Warum Fernsehen und Kino uns das Leben schwer machen

#1 von koc , 24.11.2012 22:45

Warum Fernsehen und Kino uns das Leben schwer machen


Es ist sehr interessant, wie viel Zeit wir heute vor dem Fernseher verbringen. Meistens schauen wir uns dabei Dinge an, die wir weder brauchen, oder die uns absolut nicht helfen, irgendetwas im Leben zu erreichen. Das gilt besonders auch für alles was zum Thema Umgang mit dem anderen Geschlecht gesagt werden kann.

Überall werden wir bombardiert von falschen Idealbildern und nicht gerade wirklichkeitsgetreuen Darstellungen von Liebe und Beziehung und wie die Sache mit Männern und Frauen abläuft. Die albernen Daily-Soaps und völlig falschen Ideale von Liebe und Beziehung, die wir durch Hollywood und den reißerischen Reportagen der verschiedenen Sender gezeigt bekommen haben ganz klar Einfluss auf unser Verhalten und unsere Erwartungen. Was wir uns vom Leben, von der Liebe und vom Partner wünschen wird nämlich zu einem Großteil von den Medien geformt. Das kann ganz direkt passieren, wenn man sich beispielsweise zu viele Liebesschnulzen oder Ähnliches reinzieht, aber auch indirekt, denn die beste Freundin, die einem Tipps zur Beziehung gibt, hat ihre Weisheit oft auch nicht durch die eigene Erfahrung gemacht, sondern gestern erst bei Sender XY gesehen, wie schlimm sich Männer in Beziehungen verhalten und was man dagegen machen muss. Bei Sender XY hingegen hat sich aber kein Psychologe hingesetzt und ehrliche Tipps gegeben, sondern da hat der Praktikant ohne Lebenserfahrung das geschrieben, was er und sein Chef meinen, das die Leute vor der Glotze hält, damit sie die Werbung anschauen, die alle paar Minuten eingeblendet wird. Mehr nicht.

Die Moral von der Geschichte: Wir sollten dort hinhören, wo Menschen sich wirklich Gedanken über Sex, Beziehung und Partnerschaft machen, die mindestens aus eigener langjähriger Erfahrung stammen, oder noch besser: Experten, die durch ein Studium und lange Praxiserfahrung mit echten Menschen echte und funktionierende Hilfe geben können. Das ist natürlich hier auf meiner Seite durch mich und meine Produkte, die genau auf eine reale Situation für richtige Menschen geschaffen wurden, aber genauso findet sich bei Kollegen mit ähnlichem Background genügend Information, die dem Mist aus dem Fernsehen einen realen Gegenpunkt bietet.

Ganz heimlich hat uns Hollywood über Jahrzehnte vorgegaukelt, dass die Liebe eine ganz natürliche Sache ist, für die wir nichts tun müssen – die Liebe kommt über Nacht, ganz plötzlich und ist dann toll und überwältigend. Das ist natürlich totaler Bullshit. Auch die große Liebe wird bitter enden (oder gar nicht erst kommen), wenn man nicht aktiv wird und vorher viel übt und mit anderen Menschen interagiert.


The most loving women are the women who will test you the most. She wants you to be your fullest, most magnificent self. She won’t settle for anything less. She knows it is true of you. She knows in your deepest heart you are free, you are Shiva. Anything less than that she will torment. And, as you know, she’s quite good at it.


 
koc
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Warum die Medien keine guten (Dating-)Ratgeber sind

#2 von koc , 24.11.2012 22:53

Warum die Medien keine guten (Dating-)Ratgeber sind


Fast täglich ärgere ich mich über den ganzen Bullshit, denn die meisten Medien (online wie offline) produzieren. Den Lesern/Hörern/Zuschauern werden „Ratschläge“ gegeben, die einfach nicht funktionieren. Dort wird geschickt formuliert und bunt und reißerisch Mist zusammengeschrieben, der nur dazu dient, mehr Werbung zu verkaufen. Zu tausenden fallen Menschen darauf herein und das Ergebnis ist nur mehr Unsicherheit, weil sich die Ratschläge oft widersprechen, und zum Großteil nicht funktionieren – obwohl es auf den ersten Blick hin eigentlich ganz gut ausgesehen hat. Das gilt nicht nur für „Ratschläge“ im Bereich Dating, sondern auch für andere Themen – besonders klar wird das bei dem ganzen Müll, den man in Sachen Diät lesen muss.

Genauso wie beim Gewicht funktioniert die Sache beim Dating: Man hat – wenn überhaupt – kurzfristigen Erfolg, jedoch stellt sich die Ausgangssituation sehr schnell wieder ein. Oft mit mehr Problemen als vorher. Woran liegt das?

Zum einen liegt das an unserer menschlichen Natur: Wir Menschen ändern uns nicht gern – wieso auch, denn schließlich leben wir ja noch. Nicht sonderlich gut, und in unserem Fall auch nicht sonderlich erfolgreich beim anderen Geschlecht, aber eigentlich haben wir zunächst keine wirklich wichtigen Gründe uns zu ändern. Besonders das Ändern von – oft jahrelang eingeübten – Gewohnheiten und immer gleich Abläufen, Familientraditionen, moralischen Maßstäben, macht es uns besonders schwer, etwas Neues zu akzeptieren und dies in unser Leben einzubauen. Besonders dann, wenn die Information auch noch gegen oben genannte Dinge verstößt – daher auch die vielen bösen Kommentare auf meiner Seite, von Lesern, die sich automatisch dagegen wehren, ihr Leben auch nur im Geringsten in Frage zu stellen. Das ist sehr unangenehm.

Menschen nehmen Veränderungen nicht mit offenen Armen entgegen, sondern fühlen sich mit den bisherigen Informationen und gewohnten Dingen eingermaßen wohl – selbst wenn diese nicht stimmen oder sogar schädlich sind. Unser Gehirn hat eine ganze Reihe an Funktionen eingebaut, die dafür sorgen, dass wir eher zu unseren alten Gewohnheiten tendieren und die neuen Dinge verwerfen. Das erfordert oft große Anstrengungen, für die wir in unserer hektischen Welt einfach nicht genug Energie übrig haben. Dies und die zunehmende Anzahl von oft sich widersprechenden Informationen führen zu Verwirrung und dazu, sich noch stärker auf das alte Wissen zu verlassen. Egal wie gut oder schlecht die vorliegende Information wirklich ist.

Zusätzlich haben die Medien heute weniger denn je die Motivation, Menschen wirklich mit richtigen Informationen zu versorgen. Das liegt daran, dass Geld gemacht werden muss, und die wirkliche Information zur Nebensache geworden ist. Billiger ist es zudem, nicht wissenschaftlichen oder mindestens Expertenrat zu besorgen, sondern den „Journalisten“ (in vielen Fällen den Praktikanten!) schlampig und schnell einen Artikel verfassen zu lassen, der voller Halbwahrheiten steckt und nur noch ein Gemisch aus Meinungen bringt – die des „Journalisten“ und diejenige, die am meisten Umsatz verspricht. Mit richtiger oder gar stimmiger Information zu einem Thema hat das nichts mehr zu tun.


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