Hallo zusammen,
das ist mein erster Post hier, deshalb hoffe ich, dass ich alles richtig mache.
Folgende Situation, ich bin 37 (solo, keine Kinder) und wurde vor 3 Wochen von meiner 1,5-Jahres Affaire verlassen. Ex-Back ist uninteressant für mich und aber ich fing an über mein Verhalten nachzudenken. Das Forum hier kenne ich seit 5-6 Jahren, ich war hier häufig nach der Trennung von meiner Mega-Onitis. Das Forum ist mir sehr positiv in Erinnerung geblieben, da ich damals in vielen Beiträgen Trost und Inspiration finden konnte.
Ich bat also Koc um ein Mailcoaching, weil ich dachte vielleicht hat er ein paar Tipps für mich, was mein Thema sein könnte. Ich schrieb in Summe 3 immer länger werdende Mails, bei denen ich viele meiner Frage selbst beantwortetet und tiefer in die Eigenschau ging.
Jetzt, am Ende meiner 3. Mail, habe ich entschieden, dass das ganze eventuell doch ein Thema ist, dass breitere Zustimmung finden könnte und öffne diesen Brief für das Forum. Ich hoffe, dass ich hier einige Antworten finden kann.
Ich werde für jede Mail einen eigene Textblock erstellen. Ich hoffe, dass ist Ok so.
Hallo Koc,
Meine letzte Affaire (fast 1,5 Jahre zusammen) hat vor 2,5 Wochen Schluss gemacht und das Hirnfickt mich ein wenig. Die Kleine war wirklich großartig, fleissig, unkompliziert und anspruchslos (das mein ich im Guten). Attraktion für mich war immer sehr hoch (bis einschliesslich zur Trennung).
Trennungsgrund war meine Bindungsangst.
Emotional waren wir längst "zusammen", jeden zweiten Tag sehen, gemeinsam Zeit verbracht... Lust auf andere Frauen hatte ich erstmal keine. (Klar, Flirten immer und auch etwas dreckiger. Gelegenheiten für -wie sagt man so schön in der "Szene"- FCs gab es, die hab ich aber abgelehnt. Es fühlte sich für mich einfach nicht stimmig an und auf einen Prinzip-Fick hatte ich keine Lust)
Ich hab während der ganzen Beziehung immer den coolen, unabhängigen raushängen lassen. "Beziehung, kannste vergessen", "das hier ist nur Spaß, mehr nicht" usw. Mein härtester Satz zu Ihr war mal, "glaub nicht, dass ich Dir je treu sein würde. Hätte ich Zeit mich um andere Frauen zu kümmern, würde ich die auch ficken!".
Nach aussen war ich das herzlose Arschloch, im inneren aber, der Typ, der die kleine verliebt angeschaut hat, während sie neben mir schlief.
Sie aber lebte natürlich in all der Zeit in einem einzigen Angstzustand neben mir. Dass jederzeit alles vorbei sein könnte. Sie hat versucht es sich nie anmerken zu lassen, aber alle 3 Monate gab's ein Meer von Tränen. Und ich reagierte immer mit dem gleichen Scheiss... eventuell hab ich zu viel "Pickup" Mist gelesen... für mich war immer alles ein Betaisierungsversuch (uuuuuuuhhhhhh, Gefährlich). Mein Verhalten war immer das gleiche. 0815, Frame halten, Ihr Drama runterspielen und ins lächerliche ziehen, sie dabei streicheln und küssen. Einige Tage war dann gut. Hin und wieder hat sie Schluss gemacht, kam aber nach 3-4 Tagen wieder reumütig zurück: "ich komme einfach nicht von Dir weg, obwohl ich weiß, dass es falsch ist hier zu sein... ich will mit Dir zusammen sein, aber lange stehe ich das nicht mehr durch."
Diesmal ist sie endgültig gegangen. Sie hat's aber nur geschafft, weil ein anderer Kerl im Spiel war. Der baggerte sie schon seit einem Jahr an, durfte immer abblitzen. Irgendwann griffen aber seine Versuche, hat voll gepunktet, weil er ihr immer gezeigt/gesagt hat "wie ernst er es mit ihr meint".
10 Tage nach unserer Trennung war Sie offiziell mit ihm auf Facebook als Paar im "Beziehungsstatus". (Whhhaaaaaaat? 10 Tage? Ficken, ABlenkung, klar, aber "Beziehung"? Die Mädels von heute sind so schnelllebig)
Es ist definitiv kein Fake. Sie saß heute mittag noch heulend auf meiner Bettkante, nachdem ich Ihr gestern sagte, ich hätte Ihren Status gesehen und gratulierte Ihr endlich zum Ihrem -von allen Frauen immer gesuchten- "Mann, der es ernst meint".
Ich bin mir recht sicher, das ganze ist eine reine "Vernunfts-Trennung", emotional ist sie noch immer auf mich fixiert.
Sie wolle mich aber auch nicht zurück (zu viel gelitten) und das Vertrauen sei nicht mehr da. Aber der Neue habe eine Chance verdient, sie wolle ihn nicht verletzen, bloß weil ich meine sie zurück zu wollen, und sie habe ihn auch gern und jetzt ist es so.
Lange Story. Worum geht's....
Mir geht's NICHT um Ex-Back.
Das Scheitern der Beziehung habe ich zu verantworten durch mein respektloses, demütigendes Verhalten, mein übertriebenes Macho-Gehabe und Ihre ständige Degradierung.
Besonders demütigend für sie, wenn Freunden von mir fragten, ob ich mit Ihr zusammen sei (während sie neben uns stand) und ich in der Regel mit Sätzen antwortete wie: "Ich und Beziehung? Eher fall ich tot um".
Bei dem Telefoncoaching geht's mir also primär um einen Erfahrungs-Abgleich von Mann zu Mann. Ich halte nicht viel PICKUP, ich bin in Sachen Liebe eher der Typ "Weg des Wahren Mannes".
Du scheinst in Deinen Texten viel psychologischen Background zu verarbeiten. Ich würde gerne dahinter steigen, wieso ich mir mit meiner eigenen Bindungsangst vermutlich ein Eigentor nach dem anderen beschere, und dafür zahle ich natürlich auch gerne Deinen Stundensatz (soweit er im Rahmen liegt).
Lieben Dank für eine Auskunft.
Viele Grüße
Georg
Hallo Koc,
Ich bin 37, hatte meine lange Beziehung von 19-26, dann meine "Abfuckbeziehung" von 27-32 (zusammenlebend). Die Beziehung war denkbar ähnlich zu Deiner aus dem Ratgeber. Knöpchen drücken für eine emotional instabile und extrem eifersüchtige Frau. Über die Beziehung habe ich meinen gesamten Freundeskreis verloren, weil sie auf alles und jeden Eifersüchtig war (selbst auf Hochschwangere Freundinnen von mir oder meinem besten Freund).
Am Ende gab es nur noch sie und die Arbeit. Das ist natürlich null attraktiv, sie hat mich auch dankbar mit dem nächstbesten beschissen. Das Down (Mega-Oneitis) hat etwa 7-8 Monate gedauert und löste sich auf, als sie den Typen, wegen dem sie mich beschissen, wieder mit einem anderen Typen beschissen hat. Nach exakt dem Muster, wie es bei mir lief.
Erst da wurde mich klar, dass nicht ich irgendwie ein "schlechter" Typ bin und andere "besser" als ich, sondern dass die Dame der Typ "Nichts ist gut genug" ist. Erst nach der Beziehung wurde mir klar, dass sie eine hochgradige Narzisstin war. Nach aussen immer *perfekt*, alles war immer Perfekt, und der Partner diese Identität darstellen, damit sie diese spiegeln kann. (Sie hatte keine Hobbies, keine Interessen, keine engen oder echten Freunde, nichts. Sie war eigentlich nur sehr klug und hübsch. Ein Leben hatte sie erst *durch* den Mann)
Das Gefühl Ihrer "Abwertung" von mir (typisch für einen Narzissten) hat mich sehr stark geprägt.
Ich war schon immer ein sehr beliebter Kerl, charmant, spontan, beruflich erfolgreich. 3 Jahre lang, war sie auch vollkommen fixiert auf mich. Die Wende kam, als Sie Ihren ersten "Traumurlaub" in Amerika machen wollte. Ich hatte einen Monat vorher meine Firma gegründet und absolut keine Zeit.
Ergebnis, als sie aus dem Urlaub zurück kam, war die Beziehung *schlagartig* tot. Sex nur noch 1x im Monat (vorher alle 2 Tage). Einen Monat später hat sie mich das erste Mal beschissen, als ich ein Wochenende verreisen musste. Ich hab's durchgehen lassen, weil ich sie ja "so sehr liebte". (Klar, heute denke ich mir, what the fuck sollte das denn?)
Danach fast 2 Jahre eine "Dressur". Sie hat mich emotional ausgebeutet und strampeln lassen, Forderungen gestellt... Hammer. Und nach der Trennung (Ich hatte Schluss gemacht. Konnte nicht mehr. Wusste nicht, dass sie mich zu dem Zeitpunkt schon beschiss), konnte sie es im gesamten Bekanntenkreis so drehen, dass ich das "Arschloch" sei, der es nie wirklich ernst mit Ihr meinte und ich wollte sie nie heiraten und ihr fehlte jede Aufmerksamkeit, weil ich nur am Arbeiten war.
Na danke.
Das ist jetzt knapp über 5 Jahre her und ich bin seitdem eine sehr starke Transformation gegangen. Eifersucht ist überhaupt kein Thema mehr, Attraktivität ist super (nicht 100% perfekt, aber deutlich über Durchschnitt), wenn ich Zeit für Frauen finde und was Date, dann hab ich die in der Regel beim zweiten Date im Bett.
Nur eben diese eine Sache. Ich behandel die Frauen wahnsinnig liebevoll (nie needy), und sobald sie Gefühle zeigen, halte ich sie mit recht harten Ansagen auf Distanz, und führe weiter die Affaire als wäre nichts gewesen. Nach ca. einem Jahr gehen alle, weil sie ein gebrochenes Herz haben und ich sie nicht aufhalte. (Ich bin ja coooool, Mister Unantastbar)
Vielleicht hilft's.
Danke noch mal für Dein Feedback.
LG Georg
Antwort von Koc:
Zitat
Ich versuche grade mal, den Wust meiner Gedanken in verständliche Worte zu fassen:
Du schreibst, dass du dich nach der Trennung "transformiert" hättest. Kennst keine Eifersucht mehr etc. Ich habe das Gefühl, dass du dich nach dieser Trennung gewissermassen emotional abgeschlossen hättest. Nach dem Motto "Ich habe mich einmal voll auf eine Frau eingelassen und was habe ich dafür bekommen? Das passiert mir nie wieder!"
Und dass du deshalb - unterbewusst - jedesmal, wenn eine Beziehung ernster zu werden droht, diese Beziehung torpedierst.
Hallo Koc,
:/ hmm, ja, damit hast Du vollkommen recht, das trifft es gut.
Ich hatte natürlich mehr Frauen in meinem Leben, nicht nur eine. Aber ich habe in meine Beobachtungen immer auch die Erfahrungen in meinem Freundeskreis eingeschlossen. Meine Beobachtungen waren immer, dass "Liebe" so gar nicht das ist, was man so darunter versteht. (Du hast einen Teil dafür im Ratgeber, den habe ich nur überblättert, soweit ich gesehen habe, sind das Parallelen zu meinen Erfahrungen)
Wenn also eine Frau zu mir sagt, dass sie mich "liebt", heisst es für mich immer nur, "ich empfinde genau jetzt in diesem Moment eine starke Anziehung für Dich und was morgen ist, weiß ich in 5 Minuten schon nicht mehr".
Ein solcher Gedankengang relativiert natürlich jedes -wenn man so möchte- "emotionale Geschenk" einer Frau. Ich werte dadurch natürlich alles ab, ob ich will oder nicht.
Ich hab während meiner "Transformation" gelernt, was Menschen sagen ist vollkommen irrelevant. Es zählen einzig Ihr Taten. Seit dem habe ich auch die Devise "Sex lügt nicht". Frauen erzählen wahnsinnig viel, wenn der Tag lang ist. Sie glauben zwar fest an den Mist, den sie so von sich geben, aber ich würde sagen die hälfte von allem ist vollkommen unnützer Gedankenbrei. (Und das meine ich nicht abwertend. Dafür liebe ich Frauen. Sie sind einfach Gefühlswesen und es fliesst auch einfach nur so raus)
Deshalb ist auch seit dem genau diese Regel mein Fix-Stern: "Sex lügt nicht".
Ich habe also nur noch Affairen und das "Qualitätsmerkmal" ist immer ein konstant hohes leidenschaftliches Verhältnis. Das war es auch immer so. Die Frauen waren immer besessen von mir, ich musste ihnen nur tief in die Augen sehen und sie waren auf 180.
Wie gesagt, beendet haben die Mädels es immer (Sex war nie ein Thema), weil sie es in der Regel nach ca. 12-16 Monaten nicht mehr ertragen konnten (wie sie immer selbst sagten), "dass es jeden Moment vorbei sein könnte".
Es gibt für mich allerdings noch so eine Beobachtung, die mir ständig auffällt. "Frauen leiden am Anfang einer Beziehung, Männer am Ende". In meinen Augen hat das tatsächlich System.
Vereinfacht, zu Beginn ist der Mann "Alpha" und die Frau erträgt die Anziehung nicht, am Ende ist der Mann "Beta" und er erträgt natürlich nicht, die Frau zu verlieren, von der er emotional Abhängig ist.
Ich sage das aus dem Grund, weil ich jedesmal, wenn eine Frau anfängt mir etwas zu bedeuten, auch mein eigenes Leben langsam umstelle. Sicher, die Frau fordert Ihre Portion Zeit, die während der Single-Zeit vollkommen anders verplant war. Der Sport leidet als erstes. Es ist einfach angenehmer in den Laken zu schwitzen als auf dem Laufband. Dann kommt der Freundeskreis. Während man sonst mindestens einmal die Woche auf Piste war und etwas erlebte von dem man auch erzählen konnte, ist es plötzlich nur noch 1x alle ein/zwei Monate.
Durch meine Selbständigkeit habe ich extrem wenig Zeit. Ich arbeite 6x 12 Stunden die Woche (durchgängig, Urlaub das letzte Mal vor 5 Jahren für exakt 4 Tage) und bin daher in dem bisschen Freizeit was ich habe vollkommen erschöpft. Das bedeutet für mich auch, dass eine Frau, die 3 Abende Aufmerksamkeit die Woche für sich benötigt, mich in unlösbare Zeit-Probleme stellt, denn für mich heisst es dann Zeit für "Mein Leben" oder die Frau.
Mir ist klar, dass es zu meinem Aufgaben als Mann gehört, eine Lebenssituation herbeizuführen, die sowohl für mich attraktiv ist, als auch ausreichend Platz für eine Partnerschaft bietet. Daran arbeite ich. Für mich ist aber meine kleine Firma "meine Vision" und alles andere (selbst ich) nur eine sekundäre Rolle.
Das ist jetzt inhaltlich nicht wirklich wichtig, ich erzähle das aber, weil ich die Vermutung habe, dass die Trennung der Frauen nur vorgeschoben das fehlende Vertrauen war. Selbstverständlich ist es ein Grund, aber so lange sie zu 100% von mir angezogen waren, war es Ihnen unmöglich sich von mir zu trennen, selbst wenn sie wie Hunde litten und sie wussten, dass ich noch andere in der Zeit vögelte. Es ging einfach nicht, sie waren vollkommen ausgeliefert.
Da aber meine Attraction nach etwa 12 Monaten sank (hierbei trägt die Biologie natürlich auch noch den Ihrigen Teil dazu, Verliebtheitshormone werden reduziert), zwar immer noch sehr hoch war (Sex alle 3 Tage und nur, weil ich nicht mehr schaffte, Frauen wollten jeden Tag), nutzten die Damen dieses "emotionale Fenster" (...ich glaube, jetzt schaffe ich es zu gehen, ich muss diese Chance nutzen bevor ich nie von ihm los komme), um die Beziehung zu beenden.
Und wenn sie gehen, bestätigt das nur mein Weltbild. "Es geht nur um Sex, meine Attraktion ist gesunken und sie sind gegangen."
(Dass meine Attraction aber noch immer sehr hoch war, weiß ich alleine deshalb, weil alle Affairen, obwohl sie mit mir Schluss gemacht haben, nach 5-6 Monaten wieder in meinem Bett gelandet sind. Erstkontakt nach dieser Zeit ging immer von Ihnen aus)
Das ganze Spiel ist in dieser Form natürlich per se eine "Self-Fulfilling Prophecy". Es ist ein System mit einem felsenfesten Ablauf und immer dem selben Resultat, nur die Frau ist eine andere.
Ich weiß das. Ebenso weiß ich auch, durchbreche ich meine Bindungsangst, führt das automatisch mit der nächsten Frau in eine langanhaltende Beziehung.
Einziges Problem, ich bin ABSOLUT überzeugt, dass "Liebe" biologisch/genetisch einfach nur auf 4-5 Jahre beschränkt wird. Alle meine festen Beziehungen und Beobachtungen im Freundeskreis als auch Recherchen im Internet/Bücher, deuten für mich darauf hin, das ab dem 4. Beziehungsjahr in der Regel bei der Frau ein unbewusster Abstoßungs-Prozess eingeleitet wird.
Eine Frau kann sich zwar damit arrangieren weiter mit Ihrem Partner zu leben, sexuell ist die Beziehung aber tot und es findet nur noch ein Pflichtprogramm statt. Gerade so, um ihn noch bei der Stange zu halten. "Treue" existiert in solchen Beziehungen eigentlich nur, weil die Frau selbst in der langen Beziehung unattraktiv (dick, unsportlich, faul) geworden ist, und sich niemand für sie interessiert. Deshalb bleiben sie und langweilen sich zu Tode.
Für mich ist das ein sehr intensiver Konflikt, denn ich wäge ab, was ist der tatsächlich Nutzen davon meine Bindungsangst abzulegen?
Behalte ich meine Bindungsangst, habe ich 12-18 Monate eine wunderschöne, leidenschaftliche Zeit mit einer Frau, die immer heiss auf mich ist (nur hin und wieder zickt). Ich behalte eine relativ gute körperliche Verfassung und das soziale Umfeld leidet nicht durch meine kurze "Abwesenheit". Die Trennung ist kurz und heftig und nach 2-3 Trauerwochen bin ich direkt wieder "ready" und flirty und knüpfe schnell wieder Verbindungen zu netten Mädels oder reaktiviere Mädels die vor der Affaire eh schon auf mich standen.
Gehe ich stattdessen in eine Beziehung, habe ich 2-3 Extra-Jahre mit der Dame. Nach 5 Jahren wiege ich etwa 10 Kilo mehr, meine körperliche Verfassung als auch persönlicher Stil und Optik sind erfahrungsgemäß schlecht (man lässt sich einfach mehr gehen in festen Beziehungen - Geld sparen für Eigentumswohnungen und gesellschaftlich akzeptiertem Kram statt toller Kleidung und Essen in teuren Restaurants), die Lebensqualität ist erheblich gesunken (denn man sitzt als Paar immer mehr gemütlich zu Hause vor dem Fernseher statt dem Kulturprogramm seiner Stadt zu nutzen), Ausgehen? Social Circle? Naja... nicht der Rede wert.
Die anschliessende Trennung (in der Regel Fremdgehen durch Frau), trifft mich dann hart in meiner "schwächsten Zeit". Trauerphase eher lang, Risiko für Oneitis sehr hoch (da ja kompletter Beta), mindestens 6 Monate disziplinierter Sport um nur einigermaßen wieder Ok auszusehen, hohe Euro-Ausgaben für angemessenen Stil, sehr aufwendige Neuaquise von sozialen Kontakten. (Man findet eher 5 FBs als 1 guten Freund)
Sicher, dass ist mein Glaubenssystem. Wie kann man mit so einer Glaubensbasis tatsächlich eine feste und stabile als auch sexuell erfüllte Beziehung führen? Ich hinterfrage regelmäßig meine Glaubenssätze, komme aber immer wieder nur durchs Beobachten meiner Umwelt und Lesen unterschiedlichster Themenbücher, das mein Glaubenssystem zu 90% akkurat zu sein scheint. (Einzig und allein das Wissen, dass ich natürlich mein Unterbewusstsein schon lange darauf programmiert habe, die inneren Filter auf eben dieses zu programmieren, lassen mich innerlich einräumen, dass es nicht soooo negativ ist, wie ich es zu beobachten denke)
Koc, wenn ich mir das alles so durchlese... ich denke, dass Thema könnte doch sehr interessant für das Forum sein. Ich werde die Mails an Dich als "offenen Brief" ins Forum stellen.
LG Georg
mail-coaching? Was es nich alles gibt! ;-)
Willkommen im Club, mein Lieber! Dein zweiter Post hat mich sowas von an meine Ex erinnert, dass ich dir dazu kurz etwas feedback geben möchte. Ich habe gerlernt, Transformation wäre zu viel des Guten, dass man im Leben immer genau das anzieht, was man selbst auch ausstrahlt. Ich z.B. scheine auf Chaos-Typen, wie ein Magnet zu wirken. m/w völlig egal. Es ist natürlich anders rum. Ich suche (unbewusst, is klar) die Nähe zu solchen Charakteren. Warum? Nun, in meinem Persönlichkeistprofil ist der Kontrolleur ganz tief verankert.....
Auch meine Beziehungen waren meist emotional sehr aufgeladen. Waren! Hat sich mittlerweile geändert... Aber das ist ein anderes Thema.
Also, was ich sagen will, guck dir mal an, was das für Frauen waren, mit denen du dich ständig (?) eingelassen hast, auf die du abgefahren bist. Vielleicht ergibt sich hier ja ein Muster?
Guter Tipp. Ich weiß worauf Du hinaus willst, aber das kann ich eindeutig ausschliessen.
Die Frauen nach meiner "Abfuckbeziehung" haben nichts mehr, aber auch rein gar nichts mehr mit den Frauen von davor zu tun.
Ich teste Frauen sehr stark auf emotionale Stabilität und solide Selbstsicherheit. Wenn ich merke, dass das Mädel LSE ist, beginne ich erst gar keine Affaire. Meine letzten 3 Affairen (je knapp über 1 Jahr) waren alle absolute Top Frauen.
In meinem Beitrag / Fragestellung geht's auch wirklich NICHT um das Mädel. Das letzte Mädel war absolut top, loyal, ehrlich. Ich kann Ihr nichts, rein gar nichts vorwerfen.
Es geht hier rein um mich.
Um deine (vermeintliche) Bindungsangst und wie du davon weg kommst. Richtig?
Stefanie Stahl, wird dir etwas sagen, nehme ich an?
Nein, gar nicht. Ich google mal.
Verstehe.... naja. Schau mal:
"Bindungsangst" ist natürlich so ein Begriff. Versteht mich nicht falsch. Mir geht's hier auch nicht darum, dass ich mir hier hinstelle und sage "Oh mein Gott, ich habe Bindungsangst, sagt mir was ich tun soll, damit ich keine eigene Verantwortung für mich übernehmen muss."
"Bindungsangst" ist einfach nur ein Wort. Ich lebe auf diese Weise, weil sich durch meine Erfahrungen eine Lebensstrategie entwickelt hat, die für mich sehr erfolgreich ist. Wäre sie das nicht, würde ich sie nicht behalten, sondern umlernen.
Diese "Strategie" würde ein Psychologe als "Bindungsangst" definieren, denn in der normalen Welt ist mein Verhalten "unnormal". Aber ganz ehrlich, PICKUP ist ebenso "unnormal". Als Normal erachtet wird in der Welt, dass ein Typ sich total um eine Frau bemühen muss, und sie zum Essen einläd und wenn man 1-2 Monate um sie geworben hat, und die Dame einer Beziehung zugestimmt hat, dann bekommt man auch endlich Sex, aber nur, weil der Mann es so RICHTIG ERNST MEINT. Und nach 1 Jahr mit ein bisschen Sex und netten Erlebnissen, wird zusammengezogen und dann steht auch schon die Diskussion um die Kinderplanung an.
Sorry, diese "Normalität" ist rein gar nichts für mich und ich wette, dass die Leute hier im Forum sind, weil sie ebenso ein solches "normales Leben" für sich ausschliessen möchten.
Was ich hier tue, ist schlicht, mein Verhalten, dass ein Psychologe mit eben diesem Namen "benennen" wurde, zu hinterfragen. In der Psychologie gilt, eine Krankheit wird erst zur Krankheit, wenn der Betroffene darunter leidet. Vereinfachtes Beispiel: Du wirst geboren mit einem Gendefekt, durch den Du 15% längere Beine hast, als andere Männer. Das schaut etwas ungewöhnlich aus, bewirkt aber, dass Du im Erwachsenenalter zum schnellsten Läufer der Welt wirst und Millionen scheffelst. Die Gesellschaft würde diese "Unnormalität" jedoch niemals als "Krankheit" betrachten, sondern Segen. In Indien würden sie Dich heilig sprechen.
Welchen Arzt würdest Du nun anrufen, damit er kommt und eine Retro-Viral-Was-auch-immerTherapie mit Dir macht, die Deine Beine schrumpfen lässt und Dich der Allgemeinheit anpasst? Einen Scheiss würdest Du tun, denn dieses "Problem" ist absolut Perfekt für Dich, es ist ein Teil von Dir und es bewirkt Dinge, die für Dich zum Vorteil sind. Aber.... Du leidest natürlich daran, dass Du keine Hosen im H&M kaufen kannst!
Ich wäge nun also einfach nur ab. Ich nenne es jetzt der Einfachheit halber nicht mehr "Bindungsangst" sondern "Superkraft"! Superkraft ist nicht unbedingt immer etwas positives. Man denke an die X-Man wo der eine Typ mit dem Laserblick immer diese Scheiss Brille aufhaben muss, und sein Mädel mit ihm nie intim sein kann, weil er dann innerhalb von 30 Sekunden verrecken würde.
Ich habe also eine tolle Frau verloren, aufgrund meiner "Superkraft". Diese "Superkraft" (danke Koc für den äußerst wertvollen Hinweis) ist nichts anderes als eine angelernte Strategie, um mich vor emotionellen Verletzungen zu schützen (Das innere Kind, wunderbar). Ich mag diese "Superkraft". Ich habe sie geschaffen. Wenn ich so möchte, kann ich sie auch loslassen, trinke einen mentalen Hexentrank und werde "normal", wie der verwunschene Prinz in den Märchen.
In meinem Bekanntenkreis sind die Typen alle schon verheiratet mit 1-2 Kindern. Die ersten Scheidungen gehen gerade von den Bändern. Meist sind beide Partner nach der langen Beziehung und natürlich den Schwangerschaften 10-20 Kilo schwerer.... oder ganz einfach gesagt "unattraktiv" mit einem langweiligen Leben. Und dann die Verwicklungen mit den Kindern, na propst, die Kerle gehen dabei finanziell nur knapp am Bankrott vorbei.
Ich frage mich, ist meine "Superkraft" ein Lernstrategie, die mir dienlich ist und ich mich nicht davon abbringen sollte, nur weil ich mal 2 Wochen Kummer hatte? Durchschnittlich 2 Wochen im Jahr, das klingt für mich erheblich einfacher als die Torturen in einer langjährigen "Ehe", ganz zu schweigen von dem Leid, wenn die Ehe scheitert und der Mann finanziell von einer gekränkten, rachsüchtigen oder einfach nur faulen Frau ausgenommen wird.
Was ich hier suche, sind Kommentare von Männern (mindestens 30+), die, so wie ich, beide Leben gelebt haben. Das Monogame und das Polyamoröse. Und die gerne Ihre Erfahrungen und Schlüsse teilen würden.
Das wäre sehr wertvoll für mich.
Zitat von Bolshevique im Beitrag #5
mail-coaching? Was es nich alles gibt! ;-)
Nope, gibts nicht! Nicht hier.The most loving women are the women who will test you the most. She wants you to be your fullest, most magnificent self. She won’t settle for anything less. She knows it is true of you. She knows in your deepest heart you are free, you are Shiva. Anything less than that she will torment. And, as you know, she’s quite good at it.

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DU hast dir da ein paar recht destruktive Glaubenssätze angeeignet, was Frauen und Beziehungen angeht. An denen werden wir arbeiten müssen.
Nur ein Beispiel:
Es gibt kein Naturgesetz, dass man in einer Beziehung 10-20 kg zunimmt oder ein "langweiliges" Leben lebt. Das passiert immer dann, wenn man sich gehenlässt, weil man ja in einer Beziehung ist. Aber eine Beziehung zu haben ist kein Grund, sich nicht mehr um sich selbst zu kümmern. Da ist dann auch nicht die Frau "schuld" daran, dass die Beziehung scheitert, sondern der Mann selbst.
Zum rest morgen.
The most loving women are the women who will test you the most. She wants you to be your fullest, most magnificent self. She won’t settle for anything less. She knows it is true of you. She knows in your deepest heart you are free, you are Shiva. Anything less than that she will torment. And, as you know, she’s quite good at it.

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Hi Koc,
selbstverständlich ist die Gewichtszunahme und das langweilige Leben nur ein Stereotyp, dem ich mich bediene. Ich versuche so präzise wie möglich sein, aber manchmal nehme auch ich einfach eine Abkürzung und greife auf's Schubladendenken zurück.
Ob eine Partnerschaft langweilig ist oder nicht, das hat in meinen Augen rein gar nichts mit der Frau zu tun. Dafür bin ich selbst verantwortlich, denn ich bin derjenige, der die Aktivitäten plant, seine Süße mit einem spontanen Konzert-Besuch überrascht oder entscheidet, dass wir am Abend zusammen romantisch kochen oder uns den Sonntag Abend zusammen in der Badewanne verwöhnen.
Ich bin ein großer Verfechter der Meinung, dass der Mann die Beziehung "führt" und die Frau als Gast "mitgeht", sowie sie möchte und meine Entscheidungen sich für sie richtig anfühlen. In meinen letzten 3 Affairen gab es *nie* Streits oder Zickereien (mit Ausnahme der Beziehungsproblematik). Meine Frauen sagten mir immer, dass Ihnen alles so perfekt vorkommt und sie so etwas (von anderen Männern) nicht kennen, ebenso dass sie sich von mir sehr wertgeschätzt fühlen (was sie sehr verwirre, da ich ja immer nur behaupte, dass es eine Affaire ist).
Vielleicht romantisiere ich etwas, aber ich behaupte, dass diese Aussage zu mindestens 85% stimmt.
Für die Beziehung und deren Verlauf, insbesondere für das Glück der Beziehung, bin alleine ich zuständig. Versteh mich nicht falsch, ich erledige nicht die Themen der Frau, ich bette sie nicht auf Watte, ich behandele sie nicht mal besser als meine Freunde. Aber wenn sie bei mir ist, dann fühlt sie sich wie die absolute Prinzessin für die bereits für alles gesorgt ist. Alles ausserhalb unserer Beziehung ist Ihr Ding und da mische ich mich nicht ein, höre Ihr aber gerne zu und offeriere meinen Rat, wenn gewünscht.
Folgende meiner Gedanken sind jedoch destruktiv (ich hab meine für mich identifizierten negativen Glaubenssätze mal aufgeschrieben):
1) Eine leidenschaftliche Beziehung kann unmöglich länger als 4 Jahre gehen
2) Frauen wollen eigentlich nur eine Beziehung. Der Mann dazu ist austauschbar, so lange der Mann einigermaßen zuverlässig ist
3) Hat der Mann mal einen schwachen Moment und zeigt Emotionen, begreift die Frau ihn als Schwächling und sucht das weite
4) Frauen beenden nicht die Beziehung, wenn sie das Interesse / Ihre Liebe verlieren. Sie lassen sie einfach weiter laufen und gehen fremd, um den zukünftigen Neuen ausreichend zu qualifizieren. Hält dieser nicht was er verspricht, bleiben sie in der alten Beziehung als wäre nichts gewesen
5) Frauen können nicht alleine sein, deshalb streben sie immer auf dem möglichst direkten Weg nach einer Beziehung. Sind sie länger Single, sinken die Ansprüche deutlich
Den Punkt 5 will ich aber direkt relativieren. Sehr starke HSE Frauen zeigen, dass sie lieber alleine wären, als mit irgendjemandem zusammen sein. (Von allen Frauen, die ich kenne, würde ich aber behaupten, dass diese Sorte Frau eine absolute Minderheit ist. 5% wenn's hochkommt)
Just my two cents.
Zitat von georgs77 im Beitrag #8
"Bindungsangst" ist einfach nur ein Wort. Ich lebe auf diese Weise, weil sich durch meine Erfahrungen eine Lebensstrategie entwickelt hat, die für mich sehr erfolgreich ist. Wäre sie das nicht, würde ich sie nicht behalten, sondern umlernen.
Zitat von georgs77 im Beitrag #8
Diese "Superkraft" (danke Koc für den äußerst wertvollen Hinweis) ist nichts anderes als eine angelernte Strategie, um mich vor emotionellen Verletzungen zu schützen (Das innere Kind, wunderbar). Ich mag diese "Superkraft". Ich habe sie geschaffen. Wenn ich so möchte, kann ich sie auch loslassen, trinke einen mentalen Hexentrank und werde "normal", wie der verwunschene Prinz in den Märchen.
Zitat von georgs77 im Beitrag #8
Was ich hier suche, sind Kommentare von Männern (mindestens 30+)

Zitat von georgs77 im Beitrag #11
1. Eine leidenschaftliche Beziehung kann unmöglich länger als 4 Jahre gehen
Zitat von georgs77 im Beitrag #11
2. Frauen wollen eigentlich nur eine Beziehung. Der Mann dazu ist austauschbar, so lange der Mann einigermaßen zuverlässig ist
Zitat von georgs77 im Beitrag #11
3. Hat der Mann mal einen schwachen Moment und zeigt Emotionen, begreift die Frau ihn als Schwächling und sucht das weite
Zitat von georgs77 im Beitrag #11
4. Frauen beenden nicht die Beziehung, wenn sie das Interesse / Ihre Liebe verlieren. Sie lassen sie einfach weiter laufen und gehen fremd, um den zukünftigen Neuen ausreichend zu qualifizieren. Hält dieser nicht was er verspricht, bleiben sie in der alten Beziehung als wäre nichts gewesen
Zitat von georgs77 im Beitrag #11
5. Frauen können nicht alleine sein, deshalb streben sie immer auf dem möglichst direkten Weg nach einer Beziehung. Sind sie länger Single, sinken die Ansprüche deutlich
Den Punkt 5 will ich aber direkt relativieren. Sehr starke HSE Frauen zeigen, dass sie lieber alleine wären, als mit irgendjemandem zusammen sein. (Von allen Frauen, die ich kenne, würde ich aber behaupten, dass diese Sorte Frau eine absolute Minderheit ist. 5% wenn's hochkommt)

Zitat von georgs77 im Beitrag #11
Folgende meiner Gedanken sind jedoch destruktiv (ich hab meine für mich identifizierten negativen Glaubenssätze mal aufgeschrieben):
1) Eine leidenschaftliche Beziehung kann unmöglich länger als 4 Jahre gehen
2) Frauen wollen eigentlich nur eine Beziehung. Der Mann dazu ist austauschbar, so lange der Mann einigermaßen zuverlässig ist
3) Hat der Mann mal einen schwachen Moment und zeigt Emotionen, begreift die Frau ihn als Schwächling und sucht das weite
4) Frauen beenden nicht die Beziehung, wenn sie das Interesse / Ihre Liebe verlieren. Sie lassen sie einfach weiter laufen und gehen fremd, um den zukünftigen Neuen ausreichend zu qualifizieren. Hält dieser nicht was er verspricht, bleiben sie in der alten Beziehung als wäre nichts gewesen
5) Frauen können nicht alleine sein, deshalb streben sie immer auf dem möglichst direkten Weg nach einer Beziehung. Sind sie länger Single, sinken die Ansprüche deutlich
Den Punkt 5 will ich aber direkt relativieren. Sehr starke HSE Frauen zeigen, dass sie lieber alleine wären, als mit irgendjemandem zusammen sein. (Von allen Frauen, die ich kenne, würde ich aber behaupten, dass diese Sorte Frau eine absolute Minderheit ist. 5% wenn's hochkommt)
Just my two cents.
Sehr sehr interessanter Thread! Danke dass du dich "getraut" hast.
Später mehr von mir ;)
Zitat von georgs77 im Beitrag #11
Hi Koc,
selbstverständlich ist die Gewichtszunahme und das langweilige Leben nur ein Stereotyp, dem ich mich bediene. Ich versuche so präzise wie möglich sein, aber manchmal nehme auch ich einfach eine Abkürzung und greife auf's Schubladendenken zurück.
Ob eine Partnerschaft langweilig ist oder nicht, das hat in meinen Augen rein gar nichts mit der Frau zu tun. Dafür bin ich selbst verantwortlich, denn ich bin derjenige, der die Aktivitäten plant, seine Süße mit einem spontanen Konzert-Besuch überrascht oder entscheidet, dass wir am Abend zusammen romantisch kochen oder uns den Sonntag Abend zusammen in der Badewanne verwöhnen.
Ich bin ein großer Verfechter der Meinung, dass der Mann die Beziehung "führt" und die Frau als Gast "mitgeht", sowie sie möchte und meine Entscheidungen sich für sie richtig anfühlen. In meinen letzten 3 Affairen gab es *nie* Streits oder Zickereien (mit Ausnahme der Beziehungsproblematik). Meine Frauen sagten mir immer, dass Ihnen alles so perfekt vorkommt und sie so etwas (von anderen Männern) nicht kennen, ebenso dass sie sich von mir sehr wertgeschätzt fühlen (was sie sehr verwirre, da ich ja immer nur behaupte, dass es eine Affaire ist).
Zitat
1) Eine leidenschaftliche Beziehung kann unmöglich länger als 4 Jahre gehen
2) Frauen wollen eigentlich nur eine Beziehung. Der Mann dazu ist austauschbar, so lange der Mann einigermaßen zuverlässig ist
3) Hat der Mann mal einen schwachen Moment und zeigt Emotionen, begreift die Frau ihn als Schwächling und sucht das weite
4) Frauen beenden nicht die Beziehung, wenn sie das Interesse / Ihre Liebe verlieren. Sie lassen sie einfach weiter laufen und gehen fremd, um den zukünftigen Neuen ausreichend zu qualifizieren. Hält dieser nicht was er verspricht, bleiben sie in der alten Beziehung als wäre nichts gewesen
5) Frauen können nicht alleine sein, deshalb streben sie immer auf dem möglichst direkten Weg nach einer Beziehung. Sind sie länger Single, sinken die Ansprüche deutlich.
DANN wäre nämlich klar, Frauen MIT Potential (was passt zu mir, was sind da meine Ansprüche abgesehen von Sex):
- können alleine sein und sich gut mit sich selbst beschäftigen
- hegen keine offensiven Besitzansprüche
-LESEN zwischen den Zeilen und
- gehen NICHT fremd (guter, eigenständiger Charakter)
- sind nur im positiven Sinne ab und an manipulativ (win-win)
- haben ihren eigenen Kopf und akzeptieren nicht ungefragt alles
- können kommunizieren (im Subtext aber sich selbst kennend auch entsprechend ausdrücken)
- sind fair
- sind in sich ruhend und wissen was sie KÖNNEN
Zitat
Den Punkt 5 will ich aber direkt relativieren. Sehr starke HSE Frauen zeigen, dass sie lieber alleine wären, als mit irgendjemandem zusammen sein. (Von allen Frauen, die ich kenne, würde ich aber behaupten, dass diese Sorte Frau eine absolute Minderheit ist. 5% wenn's hochkommt)
Richtig, die Person mit Potential zu treffen/ finden, die auch wirklich zu einem selbst passt und mehr HSE Züge hat im Charakter (siehe oben Potential)
ist schwieriger und der Prozess dahin dauert insgesamt länger.
Wäre ja auch verwunderlich, wenn man an jeder STraßenecke einen 'guten Partner' finden würde. Macht also schon SINN.
Bzw. umgedreht: werden die Glaubenssätze bestätigt, habe ich nicht gescreent und meine Ansprüche liegen nicht auf Potential
sondern eher auf: es rumpelt gut im Bett (was sie sonst noch KANN wird nicht angeschaut oder nur gehofft, dass
sie auch was KÖNNTE, was zu bieten HÄTTE) und sie widerspricht auch nie (keine Zoffs/ Streits). (Kann also auch daran liegen,
dass ich mir nu LSE's (also tendentiell LSE) ausgesucht habe, die weder sich selbst kennen noch ne eigene Meinung zu verteten wissen,
noch ein eigenes Leben zu führen wissen, noch alleine sein können.... usw. )
Zitat von Bolshevique im Beitrag #12
Naja! Gut gebrüllt, Löwe! Ich denke nicht, dass es soo einfach ist. Selbst für Einen, der Grillfleisch unter 500 Gramm Carpaccio nennt. Die Supercraft Umdeutung hat mir allerdings gefallen. ;-)
Mich würde mal deine Beziehung zu deinen Eltern interessieren. Wie würdest du die in der Vergangenheit und heute beschreiben?
Weiterhin würden mich deine Vorstellungen hinsichtlich "Familienplanung" interessieren.
Zitat von dud im Beitrag #14
Um es erstmal kurz zufassen...ich finde du verallgemeinerst Zuviel. Immer sind die anderen schuld!?
Ein bisschen viel schubladendenken. Wenn nicht Schublade 1 dann 2 oder 3…..4
Aus deinen Texten entnehme ich, dass Du Angst hast nochmal auf die Fresse zu fallen und eine Lösung suchst, alle schlimmen Dinge, die passieren können, auszuschließen. Hinfallen wird man immer wieder. Man(n) muss auch nicht den total harten spielen, den unantastbaren. Ein verängstigter, sturer Junge verhält sich so.
Ein Macho ist kein Mann!!
Zitat von georgs77 im Beitrag #11
1) Eine leidenschaftliche Beziehung kann unmöglich länger als 4 Jahre gehen
The most loving women are the women who will test you the most. She wants you to be your fullest, most magnificent self. She won’t settle for anything less. She knows it is true of you. She knows in your deepest heart you are free, you are Shiva. Anything less than that she will torment. And, as you know, she’s quite good at it.

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Zitat von georgs77 im Beitrag #11
1) Eine leidenschaftliche Beziehung kann unmöglich länger als 4 Jahre gehen
Zitat
2) Frauen wollen eigentlich nur eine Beziehung. Der Mann dazu ist austauschbar, so lange der Mann einigermaßen zuverlässig ist
Gibt solche und solche Frauen nicht wahr. Auch wenn ich glaube, dass es tatsächlich viele dieser Frauen gibt, die nur ein Versorger und Baby Bringer wollen, so gibt es Frauen die mit sowas sich nicht zufrieden geben würden. Aber da muss man auch ein wenig mehr bieten, als zu sagen, hey hier bin ich und ich bin der geile Ficker und sei glücklich, dass du an meiner Seite stehen darfst. Es gibt nicht nur beide Extremen! Du lebst nämlich bisher komplett das andere Extreme aus, weshalb du aus deiner Perspektive nur alle eklige Beziehungen wollen, obwohl du dich nicht binden willst.
Und wenn du ehrlich zu dir wärst, gibt es auf der anderen Seite auch viele Männer die nur Sex wollen, ohne Verantwortung. Und man liest ja bei dir zwischen den Zeilen, dass du dazu aktuell auch gehörst.
Zitat
3) Hat der Mann mal einen schwachen Moment und zeigt Emotionen, begreift die Frau ihn als Schwächling und sucht das weite
Vollkommener Quark. Mich erwischt man leider sehr oft beim weinen, wenn ich irgendeine emotionale Situation erlebt habe. (kein Titanic weinen aber eine Doku über das Leid der Welt, bringt mich schon zum weinen, wenn man mich auf dem falschen Fuß erwischt) Aber als Schwächling hat mich bisher noch keine Frau betitelt, auch nach der Trennung nicht. Und in mein sehr maskulinen Freundeskreis bin ich trotzdem kein Weichei. Es ist immer eine Frage wie man mit etwas umgeht und wie man vorher seien Frau ausgesucht hast. Wenn du vorher immer denn Beschützer und Weltenretter gespielt hast, dann ist evtl. eine Illusion bei deinen Frauen geplatzt, weshalb es dann vorbei ging. Versuch mal mehr du selbst zu sein und nicht eine Rolle zu spielen, denn das machst du aktuell. Die PUA-Rolle deines Lebens.
Zitat
4) Frauen beenden nicht die Beziehung, wenn sie das Interesse / Ihre Liebe verlieren. Sie lassen sie einfach weiter laufen und gehen fremd, um den zukünftigen Neuen ausreichend zu qualifizieren. Hält dieser nicht was er verspricht, bleiben sie in der alten Beziehung als wäre nichts gewesen
Gibt genügend Männer die das genauso tun. Ist ehr eine Charakterschwäche vieler Menschen. Wie gesagt du suchst dir die Frauen aus, mit den du was zu tun hat. Wenn du bisher vieler solcher Fälle getroffen hast, dann überdenke wo du dich herum treibst. In deinem Fall, hat die Frau absolut was gesundes gemacht. Das einzige was ich ihr ankreiden kann, dass sie alleine sein konnte, sonst hätte sie auch ohne den anderen Typen dich gehen lassen können. aber du hast dir diese Frau ausgesucht. Hättest du ihr mehr zugehört und nicht nur deine ego-Führungsrolle gespielt, hättest du bestimmt solche Zwischentöne auch vernehmen können.
Zitat
5) Frauen können nicht alleine sein, deshalb streben sie immer auf dem möglichst direkten Weg nach einer Beziehung. Sind sie länger Single, sinken die Ansprüche deutlich
Wo hast du nur diesen Quatsch her? Kenne einige Frauen die sehr lange Single waren und sind. Und meine bisherigen langzeit Beziehungen waren alles mit Frauen, die mindestens vor mir ein Jahr Single waren. Aber die ins Bett oder zu einer Romanze zu überzeugen ist härter, als wenn du einer dieser Frauen nimmst, die du hier charakterisierst. Für die brauchst du nur den guten souveränen Ernäher spielen und schon sind sie dir am Anfang im Bett gefügig. Aber okay ich gib zu ich pauschalisiere hier auch schon wieder.
Du hast absolute krude Vorstellungen. Du wurdest scheinbar so oft von Frauen verletzt, dass du mittlerweile eine Art Abneigung verspürst.
Hallo zusammen,
danke Koc erstmal für den Link.
Zu Trafo. Merci, das ist der Input den ich hier zu finden suche.
Zu 1)
Sicher kenne ich mehrere langjährige Ehen oder Beziehungen, aber keine davon würde ich auch nur ansatzweise als Glücklich bezeichnen. Gut, ich muss einräumen, dass meine Gruppe nicht die Referenz für die ganze Welt sein kann.
Aber was den Kern Deiner Antwort, dass nehme ich für mich auf. Es ist mein Job, zu regeln, dass die Beziehung immer in bestem Zustand ist.
Hier noch eine kleine Korrektur zum Bild von mir. Ich bin kein Pascha. Wenn ich sage ich "führe" die Beziehung, dann heisst das nicht, die Frau habe nie Ihre Wünsche ausdrücken können, sondern lediglich, dass ich für alles, was in der Beziehung passiert ist immer die volle Verantwortung übernommen habe. Ob es gut oder schlecht lief, war immer ein Resultat meiner Aktionen. Wurde meine Kleine bitter und grau, weil ich 4 Tage keine Zeit für sie hatte, habe ich das Verstanden und ihr mehr Aufmerksamkeit geschenkt usw. Selbst, wenn meine kleine Scheisse gebaut hat, habe ich die Konsequenzen getragen und Ihr nie die Schuld gegeben, genau das Gegenteil sogar, sie immer in Schutz genommen und Ihr das Gefühl gegeben, dass ich sie immer so akzeptiere wie sie ist.
Eine Frau wird von mir nie ein negatives Wort über sich hören. (Nicht, dass ich nicht negatives sage, aber niemals über sie und ihre Persönlichkeit). Ich lobe meine Frauen ausschliesslich, jegliche Negativität kehre ich auf mich um. Schwer zu erklären.
Vielleicht als vereinfachtes Beispiel:
Meine letzte Affaire war zu dünn. Es gibt Menschen, die sie für Magersüchtig hielten, sie war aber vollkommen gesund. Sie ist einfach groß und hat eine sehr feine zierliche Status. Trotzdem hat sie bei Stress sofort 2-3 Kilo Gewicht verloren und das sah man Ihr dann tatsächlich sofort an.
Nie hätte ich gesagt "Schau Dich mal an, Du musst was essen, Du bist total dürr, das gefällt mir nicht". Stattdessen habe ich an in solchen Zeiten eingekauft und Abend schön groß für sie gekocht. Ihre Lieblingsgerichte... obwohl ich selbst eine andere Ernährungsweise als sie habe und das Zeug nicht mal esse (ich nehme keine Milch/Getreide/Zuckerprodukte zu mir).
Oder noch einfacher... wenn das Mädel irgendwelche ausgewaschenen Schlafklamotten bei mir trug (und das manchmal nicht wirklich gut aussehen kann), bin ich einige Tage später in einen Laden gegangen, hab echt süße Klamotten gekauft und ihr gesagt "Süße, komm mal her, ich hab was für Dich". Sie haben mich für so etwas immer geliebt und das tat ich auch.
Das meine ich mit, die Dame hat niemals ein negatives Wort von mir gehört. Ich habe für jedes Detail, was innerhalb der Beziehung für mich "unzufriedenstellend" wirkte, immer auf mich bezogen und entschieden, wie ich die Situation zum besseren verändern kann.
Zu 2)
Selbstverständlich gibt es Männer, sehr viele sogar, denen es nur um Sex geht. Und genug von denen machen den Frauen eine "Beziehung" vor, um leichteres Spiel zu haben. Einige meiner Freundinnen sind solchen Typen auf den Leim gegangen, die damit unglaubliches Leid erzeugt haben.
Und selbstverständlich haben die Frauen hier nicht sorgfälltig "getestet", denn das hätten Sie -meiner Meinung nach- schon nach dem 2. Date mitbekommen müssen. Frauen haben so feine Antennen, aber manchmal auf wirklich ein Brett vor'm Kopf.
Aber es stimmt. Ich lebe hier ein Extrem aus und schliesse jeden Zwischenton aus meinem Denkmodell aus.
Die Sache mit dem "nur Sex und keine Verantwortung" ist so nicht ganz korrekt. Ich liebe Sex, zweifelsohne, und er ist mir auch sehr wichtig. Ich bin aber niemand, der alles bespringt, was zwei Beine und Brüste hat.
Wie gesagt, genau das Gegenteil, ich habe für alles Verantwortung übernommen, und zwar ohne darüber zu reden. Gesagt habe ich genau das Gegenteil, "dass es nur um Sex ginge", um die Dame auf Distanz zu halten.
3) Ok, angekommen.
Zu 4)
Vollkommen Korrekt. Ja, wie Du sagst, wohl eine Charakterschwäche vieler. Ich nehme mir seit ich denken kann nach jeder Frau 6 Monate, in denen ich keine neuen weiblichen Kontakte (also romantischer Natur) knüpfe. Für mich ist absolut nicht nachvollziehbar, dass man sich an den nächstbesten / die nächstbeste hängt.
Ich kann das alleine deshalb nicht, weil ich in der ersten Zeit noch sehr an der alten Person hänge und jedes geflirte und mehr mit einer Neuen sich vollkommen unauthentisch für mich anfühlt.
Die Enttäuschung für mich ist aber nicht, "dass" dort ein Neuer ist. Ich kann vollkommen nachvollziehen, dass man sich bei all den Gefühls-Auf-und-Abs ein Trostpflaster sucht, um die Gefühle zu betäuben. Nichts lenkt besser ab, als ein neuer Kerl. Die Enttäuschung ist, dass es 10 Tage nach der Trennung eine "Beziehung" ist. In den 10 Tagen haben die zwei Wochenenden miteinander verbracht (Fernbeziehung). Wie zur Hölle kann man nach so kurzer Zeit wissen, dass man eine Beziehung haben möchte???
Was sagt das über die Frau aus?
"Just-do-it" würde vermutlich sagen, "siehste, und Du wunderst Dich. Du hast Dir diese Frau ausgesucht. Genau das hast Du bekommen".
Aber wie ich betone, es geht mir nicht um die Frau, nicht darum dass sie so gehandelt hat. Ich verstehe sie voll und ganz, auch wenn ich gekränkt bin, dass das einzige was sie nicht von mir bekommen hat, ein verschissener "Facebook Status" mit "In einer Beziehung" war und das Gefühl "in Sicherheit" zu sein (jetzt habe ich jemanden).
Ich hab die Kleine aber weiterhin sehr lieb und wünsch ihr alles Gute, mit Ihrem Neuen (der... mit Verlaub... nach zwei Dates? Ich denke, dass Er nicht sein kann, was er vorgibt und sich hier die tatsächlichen Osho's Bettler gefunden haben)
Ich persönlich nehme mir immer die Zeit zum Trauern und Reflektiere, selbst, wenn es nur jemand war, den ich immer nur als Affaire bezeichnet habe.
Oh.... ok, ich glaube ich verstehe, weshalb hier eventuell Verwirrung eintreten kann. Ist bei den Mädels ja nie anders :/
Eine "Affaire" ist für mich keine Sex-Beziehung. Ich behandle die Frauen wie meine Partnerinnen mit allen Vorzügen. Ich "nenne" es aber nie Beziehung und wenn von der Frau das typische "was ist das eigentlich zwischen uns" kommt, dann antworte ich "wir verbringen eine gute Zeit" oder eben schlicht "eine Affaire".
Die "Zwischentöne" von denen Du sprichst, habe ich bei meiner letzten Affaire vernommen. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, sie war einfach nur froh einen Kerl an Ihrer Seite zu haben und nicht alleine zu Hause sein zu müssen.
Ich muss aber auch dazu sagen, der Beziehungsstart ging von Ihr aus. Wir kannten uns aufgrund meinem beruflichen Umfeld schon sehr lang. Auf gut Deutsch, wir mussten beruflich über Monate Zeit miteinander teilen (1-2 Stunden in der Woche) und da hat sie sich mich ausgeguckt. Ich hab sie alleine aus beruflicher Professionalität *nie* angemacht oder auch nur vage Zeichen gegeben. Allerdings war ich schon ziemlich angetan von ihr und sie sagte mir auch nachdem wir zusammengekommen sind, dass sie immer gemerkt hat, dass ich nervös wurde, wenn sie in mein Büro kam.
Frauen spüren alles, leck-o-mio. Irgendwann war es einfach nicht mehr möglich sie nicht zu küssen. Sie hat das komplette Arsenal an weiblicher Verführung ausgepackt (nicht sexuell) und irgendwann konnte ich nicht mehr widerstehen.
Wie gesagt, die "Zwischentöne" hatte ich sehr wohl wahrgenommen, dadurch, dass ich sie schon Jahre kenne und Ihre Entwicklung mitbekommen habe, habe ich meine Bedenken aber abgelegt.
Das ist auch nicht von Belang. Wie Du sagst, man kann ihr nichts vorwerfen, und auch ich habe ihr auch nie etwas vorgeworfen. Selbst, dass sie bereits einen Neuen hat, habe ich nie angesprochen. Die Situation war lediglich für mich eine Enttäuschung.... oder mit einem Birkenbielschen Konstrukt zu antworten: Ich habe mich selbst "ent"-"täuscht" von meiner Annahme, dass sie wirklich mit mir zusammen sein wollte!
Zu 5) Ok, danke. Das hab ich verstanden.
5 können wir hiermit streichen. Du hast vollkommen recht, das ist größter Bullshit und ich gehe direkt ins Bad, um mir meine Hände umgehend mit Kernseife zu waschen, aus Scham, dass diese Finger tatsächlich in der Lage waren, so einen scheiss zu tippen.
5 habe ich eben in groß ausgedruckt und einer Mülltonne bei einer Beerdigungszeremonie in meinem Innenhof verbrannt. Die Beerdigung war schön. Es waren Tauben anwesend (allerdings nur tote bei der Kälte). Als Leichenschmaus gab es Tauben-Ragout (man muss sparen, wo man kann).
Nochmals danke für Euren Einsatz.
Zitat von Just-do-it im Beitrag #23
Dein vorheriger Avatar war besser. Gruß! :)
Zitat von georgs77 im Beitrag #22
Sicher kenne ich mehrere langjährige Ehen oder Beziehungen, aber keine davon würde ich auch nur ansatzweise als Glücklich bezeichnen. Gut, ich muss einräumen, dass meine Gruppe nicht die Referenz für die ganze Welt sein kann.
Zitat
Aber was den Kern Deiner Antwort, dass nehme ich für mich auf. Es ist mein Job, zu regeln, dass die Beziehung immer in bestem Zustand ist.
Nein das habe ich so nicht gesagt. Denn das würde in deinen Fall wahrscheinlich dazu führen, dass du noch verbissener dich nach Kontrolle sehnst und meinst alles lenken zu müssen und können.
Zitat
Wenn ich sage ich "führe" die Beziehung, dann heisst das nicht, die Frau habe nie Ihre Wünsche ausdrücken können, sondern lediglich, dass ich für alles, was in der Beziehung passiert ist immer die volle Verantwortung übernommen habe. Ob es gut oder schlecht lief, war immer ein Resultat meiner Aktionen. Wurde meine Kleine bitter und grau, weil ich 4 Tage keine Zeit für sie hatte, habe ich das Verstanden und ihr mehr Aufmerksamkeit geschenkt usw. Selbst, wenn meine kleine Scheisse gebaut hat, habe ich die Konsequenzen getragen und Ihr nie die Schuld gegeben, genau das Gegenteil sogar, sie immer in Schutz genommen und Ihr das Gefühl gegeben, dass ich sie immer so akzeptiere wie sie ist.
Das hört sich nicht nach Führung an. Das hört sich ehr nach dem an, was ich befürchtet habe. Und das ist kein Pascha, sondern der Weltenretter, bzw. der Beschützer.
Zitat
Eine Frau wird von mir nie ein negatives Wort über sich hören. (Nicht, dass ich nicht negatives sage, aber niemals über sie und ihre Persönlichkeit). Ich lobe meine Frauen ausschliesslich, jegliche Negativität kehre ich auf mich um. Schwer zu erklären.
Sorry ich als Frau würde bei dir verrückt werden. Jeder Mensch hat Fehler. Und als Mann sollte man zu seinen stehen aber auch zu den der Freundin. Und das bedeutet eben auch diese nicht auf sich zu beziehen, sondern diese auch bei ihr anzusiedeln. Ich finde das du da eine Extreme an den Tage legst. Auch wenn an sich sehr löblich ist, zuerst die Fehler bei sich zu suchen.
Zitat
Nie hätte ich gesagt "Schau Dich mal an, Du musst was essen, Du bist total dürr, das gefällt mir nicht". Stattdessen habe ich an in solchen Zeiten eingekauft und Abend schön groß für sie gekocht. Ihre Lieblingsgerichte... obwohl ich selbst eine andere Ernährungsweise als sie habe und das Zeug nicht mal esse (ich nehme keine Milch/Getreide/Zuckerprodukte zu mir).
Ich wusste es doch, der Beschützer, der Kümmerer. Nur mal als Frage, wo bleibst du in diesem Spiel? Und hast du mit ihr diese Thematik mal thematisiert oder hast du von deiner Seite aus alles selbstständig interpretiert und reagiert? Und vor allem woher kommt dann die Distanz? Evtl. weil du alles nur mit dir selber ausmachst?
Zitat
Oder noch einfacher... wenn das Mädel irgendwelche ausgewaschenen Schlafklamotten bei mir trug (und das manchmal nicht wirklich gut aussehen kann), bin ich einige Tage später in einen Laden gegangen, hab echt süße Klamotten gekauft und ihr gesagt "Süße, komm mal her, ich hab was für Dich". Sie haben mich für so etwas immer geliebt und das tat ich auch.
Klar das man das als Frau liebt. Das was du betreibst sind ja auch süße Gesten und zeigt wie sehr du dich um andere kümmerst. Die Frage ist jedoch wie sehr du dabei die andere Person auch wirklich einbeziehst und inwiefern das von dir nur reines Ego Ding ist, da vieles nur aus deiner Sicht interpretiert wurde.
Zitat
Zu 2)
Die Sache mit dem "nur Sex und keine Verantwortung" ist so nicht ganz korrekt. Ich liebe Sex, zweifelsohne, und er ist mir auch sehr wichtig. Ich bin aber niemand, der alles bespringt, was zwei Beine und Brüste hat.
Wie gesagt, genau das Gegenteil, ich habe für alles Verantwortung übernommen, und zwar ohne darüber zu reden. Gesagt habe ich genau das Gegenteil, "dass es nur um Sex ginge", um die Dame auf Distanz zu halten.
Nein du hast keine Verantwortung übernommen. Dein Handeln was du bisher beschrieben hast zeigt, dass du dich oberflächlich um den anderen Menschen gekümmert hast. ACHTUNG ich übertreibe jetzt bewusst: Wie ein Zuhälter der darauf achtet, dass es seinen Mädchen gut geht, damit sie mehr Geld heran schaffen. Aber um das wesentliche, nämlich die emotionale Verbindung hast du dich nicht eingelassen. Du hast eine Distanz aufgebaut, um entweder im nächsten Moment tschüß zu sagen oder um dich selber nicht verletzbar zu machen. Ich geh noch eine Stufe weiter. Du hast dein Spielzeug gehegt und gepflegt.
Und diese Mechanik hat natürlich am Anfang die Spannung gesteigert und war mit Sicherheit aufregend. Auf der einen Seite kümmerst du dich sehr rührend um eine Frau. Sie wird wohl versucht haben dich zu binden. Gleichzeitig obwohl du sich um sie gekümmert hast, distanzierst du dich von ihr durch Sprüche und Taten. Das führte zu noch mehr Spannung und noch mehr Drang von ihr dich binden zu wollen. War bestimmt oft eine aufregende Zeit! Jedoch kann man das nicht lange treiben, da so etwas mindestens für eine Person sehr verletzend ist auf Dauer und die Kraft oft nicht lange reicht.
Zitat
Vollkommen Korrekt. Ja, wie Du sagst, wohl eine Charakterschwäche vieler. Ich nehme mir seit ich denken kann nach jeder Frau 6 Monate, in denen ich keine neuen weiblichen Kontakte (also romantischer Natur) knüpfe. Für mich ist absolut nicht nachvollziehbar, dass man sich an den nächstbesten / die nächstbeste hängt.
Ich kann das alleine deshalb nicht, weil ich in der ersten Zeit noch sehr an der alten Person hänge und jedes geflirte und mehr mit einer Neuen sich vollkommen unauthentisch für mich anfühlt.
Woher kommt dann deine Angst dich zu binden? Das du wieder einmal verletzt wirst?
Zitat
Die Enttäuschung für mich ist aber nicht, "dass" dort ein Neuer ist. Ich kann vollkommen nachvollziehen, dass man sich bei all den Gefühls-Auf-und-Abs ein Trostpflaster sucht, um die Gefühle zu betäuben. Nichts lenkt besser ab, als ein neuer Kerl. Die Enttäuschung ist, dass es 10 Tage nach der Trennung eine "Beziehung" ist. In den 10 Tagen haben die zwei Wochenenden miteinander verbracht (Fernbeziehung). Wie zur Hölle kann man nach so kurzer Zeit wissen, dass man eine Beziehung haben möchte???
Naja er baggert nun schon seit einem Jahr an ihr herum. So Neu wird er in ihrer Vorstellung nicht sein. Zudem wird sie ein großes Bedürfnis an Zwischenmenschlicher Nähe haben, was du ihr wohl nicht gegeben hast. Da macht es kein Sinn, sich über solche DInge aufzuregen.
Zitat
Aber wie ich betone, es geht mir nicht um die Frau, nicht darum dass sie so gehandelt hat. Ich verstehe sie voll und ganz, auch wenn ich gekränkt bin, dass das einzige was sie nicht von mir bekommen hat, ein verschissener "Facebook Status" mit "In einer Beziehung" war und das Gefühl "in Sicherheit" zu sein (jetzt habe ich jemanden).
Na dann hat sie ihre kleine Rache ja immerhin erreicht, indem du dich aufregst und dein Kopf malträtierst.
Und ja eine Art Beziehung und Sicherheit will jeder "normale" Mensch. Problem ist, viele heut zu Tagen suchen das eine oder andere Extreme.
Zitat
Ich hab die Kleine aber weiterhin sehr lieb und wünsch ihr alles Gute, mit Ihrem Neuen (der... mit Verlaub... nach zwei Dates? Ich denke, dass Er nicht sein kann, was er vorgibt und sich hier die tatsächlichen Osho's Bettler gefunden haben)
Mmmhhh bist du dir sicher, ob du nicht Oshos Begriff von Liebe etwas zu extrem auslebst?
Zitat
Oh.... ok, ich glaube ich verstehe, weshalb hier eventuell Verwirrung eintreten kann. Ist bei den Mädels ja nie anders :/
Eine "Affaire" ist für mich keine Sex-Beziehung. Ich behandle die Frauen wie meine Partnerinnen mit allen Vorzügen. Ich "nenne" es aber nie Beziehung und wenn von der Frau das typische "was ist das eigentlich zwischen uns" kommt, dann antworte ich "wir verbringen eine gute Zeit" oder eben schlicht "eine Affaire".
Nun hast du aber das Problem, dass andere Menschen ein bestimmtes Labeling für die Worte haben. Das heißt wenn du deine Gefühle und vorhaben ausdrücken willst, dann musst du schon ein wenig mehr erzählen, als nur diese plumpen Worte. Wenn du nämlich erzählst, dass für dich Liebe frei ist und keine Fesseln kennt und ihr dazu noch kleine tolle Geschichten dazu erzählst, dann nimmst du sie mit, mit deiner Weltanschauung. Wenn du ihr noch erklärst, dass entgegen ihrer Erwartung von dir schon ein Treuevorsatz vorherrscht, solange man sich gegenseitig gut behandelt, wird sie Dinge ganz anders begreifen.
Wenn ich sage ARD und ZDF sind Propaganda, dann würden die Masse an Leuten auch erstmal aufschreien und sagen, hat er sie noch alle. Weil diese Begrifflichkeiten verknüpft mit bestimmten Persönlichkeiten und Zeiten sind. Würde ich dann aber die Sache näher erklären, würden einige Leute bedeutend mehr verstehen, was ich damit meine und sage und mir auf meinen Weg folgen. Oder ich verwende einfach nur das harmlose Wort größtenteils einseitig.
Zitat
Die "Zwischentöne" von denen Du sprichst, habe ich bei meiner letzten Affaire vernommen. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, sie war einfach nur froh einen Kerl an Ihrer Seite zu haben und nicht alleine zu Hause sein zu müssen.
Na dann Selbstschuld. Aussehen und Ficken ist nicht alles. Siehst ja wie sehr dich das gerade unnötig beschäftigt.
Zitat
Frauen spüren alles, leck-o-mio. Irgendwann war es einfach nicht mehr möglich sie nicht zu küssen. Sie hat das komplette Arsenal an weiblicher Verführung ausgepackt (nicht sexuell) und irgendwann konnte ich nicht mehr widerstehen.
So schwach als Persönlichkeit?
Zitat
5 können wir hiermit streichen. Du hast vollkommen recht, das ist größter Bullshit und ich gehe direkt ins Bad, um mir meine Hände umgehend mit Kernseife zu waschen, aus Scham, dass diese Finger tatsächlich in der Lage waren, so einen scheiss zu tippen.
5 habe ich eben in groß ausgedruckt und einer Mülltonne bei einer Beerdigungszeremonie in meinem Innenhof verbrannt. Die Beerdigung war schön. Es waren Tauben anwesend (allerdings nur tote bei der Kälte). Als Leichenschmaus gab es Tauben-Ragout (man muss sparen, wo man kann).
Ich hoffe das ist Ironie? Selbstgeißelung ist nämlich nicht geil und von meiner Seite aus nicht erwünscht.
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