Ich tu mir immer noch schwer, dass in die Erfolgsgeschichten zu verschieben. Passt so gar nicht.
The most loving women are the women who will test you the most. She wants you to be your fullest, most magnificent self. She won’t settle for anything less. She knows it is true of you. She knows in your deepest heart you are free, you are Shiva. Anything less than that she will torment. And, as you know, she’s quite good at it.

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Ich hab nicht vor die "Baustelle" ruhen zu lassen.
Ehrlich gesagt hatte ich den selben Gedanken umgekehrt. A la "sobald die Frau zurück ist, interessiert niemanden das Thema mehr". Ich habe zwei Wochen täglich nach weiteren Perspektiven geschaut und war eher überrascht, dass niemand etwas beizutragen hatte. Ich denke schon, dass es noch vieles zu sagen gibt.
Und bitte, nein, das ganze ist bei weitem keine "Erfolgsgeschichte". Man kann nicht über "Inner"-Game reden und dann am Ende von Erfolg sprechen, weil irgend eine Puppe angebissen hat. Das ergibt so keinen Sinn für mich.
Das Thema ist und war "Bindungsangst" und wie/ob sie schadet oder nützt. Dabei würde ich auch gerne bleiben.
Die Affaire mag nun in eine Beziehung übergegangen sein (obwohl ich das nur für ein Wort halte, denn geändert hat sich gelebt rein gar nichts, außer, dass meine Kleine sich bei mir nun zu Hause fühlen darf). Ich würde jetzt nicht argumentieren "hey, ich bin in einer Beziehung, ergo habe ich gar keine Bindungsangst". Das wäre nur an der Oberfläche. Die Bindungsangst ist ja nur Resultat von Erlebnissen und Erfahrungen und meinen tendentiell negativen Glaubenssätzen rund um das Thema Mann-Frau.
Diese Glaubenssätze bestehen noch immer und sind nicht verflogen, nur weil meine Lady für sich entschlossen hat, mit mir weiter zusammen sein zu wollen. Spontan schwebt mir immer meine Befürchtung vor, dass ihre Motivation "zweckdienlich" sein könnte, obwohl es tatsächlich nicht die geringsten Anzeichen dafür gibt. Trotzdem stecken alte Erfahrungen noch tief in meinen Knochen und lassen mich ihr Verhalten ständig abschätzen.
Es ähnelt dem guten alten "Er liebt mich, er liebt mich nicht Spiel". Ich frage mich, weshalb ich denke überhaupt daran zweifeln zu sollen, da es letztendlich Ihr Schaden wäre, wenn sie ohne wirklich zu wollen mit mir zusammen wäre. Es wäre albern daran zu glauben, dass jemand so masochistisch sein könnte ;)
Wo kommt also mein Gedanke her, dass ich Ihre Motivation in Frage stellen könnte? Es dient mir nicht und es dient nicht der Beziehung. Ich denke, diesen Gedanken gerne einfach fallen lassen zu können.
Ein anderer (sehr) negativer Glaubenssatz, "Frauen schauen sich eigentlich immer um nach einem Besseren!". (Und zur Verteidigung der Frauen, das gilt ebenso für Männer. Von der Sorte kenne ich ebenfalls einen Haufen). Mit dem Glaubenssatz tue ich mich doch sehr schwer, denn ich kann ihn weder verifizieren noch falsifizieren. Es ist mir in meinen Partnerschaften mehrfach passiert und ganz sicher wird niemals ein Partner so etwas zugeben, selbst wenn es so wäre.
Ich weiß nicht, wie ich beginnen könnte einen solchen Glaubenssatz aufzulösen. Ich weiß nicht mal, ob ich mich überhaupt damit befassen sollte, denn wenn ein Partner gehen möchte, ist es doch eigentlich gleichgültig aus welchen Gründen. Er oder Sie hat einen "Besseren" gefunden, kann ein qualvoller Gedanke sein, obwohl er in der Regel nie der Realität entspricht.
Oder in Großmeister Kenobis Worten: "Es gibt immer einen größeren Fisch!"
Das Streben nach Verbesserung ist doch eine sehr menschliche Angewohnheit. Das Sich-mit-anderen-Vergleichen bleibt da nicht aus.
Ganz gleich, ich komme am Schluss immer auf den Gedanken, "Lieb Dich selbst und es ist egal, wen Du heiratest". Ich fühl mich pudelwohl mit mir selbst und ich empfinde es auch oft als Zeitverschwendung mir darüber Gedanken zu machen, was in anderen Köpfen vorgeht.
Mei.... vielleicht solle ich auch einfach die ersten Sonnenstrahlen geniessen und aufhören eine Doktorarbeit über meine Gedanken und Gefühle zu verfassen.
Zitat von georgs77 im Beitrag #52
Ein anderer (sehr) negativer Glaubenssatz, "Frauen schauen sich eigentlich immer um nach einem Besseren!". (Und zur Verteidigung der Frauen, das gilt ebenso für Männer. Von der Sorte kenne ich ebenfalls einen Haufen). Mit dem Glaubenssatz tue ich mich doch sehr schwer, denn ich kann ihn weder verifizieren noch falsifizieren. Es ist mir in meinen Partnerschaften mehrfach passiert und ganz sicher wird niemals ein Partner so etwas zugeben, selbst wenn es so wäre.
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