder lautet: „Das ist ja wohl das letzte!“ oder „So wirklich nicht!“ oder auch „Alles, nur das nicht!“ Dahinter verbirgt sich die Furcht vor der Autarkie, die darauf beruht, dass wir uns über das fremde Element lustig machen, über dessen Eigenarten lästern und spotten, uns aber auch zwanghaft dagegen abgrenzen, weil wir uns – zumindest insgeheim – davon bedroht fühlen. Beide Reaktionen sind ein Ausdruck der Schwäche. Im Fall der Symbiose flieht man in kindliche Abhängigkeit und unreife Verhaltensmuster, wohin dagegen die Autarkie zwar wie Stärke aussieht, aber letztlich doch nur eine hohle Fassade ist, hinter der sich Angst und mangelndes Selbstvertrauen verbergen. Die Verlockungen, die uns zu einer symbiotischen Scheinlösung führen, sehen je nach fehlendem Element wie folgt aus:
Fehlt uns Feuer, dann fehlt es uns damit an oft an Motivation, Schwung, Begeisterungsfähigkeit und Optimismus, vor allem aber an Spontaneität, Mut, Durchsetzungsvermögen und Selbstvertrauen. Unser Energiehaushalt läuft sozusagen auf Sparflamme und Herausforderungen werden leicht zu Überforderungen. Zwar wissen wir oft genug, wie etwas geht, hätten auch das „Handlungswerkzeug“ dazu und wünschen uns nichts mehr, als dass es getan wäre, aber es fehlt uns oft an Schwung, wir kommen einfach nicht vom Fleck. Um so erleichterter sind wir natürlich, wenn dann ein Feuermensch auftaucht, der Dynamik, Impulse, Lebendigkeit, Spannung und Zuversicht in unser Leben trägt und obendrein all denen die Meinung sagt, denen wir sie nie zu sagen wagen.
Fehlt uns Erde haben wir oft Probleme mit der alltäglichen Wirklichkeit. Es fällt uns schwer, mit dem Geld richtig zu wirtschaften und umzugehen, oder wir kriegen manche praktische Arbeit nicht geregelt, weil wir zu ungeduldig, zu ungeschickt, nicht patent genug sind oder einfach keinen Sinn für Werkzeug oder Haushaltsgeräte haben. Zwar haben wir oft genug die richtige Idee, eine edle Absicht oder einen tiefen Wunsch, aber es fällt uns so furchtbar schwer, diesen Impuls Wirklichkeit werden zu lassen. Tritt dann endlich ein Erdmensch in unser Leben, sind wir nicht nur erleichtert, sondern bewundern auch, mit welcher Leichtigkeit er all diese Dinge erledigen kann mit denen wir immer so viel Mühe haben. Dank unserer Bewunderung ist er natürlich bestens motiviert noch mehr von dem zu tun, was er so gut kann, und regelt und erledigt so kurzerhand unsere Aufgaben gleich mit.
Fehlt es uns an Luft, dann fehlt es uns an der Leichtigkeit, aber auch an Klarheit, gedanklicher Geschicklichkeit, manchmal auch an Worten und oft an der richtige
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Die Alchemie in der Beziehung – Lösen und Binden
Autarkie und Symbiose verkörpern die Extremformen zweier Grundkräfte, die - in gesundem Maß gelebt - jede lebendige Beziehung steuern: das Lösen und das Binden. In jeder Beziehung gleichen diese beiden Kräfte einander aus.
Ob dieses Kräftegleichgewicht entspannt ist und harmonisch zustande kommt, immer neu in heißen Kämpfen erstritten wird, zu kalten Kriegen erstarrt oder sich in Apathie und Gleichgültigkeit kleidet, ist egal. Ausgleichen werden sich diese beiden Kräfte auf alle Fälle. Dabei kann es so aussehen, als ob eine der beiden Kräfte vorübergehend verdrängt wurde und die andere die Oberhand gewonnen hat. Ganz sicher aber wurde die scheinbar unterlegene Kraft nur ins Unbewusste verdrängt und sammelt sich dort neu, um früher oder später wieder aufzutauchen und ihrerseits die Oberhand zu gewinnen. Oftmals werden die zu diesem Kräftespiel gehörenden Rollen zwischen den Beteiligten bereits in den ersten Augenblicken des Kennenlernens verteilt, lange bevor auch nur einer ahnt, dass aus dieser Begegnung eine Beziehung hervorgehen wird. Von Anfang an fällt einem der beiden die Rolle des “Binder“ zu, während der andere die des “Lösers“ übernimmt. Und dabei bleibt es in aller Regel. Nur in sehr wenigen Fällen kommt es im Verlauf der Beziehung zu einem Rollentausch. Dagegen ist es häufig zu beobachten, dass man in einer neuen Beziehung auf die andere Seite wechselt und das Gegenteil der bisherigen Rolle übernimmt.
Die Aufgabe des Binders besteht darin, für die Verbindlichkeit der Beziehung Sorge zu tragen, dafür, dass man möglichst viel zusammen ist und gemeinsam unternimmt, während der Löser die Distanz aufrecht erhalten muss, um der Eigenständigkeit der beiden genügend Raum zu sichern. Solange beide ihrer Aufgabe im richtigen Maß nachkommen, ist die Beziehung gesund und entwickelt sich lebendig. Dort, wo man sich lässt und wiederfindet, um sich erneut zu lassen und erneut wiederzufinden, ist persönliches Wachstum und das Wachstum in der Beziehung möglich, da keiner der beiden in eine starre Schablone gepresst oder auf eine bestimmte Ausdrucksweise reduziert wird, sondern nach und nach mit seinem ganzen Wesen in Erscheinung treten darf. Wo man dagegen nur gebunden ist, klebt man symbiotisch so fest aneinander, dass für Weiterentwicklung kein Raum ist. Und dort, wo nur Distanz vorherrscht, wo alles nur locker und lose ist, fehlt es an der Reibung, die es zur Weiterentwicklung braucht. Deshalb erkannten schon die Alchemisten das Geheimnis jeder Höherentwicklung im steten Wechselspiel vom Lösen und Binden. Hinter ihrer altehrwürdigen Tradition verbirgt sich ein umfassendes Wissen um die wahren Gesetze der Wandlung. Wann immer eine tiefgreifende Veränderung in unserem Leben notwendig wird, wann immer wir spüren, dass wir uns wandeln müssen, oder wenn wir feststellen, dass unser Wachstum stagniert und unsere Beziehung sich nicht weiter entwickelt, ist es hilfreich, die Ratschläge dieser hermetischen Wissenschaft zu beherzigen, die C.G. Jung die “Psychologie des Mittelalter“ nannte.
Das Interessante an dieser Kräftepolarität liegt darin, dass sie sich gegenseitig bedingt. In der richtigen Mischung ist sie die Sicherheit für die Lebendigkeit der Beziehung. Verändert aber nun einer der beiden die Spielregeln, zwingt er damit den anderen zur Gegenmaßnahme. Verlangt also der Löser plötzlich mehr Unabhängigkeit, so kann der Binder gar nicht anders, als mehr Verbindlichkeit zu fordern. Das gibt dem Löser das Gefühl, nun endgültig gefangen zu sein, weshalb er mehr Freiraum fordert, wodurch der Binder die Beziehung so sehr gefährdet sieht, dass er seinerseits mehr Verbindlichkeit fordert. Und so kann man sich gegenseitig solange hochschaukeln, bis beide nur noch “Daueralarm“ geben. In so einer Extremsituation kann es dann auch zu den eher seltenen Positionswechseln kommen. Wenn beispielsweise der Binder derart frustriert ist, dass er aufgibt und die Beziehung beendet, bewirkt er damit nicht selten, dass die ganze Distanziertheit des Lösers zusammenbricht, dessen heilige Freiheiten plötzlich ganz unbedeutend sind und der bisherige Löser zum besten aller Binder wird. Diese Umpolung funktioniert allerdings nie als taktische Maßnahme, sondern nur, wenn die dazugehörenden Schritte echt sind. Wenn der Binder nur so tut, als wolle er gehen, innerlich aber nur auf den Umschwung beim Löser hofft, bleibt alles beim alten.
Symbolisch betrachtet ist das Trennende eine männliche Qualität, wohingegen das Weibliche als die verbindende Kraft angesehen wird. Analog dazu ist männliches Denken auf Unterscheidung ausgerichtet, wohingegen das weibliche Denken stets das Gemeinsame erkennt und betont. Auch wenn in dieser Zuordnung keinerlei zwingende Rollenverteilung für die Geschlechter liegt, tendieren Männer dennoch eher dazu, das Trennende, den Unterschied, das Detail zu betonen, während Frauen ihr Augenmerk vorwiegend auf das Verbindende, das Gemeinsame und das Ganze richten.
Die Jungsche Psychologie vermutet hinter dieser Tendenz die jeweilige Urerfahrung, die jeder Mensch mit der ersten Bezugsperson, seiner Mutter, hat. Während der Knabe von Anfang an den polaren Unterschied spürt und seine Identität auch in den weiteren Jahren im Unterschied zur Mutter entwickeln muss, erlebt das Mädchen als erstes die Gemeinsamkeit mit der Mutter und kann sich bei der Entfaltung seiner Identität an der Mutter ausrichten. Dementsprechend tut sich ein Junge in der Entwicklung seiner Eigennatur viel schwerer als ein Mädchen. Die „ausgleichende Gerechtigkeit“ besteht allerdings darin, dass der Knabe von der Mutterbrust an gewöhnt ist, seine Lust und seine Bedürfnisse am anderen Geschlecht zu befriedigen, während darin für das heranwachsende Mädchen die herausfordernde Lernaufgabe liegt.
Ein weiterer Ausgleich liegt darin, dass auf der unbewussten Ebene das Gegenteil von dem soeben Gesagten gilt. Dort reagiert der Mann weiblich und die Frau männlich und das zumeist, ohne es zu wissen. Die archetypischen Kräfte, die das bewirken heißen in der analytischen Psychologie Anima und Animus. Was darunter zu verstehen ist und welche tiefe Bedeutung darin liegt, zeigt der folgende Punkt.
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Animus und Anima - der oder die innere Geliebte
Es liegt in der Natur des Unbewussten, sich stets kompensatorisch, also ausgleichend, zu unserem Bewusstsein zu verhalten und damit einen Gegenpol zu bilden zu all dem, womit wir uns bewusst identifizieren. Deshalb ist es nicht unproblematisch, sich einseitig für alles Gute, Lichte, Edle und Wahre zu engagieren. Die große Jungianerin Marie-Louise von Franz warnt davor, einseitig idealistisch den Wunsch zu hegen, nur gut und recht zu handeln, weil wir damit unfreiwillig dem Bösen in die Hände arbeiten, und sie folgert daraus: „Gutes zu tun mag immer noch das Ziel sein, aber man wird bescheidener im Wissen, dass man durch Allzugutsein die kompensierende destruktive Seite aufbaut.“
Aus diesem Grund findet sich dort, wo viel Licht ist, bekanntlich auch immer viel Schatten. Doch so einleuchtend dieses Phänomen auch ist und so leicht wir es bei anderen erkennen können, wenn es um uns selbst geht, mag unser Ego von diesen Grundsatz am liebsten nichts hören und macht ständig Sonderregeln geltend. Wir sind eben alle Ausnahmen! Deshalb fühlen sich Menschen, die ganz und gar davon überzeugt sind, durch und durch “licht“ zu sein und bestimmt keine Schattenseite zu haben, oftmals so „verkannt“, wenn sie zu ihrer Überraschung von anderen kritisiert oder sogar in ihrem Gutsein in Frage gestellt werden.
Aber leider müssen eben diese anderen die Schattenseiten erleben und ertragen, die der angeblichen Lichtgestalt so gänzlich unbewusst sind. Diese Eigenart des Unbewussten erklärt so manche Widersprüchlichkeit. Warum zum Beispiel Menschen mit Gewalt für den Frieden kämpfen oder warum gerade die Moralprediger der Nation immer wieder in schmutzige Affären verwickelt sind. Das Unbewusste hat die wirklich undankbare Aufgabe, den dunklen Gegenpol zum eitel leuchtenden Ichgefühl zu bilden, und das selbstgerechte Ego immer wieder in Versuchung zu führen, damit es sich seiner unbewussten dunklen Seiten bewusst wird. Es deshalb als Teufelswerk zu verdammen, wie es oft in engstirnigen, religiösen Kreisen geschieht, zeugt nicht von tiefer Einsicht in die wichtige Bedeutung dieses Gegenpols.
Wie C.G. Jung bei der Erforschung des Unbewussten erkannte, gehören zu dessen Inhalten urtümliche Bilder, die jedem Menschen zu eigen sind, wie etwa der Held, der Drache, die Jungfrau und der alte Weise. Jung nannte diese inneren Bilder Archetypen oder Urbilder der menschlichen Seele. Unter ihnen gibt es zwei, denen nach seiner Beobachtung eine besondere Rolle zukommt. Sie sind sowohl Mittler zwischen Bewusstem und Unbewusstem eines Menschen als auch der innere, zunächst unbewusste Gegenpol zu seinem bewussten Geschlechtsverhalten. Diese Kräfte, die dafür sorgen, dass das Unbewusste des Mannes weiblich, das der Frau dagegen männlich reagiert, nannte Jung Anima und Animus, wobei die Anima die Frau im Manne ist, der Animus dagegen die innere Männlichkeit der Frau.
Ein Phänomen an dem sich das Wirken dieser Archetypen leicht erkennen lässt, ist eine aus vielen Beziehungen bekannte Konfliktsituation: Während der Mann ständig von seinem ihm heiligen Freiheitsbedürfnis, seinem Drang nach Unabhängigkeit und der Unmöglichkeit, sich wirklich fest zu binden, fabuliert, beschwört die Frau das Gemeinsame und ist bereit, ihr letztes Hemd für die Verbindlichkeit der Beziehung z
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Unser eigenes Suchbild und der Konflikt mit diesem
Genau wie die vier Aspekte unseres Bewusstseins, die dem Elementen entsprechen, ist auch unsere innere Gegengeschlechtlichkeit als eine Viererstruktur angelegt. Erst wenn diese vier Aspekte voll entwickelt sind, haben sich Animus und Anima zur Ganzheit entwickelt. Zuerst aber schlummern sie im wahrsten Sinn des Wortes einfältig, manchmal auch schon „zweifältig“, in uns und warten auf ihre Entfaltung. Einfältig und zweifältig insofern, dass uns die Psychologie zeigt, dass in jedem Menschen zuerst nur ein oder zwei Seiten dieser inneren Vierfalt betont sind. Die fehlenden Aspekte werden erst im Lauf des Lebens bewusst, wenn sie durch Begegnungen und Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht erlebt und entfaltet werden. Als eine wesentliche Treibkraft bei diesem Prozess erweist sich ein Suchbildkonflikt, dessen tiefgehende Bedeutung weitgehend unbekannt ist und den Menschen nur als ärgerliche, lästige oder enttäuschende Erfahrung erleben.
Es lässt sich leicht erkennen, was damit gemeint ist und warum es in vielen Beziehung früher oder später zu einem Suchbildkonflikt kommen muss. Als Ausgleich und Ergänzung verbinden wir uns vorzugsweise mit einem Menschen, der das uns fehlende Element stark verkörpert. Gleichzeitig tragen wir aber ein Suchbild in uns, das uns sagt, wie unser Partner idealerweise sein sollte. Diese innere Prägung, die wir als Animus und Anima kennen, lässt sich leicht erkennen. Die Färbung des Animus als Suchbild der Frau zeigt sich in ihrer Verbundenheit mit den männlichen Elementen Feuer und Luft, wogegen die Anima als Suchbild des Mannes sich in seiner Verbundenheit mit den weiblichen Elementen Erde und Wasser ableiten lässt.
Wir neigen dazu, uns mit einem Menschen zu verbinden, der uns zwar ergänzt, weil er unserem fehlenden Element entspricht, der aber nicht oder nur teilweise unser inneres Suchbild verkörpert. Deshalb erleben wir ihn, sobald die Freude über die geglückte Ergänzung nachlässt, auch immer öfter als eine Beleidigung unseres inneren Bildes, als einen Affront für Anima oder Animus. Und dann kommt der Tag, an dem wir ihm vorzuwerfen beginnen, dass er nicht so ist, wie wir meinen, dass ein richtiger Mann oder eine richtige Frau zu sein hätte.
Fehlt uns Feuer und sind unsere gegengeschlechtlichen Elemente Erde, Luft oder Waser, dann werden wir und nach anfänglicher Begeisterung für die Dynamik, das Temperament und all die feurigen Qualitäten unseres Partners darüber beklagen, dass er nicht so bodenständig (Erde), so cool und ideenreich (Luft) oder so phantasievoll und einfühlsam (Wasser) ist, wie es unserem inneren Bild entspricht.
Fehlt uns Erde und sind unsere gegengeschlechtlichen Elemente Feuer, Luft oder Wasser,
dann werden wir nach anfänglicher Begeisterung für die Bodenständigkeit, die Zuverlässigkeit und all die anderen erdhaften Qualitäten unseres Partners darüber klagen, dass er nicht so spontan und begeisterungsfähig (Feuer), so pfiffig und gewandt (Luft) oder so feinfühlig und hingebungsvoll (Wasser) ist, wie es unserem inneren Bild entspricht.
Fehlt uns Luft und sind unsere gegengeschlech
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Wie entfalten sich Animus und Anima?
Die Bewusstmachung und Entfaltung von Animus und Anima ist schon deshalb wichtig, weil diese archetypischen Kräfte auf einer rein unbewussten oder schlecht integrierten Ebene viele Probleme verursachen können. Es ist, als würden sie den Menschen so lange zwicken und in Konflikte führen, bis er sich ihrer endlich bewusst wird, sie als Teil von sich erkennt und integriert. Typische Animaprobleme eines Mannes sind Launenhaftigkeit, Maulen und Schmollen, schmierige Schwülstigkeit und die kapriziöse Empfindsamkeit des Primadonnentyps, der seine ganze Umgebung durch ständiges Beleidigtsein zu tyrannisieren versteht. Animusprobleme der Frau sind beispielsweise Denkprozesse, die nicht zur Lösung des Problems durchdringen, sondern bei dessen Beschreibung stecken bleiben, oder sogar ihre ganze Kraft durch Konzentration auf den Beweis verschwenden, dass das Problem nie zu lösen sein wird. Zweckpessimismus, Leiden am Leben, häufigem Unglücklichsein bis hin zu depressiven Schüben sind die Folge. Ein weiteres typisches Merkmal sind als Meinungen verkleidete Thesen, die bei einer Debatte oder einem Streitgespräch immer im Plural mit schriller Stimme vorgetragen werden. Sie erinnern in Schnelligkeit, Menge und dem meistens fehlenden Zusammenhang an eine sehr breit gestreute Attacke und hören sich nie wie gezielte Antworten auf eine gemachte Äußerung an.
Solange Animus und Anima noch einfältig, das heißt unentfaltet in uns wirken, haben wir nur ein naives, einseitiges und verzerrtes Bild vom anderen Geschlecht. Dessen ungeachtet aber glaubt fast jeder Mann, die Frau an sich zu kennen; genauso wie kaum eine Frau ihr Bild von einem „richtigen“ Mann in Frage stellt. Gerade in der Partnerschaft ( aber nicht nur dort ) neigen wir dazu, uns ein Bild von der Wirklichkeit zu machen und die Wirklichkeit hinter diesem Bild leicht zu übersehen. Wir glauben, ganz sicher zu wissen, wie unser wirklicher Partner ist. Wir gehen sogar so weit, unser Bild als das objektive hinzustellen, während er von sich ja „nur“ ein subjektives haben kann. Dass wir ihn mit unserem Bild aber oft nur verkennen, vergewaltigen und ihm Unrecht tun, wird uns nur in den wenigsten Fällen bewusst.
Aber um das andere Geschlecht in seiner Andersartigkeit wirklich verstehen zu können, ist es notwendig, unsere innere Gegengeschlechtlichkeit zu entfalten. Solange Anima und Animus nur im Unbewussten wirken, werden wir unserem Gegenüber niemals gerecht, sondern nehmen von ihm nur ein naives, beschränktes Bild wahr, das wir selbst auf ihn projizieren. Erst mit allmählicher Bewusstwerdung erkennen wir langsam mehr und mehr, wie unser Partner wirklich ist und lernen, zwischen ihm und dem Bild zu unterscheiden, das wir uns bislang von ihm gemacht haben. Aber erst dann, wenn sich als weiterer Schritt unser inneres Suchbild zu entfalten beginnt, wachsen wir über die einseitige Enge unserer anfänglichen Wahrnehmung hinaus und beginnen, das andere Geschlecht in seiner ganzen Andersartigkeit zu begreifen und wertzuschätzen. Dieser Schritt ist deshalb so wichtig, weil nur etwas, das uns bewusst ist, von uns wirklich wahrgenommen und wertgeschätzt werden kann. Was nicht in unserem Bewusstsein ist, liegt im Dunkeln und wird von uns so lange verkannt oder übersehen, bis es uns vielleicht eines Tages langsam dämmert und einzuleuchten beginnt. Erst dann beginnen wir etwas im „richtigen Licht“ zu betrachten, erst dann wird es uns klar, erst dann können wir es in seiner Eigenart und seinem Eigenwert erkennen und schätzen.
Dass diese innere Auseinandersetzung weit über eine Partnerschaft hinaus hilfreich sein kann, soll die folgende Überlegung verdeutlichen. Für das Weibliche steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Deshalb kann das Weibliche in uns nie verstehen, wie man(n) etwas der Sache oder eines Prinzips wegen tun kann. Das Männliche in uns aber fühlt, das die Ordnung bedroht ist, wen
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Das Beziehungsquartett
Sieht man Animus und Anima als innere Personen, so treten in jeder Beziehung jeweils vier Akteure auf: Der Mann mit seiner inneren Frau, die Frau und ihr innerer Mann. Darin kann jeder der beteiligten Personen mit jeder anderen in Verbindung treten.
Mann Frau
Animus Anima
Auf der bewussten Ebene begegnen sich Mann und Frau. Es ist die Ebene auf der wir uns selbst am besten kennen und unser Gegenüber am klarsten wahrnehmen. Sie ist deshalb auch die unkomplizierteste. Auf der Selbsterfahrungsebene lernt der Mann seine innere Weiblichkeit (Anima) kennen, während die Frau hier ihrem Animus, ihrer inneren Männlichkeit, begegnet. Es gibt aber auch Verbindungen vom Mann zum Animus der Frau und von der Frau zur Anima des Mannes. Über diese Achsen kann jeder der beiden den anderen für sich gewinnen. Wann immer eine Frau die innere Geliebte eines Mannes erspürt und verkörpern kann, wird er wich, schmilzt dahin und lässt sich um den Finger wickeln. Das gleich gilt auch in der umgekehrten Richtung. Der Animus der Frau kann zum Verbündeten des Mannes werden. Wenn er es versteht, dieses innere Bild in seinem Auftreten und seiner Durchsetzungskraft zu verkörpern, vor allem aber auch in seiner Art zu denken und sich auszudrücken, wird er der Frau zutiefst imponieren.
Das soll nicht heißen, dass beide Partner ihre Eigenart verleugnen sollen und sich ab sofort bemühen müssen, dem anderen etwas vorzumachen, um ja immer so gut wie möglich dessen Suchbild zu spielen. Hier geht es um etwas ganz anderes. In den meisten Beziehungen schleicht sich später das lähmende Gift der Gewohnheit ein. Wann immer wir glauben, ein Recht auf den anderen oder ein Recht auf etwas Bestimmtes zu haben, ist es Zeit, sich einen wichtigen Grundsatz klarzumachen: Wir haben kein Recht auf einen anderen Menschen, auch nicht auf den Lebensgefährten! Wir können und dürfen aber versuchen, diesen Menschen für unsere Sache zu gewinnen. Das geht am leichtesten indem wir uns mit Animus oder Anima, unser
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Animus und Anima im Beziehungsquartett
Der Schatten eines Menschen zeigt sich auf der Traumebene in Gestalt einer gegengeschlechtlichen Figur. Die Anima erscheint in Träumen des Mannes als geheimnisvolle Fremde, während der Animus in den Träumen einer Frau üblicherweise als eine Mehrzahl von Männern, wie zum Beispiel ein Ältestenrat, auftaucht. Aber dieses Konzept ist zu eng. Animus und Anima gehören zu den „inneren Personen“ jedes Menschen und so wirkt auf der unbewussten Ebene auch im Mann ein Animus und in der Frau eine Anima. Typische Gestalten, als die Anima und Animus auf der Traumebene erscheinen, sind: König und Königin, Bruder und Schwester, der unbekannte Knabe, das unbekannte Mädchen, geheimnisvolle Fremde wie Nixen, Vagabunden, Wanderer oder als weiser, alter Mensch.
Animus und Anima spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, uns von unseren Elternbildern zu lösen und erwachsen zu wer
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Die männliche Seite
Den jungen Mann drängt die Luft, eine Frau zu erobern. Sein Feuer dagegen zeigt die Art und die Kraft, mit der er für die so entstandene Beziehung Verantwortung übernimmt.
Stark entwickelte Luft und schwaches Feuer stehen daher für einen Mann, der von Beruf „Sohn“ ist, also nie erwachsen wird, keine Verantwortung übernehmen will und am Ende von niemandem mehr ernst genommen wird.
Aber auch andersrum gibt es Probleme. Mangelt es an Luft, fehlt es dem Mann an Biss, an Durchsetzungskraft, Konfliktbereitschaft, vielleicht auch an Potenz. Mit einer starken Sonne wird er dann der väterliche Freund, der NiceGuy, der gute Onkel, der für alles und jeden Verständnis hat, der seiner Frau aber weniger ein Partner als mehr ein Vater ist, weshalb sie ihn auch problemlos vor aller Welt „Papi“ nennen kann.
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Die weibliche Seite
Erde zeigt sich als die Verlockende und – ja nach Konstellation – als die Kokette, der Vamp, die Spröde, als diejenige, die umworben werden will, als Quelle der Inspiration oder einfach als die Schöne, die ihre Gunst dem Besten schenkt. Dagegen verkörpert das Wasser die mütterliche Seite der Frau, ihre verständnisvolle, einfühlsame Art, eine in manchen Fällen an Selbstlosigkeit grenzende Bereitschaft, für andere da zu sein, sie zu behüten, zu nähren, zu umsorgen, aber auch festzuhalten.
Ist die Erde der Frau stark ausgeprägt, das Wasser dagegen nur schwach, wird sie das ewige Spiel der Liebe lieben. Sie wird gern flirten und es mit Anmut, vielleicht sogar provokant darauf anlegen, begehrt und umworben zu werden. Egal ob sie das als kühle Schöne, heißblütige Tänzerin, als Femme Fatale oder als hingebungsvolle Muse tut,, immer bleibt es nur ein Spiel, bei dem Schönheit und ewige Jugend die höchsten Trümpfe sind. Darin liegt aber auch das Problem, weil jede
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Selbst- und Suchbild, Selbstentfaltung oder Projektion?
Seinem Suchbild zu begegnen, heißt aber nicht automatisch, diesen Menschen mit offenen Armen zu empfangen. Es kommt sehr darauf an, wie gut oder wie problematisch die Suchbildproblematik bereits verstanden wurde.
Je weniger ein Element in das übrige Suchbild zu passen scheint, desto eher wird es verdrängt oder projiziert. Da wir weit mehr gewohnt sind, nach außen statt nach innen zu schauen, erkennen wir manches, das in uns angelegt ist, oft erst in einer äußeren Erscheinung. So wie ein Kleinkind mit beginnender Bewusstwerdung zuerst nur in der dritten Person von sich spricht, bevor es beginnt, zu sich „ich“ zu sagen, so werden wir uns auch im weiteren Leben vieler Dinge erst dadurch bewusst, dass wir sie zunächst in etwas Fremden erleben, über das wir uns dann in der dritten Person unterhalten und ereifern. Wenn wir aber nicht auf dieser Bewusstseinsstufe verharren, vermögen wir im Leben immer mehr zu begreifen, dass viele der Phänomene, wie wir an anderen entweder mit Bewunderung oder Empörung wahrnehmen, nur ein Spiegelbild unserer eigenen, aber noch unbewussten Anlagen sind, also etwas, wozu wir durchaus „ich“ sagen könnten. Diese Projektionen verwandeln die Umwelt in das eigene, aber unbekannte Gesicht. Wenn wir aber erkennen, dass sie vermutete Eigenschaft nicht beim anderen, sondern in uns selbst liegt, spricht man von der Rücknahme einer Projektion. So ist jede Rücknahme ein Schritt zur Selbsterkenntnis.
Von Kind an sind wir immer schnell dabei, überall dort Projektionen zurückzunehmen, wo wir danach besser dastehen und uns gut finden. Aber viel schwerer tun wir uns mit Feindbildern, die wir ausgemacht haben und die wir mit Leidenschaft verfolgen und bekämpfen. Maßt sich dann vielleicht noch einer an, uns darauf hinzuweisen, dass die Unverschämtheit, über die wir uns so heftig ereifern, etwa mit uns selbst zu tun haben könnte, finden wir das unerhört. Und das zu recht, denn tatsächlich handelt es sich dabei um einen Wesenszug in uns, um eine innere Person, die bislang ungehört geblieben ist. Ob wir nun etwas verdrängen, also etwas wieder unbewusst werden lassen, was schon einmal bewusst war oder gerade bewusst werden wollte, oder ob wir etwas projizieren, in beiden Fällen handelt es sich um wichtige Schutzmaßnahmen unseres Bewusstseins. Hätten wir diese Möglichkeit nicht, würden wir so sehr von allen Bildern unserer Erinnerung, von allen äußeren Ein
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Und was jetzt?
Einsicht ist der erste Schritt
So schön es auch wäre, wenn ich dir hier ein paar Patentrezepte, Instant-Lösungen und Schnellverfahren anbieten könnte, mit denen sich wenn schon nicht alle dann wenigstens ein paar der Konflikte in Liebe und Partnerschaft über Nacht lösen ließen, kann ich doch diesen Wunsch nicht erfüllen. Es scheint in unserem Leben und auch in unseren Beziehungen nicht darum zu gehen, ohne Probleme zu leben, sondern vielmehr darum, diese zu verstehen, aus ihnen zu lernen, sie so gut es geht zu lösen und an ihnen zu wachsen. Ohne problematische Konstellationen, ohne Spannungsaspekte würde es im Leben an Spannung fehlen. Nicht, dass sie eine Garantie für menschliche Reife wären, aber ständige Auseinandersetzung mit den scheinbaren Widersprüchen ist für das seelische Wachstum erforderlich. Die großen Lebensprobleme sind nie abschließend gelöst. Wenn es einmal so erscheinen mag, ist das immer ein Verlust. Ihr Sinn und Zweck liegt nicht in der Lösung, sondern darin, dass wir unablässig an ihnen arbeiten. Das alles bewahrt uns von Verdummung und Versteinerung.
Daran zu arbeiten bedeutet, lebendig zu bleiben und sich mit seiner Problematik immer wieder bewusst auseinanderzusetzen, um allmählich besser mit ihr umgehen zu können, statt ihr unbewusst zum Opfer zu fallen. Der Volksmund bringt es auf den Punkt wenn er sagt: „Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung!“ Ohne Einsicht wird nicht viel geschehen, Einsicht allein aber bewirkt noch keine Wandlung. Allerdings ist sie der unverzichtbare erste Schritt, de sich bei genauer Betrachtung in drei Phasen unterteilen lässt:
1. Die Einsicht, wer ich bin
2. Die Einsicht, was mir fehlt
3. Die Einsicht, wozu ich eine Erfahrung mache
Das „Wer bin ich“ sagt uns, wie wir angelegt sind und wo wir gerad
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