Hallo, Leute!
Lange habe ich mich gefragt, ob ich die Geschichte meiner kürzlichen Trennung hier im Forum niederschreiben sollte. Ich habe mich für Ja entschieden, werde aber Teile der Geschichte (Die nicht wichtig sind für die Beziehung sind) abändern, weil ich mich ein wenig unwohl fühle, so viel Persönliches preiszugeben. Es kann sein, dass ich nicht alle Infos in den Startbeitrag unterbringe. Falls Fragen aufkommen, einfach rein damit. Los geht's:
Kurze Vorgeschichte:
Ich kannte das Forum bereits durch meine erste Trennung (2011) und konnte damals meine bisher wichtigste Weiterentwicklung vorantreiben. Das erste Jahr nach der Trennung war noch sehr schwierig, da ich viele persönliche Probleme hatte und diese ablegen musste (Auch verantwortlich für den Bruch meiner ersten Beziehung). Danach viel Experimente und Dates, jedoch keine Besonderheiten, außer ständige Arbeit an mir selbst.
Letztes Jahr im Sommer lernte ich dann eine Italienerin kennen (Privatsphärenschutz. Das ist nicht ihre richtige Nationalität, aber die Schlauen unter euch werden schon auf das Land kommen im Laufe des Textes ;) ). Ich lernte sie kennen durch einen Freund in meiner Heimatstadt an einem Wochenende kennen und wir waren ein Wochenende später zufällig in einer anderen Stadt , um Freunde zu besuchen. Wir kamen uns in der anderen Stadt, am anderen Wochenende, dann näher im Club und da ich sie sehr spannend fand und zu dieser Zeit viele Europatrips machte, machten wir aus, dass ich sie 4 Wochen später besuchen würde (Sie studierte in der Hauptstadt ihres Landes). Man sah sich 4 Wochen nicht (Ein bisschen Sexting und 2-3 Mal Skype) und dann hatte 4-5 super Tage bei ihr. Ich war zum ersten Mal dort und verliebte mich sofort in die Stadt (Wichtiges Detail für später). Ein intensives und schönes Wochenende, viel Sex und sie verliebte sich sehr schnell in mich (Sie sprach es nicht aus, aber ich merkte es).
Es wurde ernster:
Ich musste danach wieder zurück nach Deutschland, um dort zu arbeiten und wir machten aus, dass ich 5 Wochen später wieder dorthin kommen würde für 2 Wochen. Die Wartezeit war sehr schwer für mich und ich bemerkte, wie ich nur noch auf diese 2 Wochen hinfieberte (Auf sie und die Stadt) und es kaum noch genießen konnte im Jetzt zu sein. Zwischendurch viel Skype und viel Texting, sodass es sich fast wie eine Fernbeziehung anfühlte. Aber es sprengte nie den Rahmen (Kein Texten den ganzen Tag. Skype alle 3 Tage).
Was wusste ich bereits über sie wusste und welche Risikos ich vermutlich aus Verliebtheit zu leicht einging:
Zuerst einmal: Wir sind beide noch sehr jung (Anfang 20), wobei sie noch sehr kindlich/Prinzessinen-mäßig ist im Kopf. Ich dagegen habe natürlich auch meine Schwächen/Unreife, bin aber seit fast 5 Jahren (Ende der ersten Beziehung) stark an mir am arbeiten, da ich sehr mit Depressionen konfrontiert war und bereits den ein oder anderen Schickssalsschlag zu verdauen hatte (Guter Freund an Krebs gestorben). Daher war ich von Anfang an durch mein Alter und meinen Kopf "weiter" als sie, während sie noch sehr, sehr jung war im Kopf.
Ich habe leider sehr viele Freunde, die ich aufgeben musste, da sie zu sehr zu Alkoholikern/Drogenkonsumenten mutiert sind. Gleichzeitig waren Drogen ein großes Problem in der Vergangenheit meiner Eltern. Sie gaben mir stets alle Freiheiten, aber durch ihre negativen Erfahrungen, die sie mir mitteilten, habe ich mich daher vor 5 Jahren zu einem starken Drogengegner gewandelt. Ich bin auch kein großer Fan von Alkohol und Rauchen und lebte daher eigentlich die letzen 3 Jahre ohne Drogen (Vielleicht 2-3 Glühweine in der Weihnachtszeit) und davor vielleicht 3-4 Nächte betrunken mit Freunden im Jahr. Als ich sehr jung war, war ich ganz normal wie andere Jugendliche auch (Parties, saufen etc.). Ich tat dies jedoch immer im Rahmen und hörte dann mit der Trennung von meiner ersten Ex ganz damit auf. Ging jedoch trotzdem noch viel in Elektro-Clubs, Bars und feierte mit Freunden. Es war nicht leicht, da man als Nichtkonsument heutzutage kaum akzeptiert wird, aber irgendwann war ich dann einfach "Cavi, der nie trinkt/raucht/einschmeißt" und alle meine Freunde akzeptierten das irgendwann.
Mit meiner jetzigen Ex ging es im Club (Als wir uns kennenlernten) sehr stark zur Sache. Es war ein Elektro-Nachtclub und ich war lange dort (Nüchtern) und gegen späten Morgen hatten wir fast Sex dort weil wir beide übereinander herfielen. Das gab mir damals ein gutes Bild von ihr ("Sie ist wild/leidenschaftlich"), weil ich dachte sie sei nur ein wenig betrunken gewesen. Als ich dann das erste Mal bei ihr war, fragte sie mich, was ich denn damals im Club genommen hätte, da ich so wild mit ihr war. Sie hatte nämlich die Elektro-Szene für sich entdeckt und damals war sie auf XTC , als wir im Club waren. Daraufhin erzählte ich ihr meine Geschichte/Einstellung zu Drogen. Sie sagte mir, dass sie rauche (Normal und manchmal Weed), trinke und 3-4 Mal im Jahr XTC zum Tanzen nehmen würde. Für mich war das annehmbar, da mein Nichtdrogenkonsum nur für mich wichtig ist und ich Drogenkonsum im Rahmen bei anderen Menschen akzeptiere. Ich war damals jedoch zu naiv und glaubte ihr das und im Nachhinein sagte sie mir das vermutlich so, da sie sich bereits in mich verliebt hatte und mich halten wollte.
Sie war generell sehr jung und hatte sich bereits mit vielen Männern ausprobiert (Was ich als positiv empfand). Jedoch noch nie eine Beziehung länger als 6 Monate. (Wieder ein Warnsignal das ich ignorierte. Oder ich war zu überzeugt von mir, dass ich die Beziehung durch meine Reife stets alleine tragen könnte). Ich merkte jedoch schnell, dass sie nicht das "wilde Partygirl" ist, sondern im Grunde ein sehr schüchternes Mädchen, dass auch trotz vieler Sexabenteuer eher ein seltsames Verhältnis zu ihrem Körper hatte. Der Sex war klasse, so ist es nicht. Ich merkte aber, dass sie sich nie wirklich mit ihrem Körper auseinandergesetzt hatte, trotz bereits mehr als 10 Sexpartnern in ihrem Leben. Ich konnte ihr dort sehr viel Comfort geben und wir experimentierten viel, wodurch sie sich irgendwann richtig fallen lassen konnte mit mir und wir beide entdeckten unsere Körper noch mehr im Laufe der Beziehung und hatten guten, wilden und experimentierfreudigen Sex. Auch das Buch Sex God Method hatte mir dabei viel geholfen.
Gleichzeitig erzählte sie mir, dass sie früher ein bisschen mit Angstzuständen zu kämpfen hatte. Und sie deswegen auch Weed konsumiere, um diese ein wenig in den Griff zu bekommen. Sie war, bevor wir uns kennenlernten, ein Jahr in Kanada und meinte, dass sie dort das Gefühl hatte, dass sie ein Problem mit ihrem Weedkonsum habe.
Wie ging es weiter:
Die 5 Wochen verstrichen und ich konnte sie endlich sehen. Die 2 Wochen bei ihr waren noch intensiver, sodass ich auch mich in sie verliebte und wir hatten eine wahnsinnig tolle Zeit. Wir beide hatten Gefühle füreinander und wir einigten uns auf eine Fernbeziehung (Auch hier war ich zu naiv und voreilig ohne wirklich den Menschen kennenzulernen. Kein gutes Screening meinerseits und auch das ständige 3-4 Wochen nicht sehen, dann wieder 1 Woche sehen, verzerrte das Bild von ihr, da natürlch die gemeinsame Zeit dann immer hochinsentiv war und ohne Alltagsprobleme). Leider beging ein guter Freund von mir Selbstmord, am Tag, an dem ich zu ihr fuhrt. Ich erfuhr es erst später und er hatte sich in den Wochen davor mir mit seinen Depressionen anvertraut (Da ich selber damit zu kämpfen hatte). Ich unterstützte ihn so gut wie es ging und bot ihm sogar an mit mir mit zu fahren in die Stadt meiner Ex, damit er sich dort mit mir ablenken könne. Er wiegelte dies jedoch ab und sagte mir, dass er wisse wie sehr ich mich auf sie (Meine Ex) freuen würde und er wolle mir das nicht versauen. Als ich das erfuhrt, hat es mich natürlich zusammengehauen. Meine Ex unterstützte mich super und lenkte mich ab, wodurch ich hier heute noch sehr dankbar bin.
Da ich viel Erfahrung als Nüchterner auf Feiern habe und durch meine Drogenerfahrung, merkte ich jedoch bereits damals, dass sie "zu lebensfroh" (Feiern, Tanzen, Kulturevents) ist. Wenn ich da war, rauchte/trank/konsumierte sie fast 0. Durch das, meine Verliebtheit/Naivität und den Tod meines Freundes, ignorierte ich jedoch leider mein Bauchgefühl. Ich habe eine Meinung zu Drogen, aber ich versuchte es von Anfang ihr nicht mein Dogma aufzuzwingen. Natürlich unterhielten wir uns darüber und hatten unterschiedliche Ansichten, aber ich tat mein Bestes, um sie als Person so zu akzeptieren.
Ihre Universität war sehr strikt und sie musste immer anwesend sein. Daher besuchte ich sie meistens. Ich wollte auch immer in ihre Stadt, weil ich mich dort so wohlfühlte und ich war zeitlich durch mein Studium flexibler. Wenn sie aber eine Woche frei hatte von der Uni (Jeweils Oktober/Dezember), nutzte sie diese sofort, um mich in Deutschland zu besuchen. Da ich noch weitere Teile ihres Landes sehen wollte, lud sie mich über Neujahr für eine Woche auch zu ihrer Familie ein, die in einem anderen Teil des Landes wohnte. Ich wurde sehr positiv aufgenommen und mochte die Familie sofort. Für mein Screening war dies auch sehr wichtig, da die Familie einen guten/gesunden/normalen Eindruck machte. Dort begann ich aber einen großen Fehler. Als wir von ihren Eltern zu ihrer Stadt aufbrauchen, holte sie sich noch von einem Freund ein großes Bündel Cannabis ab. Ich bin tolerant gegenüber der Droge (Für mich kein Unterschied zu Alkohol) und das wusste sie. Ich wunderte mich jedoch über die Menge und war so naiv, dass ich ihr glaubte und vertraute, als sie mir sagte, sie habe nur jetzt so viel gekauft, um es über das Jahr sich einzuteilen.
Große Änderung für mich:
Bereits im Laufe des Jahres, bevor ich sie kennenlernte, merkte ich, dass ich nicht mehr glücklich war in meiner Heimatstadt. Ich hatte das Gefühl, dass ich mich dort nicht mehr richtig entwickeln könne und wollte dort raus. Ich wollte immer ins Ausland, hatte mich aber nie getraut. Als ich sie kennenlernte und zum ersten Mal eine Stadt fand, die mich abseits meiner Heimatstadt interessierte (Ich habe viele Städte in Europa besichtigt, aber bei der Stadt, wo sie wohnte, machte es zum ersten Mal "Boom, hier will ich sein"), war ich daher sehr glücklich. Bereits bevor ich sie kennenlernte, meldete ich mich auch für ein neues Studium an, nachdem ich mein anderes bereits abgeschlossen hatte. Ich wollte neue Impulse setzten, da ich mir nicht sicher war, ob ich mein vorheriges Studium beruflich weiterverfolgen will. Gegen Ende des Jahres bemerkte ich jedoch, dass das neue Studium nicht zu mir passt und brach es ab. Nun saß ich da. Mir war bewusst, dass ich endlich Veränderung brauche und nicht lange auf eine Fernbeziehung Lust habe. Somit entschloss ich mich ein Praktikum in ihrer Stadt für mehrere Monate anzufangen. Ich überlegte mir diesen Schritt gut und für mehrere Tage. Meine Freunde/Familie protestierte zum Teil, da sie meinten, dass ich es nur wegen ihr mache. Ich sagte ihnen aber: "Jetzt oder nie. Natürlich beeinflusst mich auch sie in meiner Entscheidung. Aber wenn ich es jetzt nicht tue, gehe ich nie ins Ausland. Das spüre ich." Ich diskutierte auch lang mit meinen Eltern, denn ich erzählte ihnen, dass ich irgendwie unterbewusst das Gefühl habe, dass meine Ex ein Drogenproblem hat. Jedoch immer wenn ich Zeit mit ihr verbrachte, trank/rauchte/nahm sie nichts. Ich hatte somit keine Beweise und wollte auch einem anderen Menschen nicht mein Dogma aufzwingen. Daher entschied ich mich dazu trotzdem den Schritt zu machen, denn ich wusste für mich, dass das auch für meine Entwicklung einfach wichtig ist, neue Erfahrungen zu sammeln. Und ich bereue den Schritt bis heute kein bisschen.
Eine Fernbeziehung wird zu einer normalen Beziehung
Als ich ihr dann Ende des Jahres meinen Entschluss mitteilte und mich fleißig für Praktika beworb, war sie außer sich vor Freude und wir waren beide sehr glücklich endlich eine normale Beziehung führen zu können für ein paar Monate. Schließlich fand ich dann ein sehr gutes Praktikum. Anfang diesen Jahres ging ich dann auf stressige Wohnungssuche in ihrer Stadt (Sie half mir sehr viel, da ich zwar die Sprache einigermaßen beherrsche, aber nicht perfekt. Zudem ist es nicht leicht eine Wohnung hier zu finden als Ausländer). Also pendelte ich am Anfang des Jahres noch viel und sie besuchte mich auch trotzdem noch 2 Mal in meiner Heimatstadt, was ich als großen Invest ansah, da sie als Studentin nicht viel Geld hatte und die Reisen teuer waren und ich von nun an eigentlich eh häufig zu ihr pendeln musste. Zudem war es (Ja, ich weiß. Es ist nur die Verliebtheitsphase) sehr harmonisch während der ganzen 6 Monaten Beziehung zwischen uns und sie war sehr entspannt und es kamen kaum Shittests. Wir hatten zwei Streits während der ganzen Verliebtsheitsphase und dort bemerkte ich meist ihre Unerfahrenheit/Emotionalität. Sie dachte stets nach diesen Streits, dass ich sofort mit ihr Schluss machen würde. Was natürlich lächerlich war, weil es einfach normale Streits waren und ich schob es auf ihre Unerfahrenheit/Erfahrungen.
Ich begann dann mein Praktikum Anfang dieses Jahres und es war sehr zeitintensiv. Ich arbeitete täglich viel und versuchte nebenbei noch mein Leben hier in den Angriff zu nehmen. Ich bemerkte dabei zum ersten Mal, dass sie zwar dauernd in ihrer Elite-Universität anwesend sein muss, diese jedoch kaum fordernd ist. Sie musste nicht viel arbeiten, daher nicht gefordert und gelangweilt und war viel mit Freunden in Bars und unterwegs. Das war aber kein Problem für mich. Auch bereits während unserer Fernbeziehung ging sie viel in Bars, Ausstellungen, Clubs und ich akzeptierte dies, da ich ihr (vielleicht wieder zu naiv) vertraute. Sie fühlte sich jedoch ständig schuldig, wenn sie mal ein wenig betrunken/bekifft war, weil sie ständig dachte ich würde sie verurteilen. Es hielt sich jedoch für mich im Rahmen, daher sagte ich nichts dagegen.
Ich arbeitete sehr viel und ich unterschätzte ein wenig die Umstellung der Kultur und den Unterschied der beiden Länder. Ich war mir auch während der Beziehung bewusst, dass ich Baustellen habe. Nur leider schlichen sich in den ersten 2 Monaten zum ersten Mal seit 3 Jahren wieder Tendenzen depressiver Stimmungen ein. Zuerst bemerkte ich diese nicht, da ich viel an mir gearbeitet hatte und eigentlich dachte, diese erfolgreich bekämpft zu haben. Ich schob es auf die Lebensumstellung, die ich zurzeit durchmachte. Ich bemerkte gleichzeitig, dass sie immer viel von mir verlangte, aber im Alltag wenig Rücksicht auf mich nahm und wenig zurückgab. Sie saugte mich daher ein bisschen aus wie ein Energievampir.
Die sehr kurze Beziehung nimmt ein unschönes Ende
Ende März hatte ich dann einen kleinen Zusammenbruch. Ich kam mir vor als kämen viele meiner alten Probleme zurück. An einem Abend Ende März ging es mir sehr schlecht und ich wollte die Sache nicht weiterrunterschlucken und rief sie daher an, dass ich heute Abend ihre Unterstützung brauchen könnte. Sie verstand zuerst nicht, was das Problem ist und meinte sie sei jetzt noch in einer Bar und käme dann später. Ich sagte ihr dann nochmal, dass es mir aber sehr wichtig ist, dass sie heute Abend für mich da ist (Solch einen Wunsch hatte ich noch nie geäußert in der ganzen Beziehungszeit). Sie kam daher ein wenig genervt (Da sie ihre Freunde in der Bar verlassen musste) und sah mich sehr aufgelöst in meiner Wohnung. Ich fühlte mich sehr in einem depressiven Loch und sagte ihr, dass ich in den letzten Wochen wieder alte Probleme spüre und ich kaum verstehe, wie diese auf einmal so wieder ausbrechen konnten. Ich sah wenig Sinn in meinem Leben, warum ich aufstand, ich fühle mich abgekoppelt von allen Menschen um mich herum (auch sie einbegriffen). Sie nahm das persönlich und weinte und meinte, ob ich jetzt mir ihr Schlussmachen wolle. Ich verneinte dies und versuchte es zu erklären. Sie blieb dann da diese Nacht, jedoch unterstützte sie mich nicht wirklich. Ich flog 2 Tage später zu meiner Familie (Bereits länger geplant). Wir telefonierten dann und ich entschuldigte mich bei ihr, dass sie mich so sehen musste (niedergeschlagen/weinend). Ich sagte ihr auch, dass ich da jetzt wieder rauskommen muss und diese Verantwortung/Last nie auf ihre Schultern legen würde. Sie bekräftigte mich und sagte: "Hey, wir sind ein Team. Ich bin für dich da" (Naja...).
Ich kam zurück aus Deutschland und war zwar noch leicht angeschlagen, aber wieder stabil. Ich arbeitete wieder intensiv mit mehreren Ratgebern/Büchern (Spiritualität), um die Sache in den Griff zu kriegen. Es lief dann zwei Wochen sehr gut mit ihr. Viel Verliebtheit von beiden Seiten.
2 Wochen später verbrachten wir dann einen Samstag zusammen. Sie sagte mir, dass sie mit zwei Kumpels richtig auf Tour gehen werde heute Nacht. Ich wünschte ihr viel Spaß und ging mit anderen Freunden von ihr gemütlich in eine Bar. Die Nacht träumte ich sehr schlecht und am nächsten Tag wachte ich mit einem ganz, ganz schlechten Gefühl auf. Ich rief sie um 14 Uhr an und schlug vor, gemeinsam am Abend zu essen. Sie sagte mir, dass sie noch in dem Club sei und jetzt nach Hause ginge (Mir war klar, XTC zumindest). Am Abend schrieben wir dann nochmal und sie sagte mir es sei eventuell keine gute Idee, wenn ich heute Abend komme. Sie habe "stark gefeiert" und wolle nicht, dass ich sie so sehe. Ich sagte ihr, dass ich gerne vorbeikomme, es kein Problem ist (Ich ging davon aus, dass es nur XTC war) und ich ihr keine Drogenbelehrungen geben werde. Sie freute sich daraufhin und sagte: "Ja, dann komm. Ich vermisse dich.". Ich ging also zu ihr und was ich dann sah, war furchtbar. Sie sah total mitgenommen und fertig aus und ich fragte sofort, ob es ihr gut gehe. Ich hatte das so nicht erwartet. Sie sagte mir nur: "Es war nur Weed und XTC", doch ich wusste, dass da mehr war.
Sie schlief dann ein und ich konnte mich nicht still neben sie legen. Ich ging in die Küche und traf dort ihre Mitbewohnerin. Diese erzählte mir, dass sie und die beiden Kumpels nur durchgesoffen/gekifft hätten, danach im Club waren und als sie zurückkamen um 14 Uhr das Gleiche gemacht hätten (Meine Ex erzählte mir eigentlich, dass sie um 14 Uhr ins Bett ist). In mir sagte mir etwas, dass hier was falsch ist. Sie sah total fertig aus. Ich ging und hinterließ ihre eine Nachricht, dass ich sowas nicht gutheißen kann und nicht verstehe, wieso sie ihren Körper so krass zurichtet mit Substanzen und was der Auslöser ist. Ich könne mich nicht neben sie legen und so tun, als wolle ich das akzeptieren.
Am nächsten Tag rief sie mich panisch in der Arbeit an, wieso ich mit ihr Schluss gemacht habe. Ich sagte ihr, dass ich nicht Schluss gemacht habe, mich aber auch nicht einfach neben sie legen werde, wenn sie sowas mit sich selbst macht. Hier wurde ich zum ersten Mal ein bisschen belehrend und fragte sie, wieso sie sowas tut. Wo das Problem ist. Für 6 Monate war nichts und jetzt auf einmal eskaliert das so (Meine Berfürchtungen hatten sich bestätigt). Wir beendeten das Gespräch dann im Streit. Am Abend fand ich sie dann überraschen in meiner Wohnung (Sie hatte den Zweitschlüssel) nach der Arbeit. Sie hatte groß aufgekocht für mich und wolle es wieder gutmachen. Wir diskutierten trotzdem weiter über die Sache und sie sagte mir, dass es nicht nur Weed und XTC war, sondern auch Kokain. Sie sei aber kein kleines Kind mehr und könne das kontrollieren ("Hab halt ein bisschen geschnupft"). Ich war schockiert. Ich versuchte ihr zu sagen, dass sie mir viel bedeutet und ich nicht ansehen will, wie sie sich so zurichtet. Sie war sehr aggressiv und trotzig (Auch verstärkt durch das Kokain Down nach dem Konsum, denke ich) und sagte: "Dachtest du ich würde je mit dem paarmaligen Drogenkonsum aufhören? Das gehört zu unserer Kultur, aber du verstehst das als Deutscher nicht. Du willst meine Persönlichkeit ändern"). Wir beide wurden dann wieder sehr emotional weinten, sagten, dass wir uns liebten und hatten guten Versöhnungssex.
Ich sagte ihr, dass ich das jetzt erstmal für ein paar Tage verdauen will, bevor wir uns wiedersehen. Nach 2 Tagen bot ich ihr jedoch an, Essen zu gehen. Sie freute sich sehr, wir redeten darüber und alles schien besser zu werden. Sie sagte mir, dass sie mich liebt und dass sie froh ist mich zu haben, da ich ihr viel Rückhalt gebe. Das drogenthema war jedoch noch nicht vom Tisch. Ich wusste noch nicht, wie ich das alles handhaben sollte. Ich telefonierte viel mit Freunden/Familie in den 2 Tagen und entschloss mich am Ende dazu, die Beziehung nicht zu beenden. Einen Tag später sagte sie mir, dass sie am Abend auf eine Ausstellung/Feier von 2 Freunden müsste, aber 0 Lust hätte. Ich sagte ihr: "Es ist okay, ich vertraue dir. Wir sehen uns morgen Abend im Kino." Wir schrieben am Abend nochmal gegen Mitternacht. Ich wünschte ihr viel Spaß, sie bedankte sich und freute sich auf Morgen.
Am nächsten Tag saß ich in der Arbeit und bekam einen Anruf in der Früh. Sie sagte: "Cavi, zuerst will ich, dass du weißt, dass ich dich liebe. Aber ich habe gestern Nacht mit einem anderen Kerl geschlafen." Ich war geschockt und sagte instinktiv: "Das ist der Kerl, der dir im Club das Kokain gegeben hat, mhm?". Sie bejahte das. Ich machte Schluss und sagte ihr, dass ich meine Sachen bei ihr abholen werde. Ich war geschockt, sagte meinem Chef, dass ich aus persönlichen Gründen mir gerne den restlichen Tag freinehmen würde. Er verstand dies. Ich fuhr zu ihr, um meine Sachen zu holen. Die Wohnung roch extrem nach Cannabis. Sie stand aufgelöst und schluchzend vor der Tür und wollte über all das reden. Ich war im Schockzustand und kalt und sagte ihr nur, dass es aus ist. Das Vertrauen wäre nun endgültig hinüber. Nahm meine Sachen und Ersatzschlüssel meiner Wohnung und ging. Sie brach mehrmals im Treppenhaus schluchzend zusammen und rief mir hinterher, ob ich sie nie wieder sehen will und ob wir nicht nochmal reden könnten, da sie mich wirklich liebe. Ich sagte ihr nur: "Schau, was diese scheiß Drogen mit dir anrichten. Du hast ein Problem.". Ich informierte ihre zwei gute Freunde von ihr, dass sie sich um sie kümmern sollen, da ich mir nicht sicher war, ob sie durchdreht. Sie gab mir einen Brief mit, den ich annahm und dann auf dem Heimweg las. Sie sei verwirrt, versuche aber ihre Gefühle hiermit niederzuschreiben, falls sie keine Chance hätte es mit mir persönlich zu diskutieren. Es wäre ein Impuls gewesen, aber gleichzeitig wisse sie nicht, ob sie mich noch liebe. Der andere Kerl hätte sie so angezogen. Sie wollte mir das bereits die letzten Tage sagen, traute sich aber nicht wegen unseres Streits, den wir bereits wegen den Drogen hatten. Bevor ich die KS Maßnahmen durchzog, schrieb sie mir noch 3 SMS ("Ich habe dich immer geliebt und tue es auch jetzt noch") und versuchte mich anzurufen. Ich reagierte nicht darauf.
Ich flog spontan nach Deutschland zu meiner Familie. Meine Schockstarre löste sich das erste Mal und ich ließ alle Emotionen raus. Freunde und Familie unterstützten mich dabei. Ich zog bereits am selbigen Tag alle Register für die KS (Nummern gelöscht, alles geblockt) und versuchte mich abzulenken. Ich war jedoch unter Schock.
Nach 2 Tagen flog ich zurück. Immer noch aufgelöst und ich wollte die KS einhalten. Ich war immer noch leicht geschockt und machte einen Fehler. Ich traf mich mit dem Freund, durch den ich sie kennenlernte eigentlich nur, um mich abzulenken. Jedoch fing ich dann an mit ihm darüber zu diskutieren, was ein großer Fehler war. Er ist homosexuell und redet fast nur mit seinen weiblichen Freundinnen und denkt daher weniger männlich-rational und ich ließ mich von seiner emotionalen Sichtweise beeinflussen. Ich war needy, wollte natürlich dummerweise Antworten und ließ mir von ihm ihre Nummer geben. Wir trafen uns. Ich könnte mich heute noch ohrfeigen dafür.
Sie heulte und sagte es tue ihr so Leid. Ich ließ sie dummerweise sich erklären. Ich fragte sie, was sie eigentlich will. Sie sagte, sie wisse es nicht. Sie liebe mich, aber sie habe sich auch in den anderen Kerl verliebt. Sie wollte mich dauernd berühren, aber ich blockte ab. Wir redeten weiter und weiter. Sie beichtete mir, dass sie, als sie davor ein Jahr im Ausland war, die Elektro-Szene kennengelernt hätte. Jede Woche Kokain/XTC etc. konsumiert hätte und wisse, dass das nicht gut ist. Außerdem hätte sie Schlaftabletten nehmen müssen, da sie vor Schuld nicht schlafen konnte die letzten Tage. Sie hätte den anderen Kerl auch noch nicht wiedergesehen. Ich war immer noch in einem Needy/Schock Zustand. Nach dem x-ten Versuch mich zu küssen, küsste ich sie dummerweise zurück. Ich sagte ihr, dass ich ihr den Seitensprung verzeihen kann (Ist halt Sex), aber nicht den Vertrauensbruch. Zumindest nicht jetzt. Wir liefen dann harmonisch durch die Stadt und dachten an die letzten 6 Monate zurück. Ich war dumm. Ich wollte eine harmonische Lösung anstreben, um es zu beenden, da ich zu dem Zeitpunkt viel mit Spiritualität arbeitete, um meine vorher angesprochenen Depri-Probleme wieder zu kontrollieren. Sie bot mir an, dass ich in ein paar Wochen bei ihr einziehen könnte (Ich sagte nein und dachte mir nur What the fuck?) und sie wollte mir viele Dinge anbieten ("Ich kann dir damit die nächsten Wochen helfen, wenn du willst."). Wir küssten uns nochmal und ich sagte ihr, dass ich jetzt erstmal ein paar Wochen für mich brauche. Sie sagte okay, und meinte, dass sie sich auf jeden Fall wieder bei mir melden wolle. Sie kenne sich und ob ich es ihr erlauben würde . Ich sagte dummerweise "Ja". Auf gut Deutsch: Ich half ihr über ihre Schuldgefühle hinweg und machte mich auch noch zum Plan B. Ich Depp. Als wir uns verabschiedeten (Wieder mit so einer dummen Pseudo-Harmonik, die ich herbeigeschafft hatte) sagte sie mir noch, dass sie mir vor zwei Tagen einen Brief geschickt hätte. Ich diesen aber besser nicht öffnen sollte, da er mich jetzt nur verwirren würde.
Ich bin heim, öffne den Brief. Sie schwört darin, dass sie mich liebt. Sie wolle den anderen Kerl nie wiedersehen. Sie verspreche mir das und würde mir das jeden Tag zeigen, selbst wenn ich daran glaube. Sie schrieb ihre Nummer hinein ("Ich habe gesehen, dass du mich überall gelockt hast. Vemrutlich auch meine Nummer gelöscht."), damit ich wieder Kontakt mit ihr aufnehmen könne. Viel Exen-Blabla à la: "Ich war so glücklich, dass du hierher gekommen bist. Aber ich weiß nicht, ob ich dafür bereit war. Ich fühlte mich daher dir gegenüber so verpflichtet und ich hasse es gegenüber Dingen verpflichtet zu sein." Dann wieder Liebesbekundungen. Gleichzeitig schrieb sie in dem Brief, dass sie es jedoch nicht verstehen könnte, dass ich ihr ein psychologisches Problem andichten wolle (Weil ich ihr als ich schlussmachte sagte, dass sie ihre Angstzustände nicht mit Drogen lösen könne) und dass sie das unerhört fände, dass ich sowas denken würde. Sie hätte kein Problem, auch nicht mit Drogen.
In meinem dumm-labilen Zustand warf mich das natürlich zurück. Am nächsten Tag, nachdem ich mich den ganzen Tag über verrückt machte, rief ich sie dummerweise an und bot ihr an: "Ich gebe dir eine zweite Chance. Jetzt oder nie. Einen cleanen Cut jetzt, oder nie mehr. FALLS du die Dinge wirklich so meinst, wie im Brief beschrieben, dass du dafür arbeiten willst.". Sie weinte und sagte: "Nicht alles in dem Brief ist wahr. Sie wolle den anderen Kerl wiedersehen und könne sich nicht in mein Bett legen und so tun, als ob es den anderen nicht gäbe. Sie könne keine Treue versprechen.". Mein Ego war durch diese Dummheit noch mehr verletzt, wir diskutierten. Sie beteuerte dauernd wieder, dass sie mich wirklich lieben würde und ob ich mir zumindest in Zukunft eine Freundschaft vorstellen könnte. Ich sagte nein, zu Exen habe ich keine Freundschaften. Wir beendeten das Gespräch. Da ich immer noch meine Verletztheit/Wut/Gefühle durch Pseudo-Ausgeglcihenheit/Spiritualität verleugnete, fühlte ich mich gezwungen ihr nochmal eine SMS hinterherzuklatschen. Darin schrieb ich: "Sorry, für das. Das hätte ich nicht tun sollen. Wir sollten es einfach belassen." Sie antwrotete dann: "Nein, mir tut es Leid. Ich hätte dir nicht einen Brief schreiben sollen, bevor wir uns ausgesprochen haben. Du wirst mir sehr fehlen. Küsse". Ich schrieb dann nur (Aus Verletztheit und Ego): "Es ist besser so. Wir passen nicht zusammen. Schönes Leben noch."
Seitdem 11 Wochen KS. Leider habe ich noch nach 2 Wochen KS nochmal das Gespräch mit einem gemeinsamen Freund von ihr gesucht. Er ist der einzige, der sieht, dass sie ein Drogenproblem hat ("Sie hat bereits ein Weed Problem gehabt bevor sie ins Ausland ist. Als sie zurückkam, sah sie 10 Jahre gealtert im Gesicht aus."). Ich konzentrierte mich zu sehr auf ihr Drogenproblem und sagte ihm, dass er sich jetzt darum kümmern soll, da ich es nicht mehr tun werde, nachdem sie mich so behandelt hat. Ich wollte einfach eine zweite Tragödie vermeiden, wie bei meinem Kumpel, den ich ein halbes Jahr davor verlor und niemand die Warnzeichen ernstnahm.
Fazit:
Seit 11 Wochen KS. Kein Zeichen von ihr oder mir. Sie ist immer noch mit dem anderen Kerl zusammen. Gleichzeitig wurde mir von einem Kumpel, der in ihrer WG übernachtet hat, gesteckt, dass sie sehr am absacken ist ("Hab deine Ex gesehen. Sie sieht so aus, als käme sie gar nicht mit sich selbst klar. Sehr traurig das anzusehen.").
Ich war leider sehr schwach die letzten Wochen und hatte teilweise Tage, an denen ich mich zum Stalken habe verleiten lassen. Ihre beste Freundin (Die sie in die Drogenszene eingeführt hat) dokumentiert seit der KS auf einem öffentlichen sozialen Profil leider täglich ihre Unternehmungen mit meiner Ex. Ständig feiern, saufen, mit den Drogenkumpels. Häufig ist auch der Neue meiner Ex dabei zu sehen. Manchmal schaffe ich es 3 Wochen nicht zu stalken, dann werde ich zu schwach.
Haut mir auf die Rübe und bitte weist mich zurecht. Ich hänge immer noch sehr an ihr, auch wenn mein Verstand weiß, dass es nicht gut ist. Ich dachte, dass ich nach 11 Wochen KS weiter sein müsste, aber nachdem ich mich seit 3 Tagen wieder so fühle wie kurz nach der Trennung, habe ich mich entschlossen hier mit euch Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich weiß, dass es hauptsächlich an mir liegt, aber mir fällt es sehr schwer, aus diesem Kreislauf wieder rauszukommen. Zu viel Hoffnung bei mir noch, dass sie sich ändern wird. Zudem scheint ihr Neuer ein richtiger Druffi zu sein, der alles repräsentiert, was ich nicht bin (Freie Liebe, elektronische Musik, viele Drogen). Mein Ego verkraftet/versteht nicht, wieso sie immer noch mit diesem zusammen ist. Bei dem dummen und von mir gestarteten zweiten Gespräch nach der Trennung (Oben erwähnt) beichtete sie mir auch, dass sie von der Party nach Hause kam und dann den Kerl anschrieb, damit er zu ihr kommen würde. 4 Stunden später nachdem sie Sex hatten rief sie mich dann unter Tränen an. Sie beteuerte, dass sie den ganzen Abend nichts genommen hätte und das aus freien Stücken gemacht hätte. Ich glaube ihr nicht, dass sie nichts genommen hat (Kokain ist eine ekelhafte Droge), aber es ändert trotzdem nichts an ihren Taten.
Ich werde in der Stadt hier bleiben. Für mindestens noch 2 Jahre. Ich fühle mich wohl hier. Gleichzeitig bin ich dabei, mir ein soziales Umfeld aufzubauen. Das ist leider auch das Problem. Viele Leute, die ich hier zu schätzen gelernt habe, kommen aus ihrem Freundeskreis. Sie macht zwar wenig mit diesen zurzeit, da sie eher in ihrem Party/Drogen-Freundeskreis zurzeit abzuhängen scheint. Mein Kumpel, durch den ich sie kennengelernt habe, ist auch in diesem Freundeskreis. Gleichzeitig habe ich eine gute Freundschaft zu ihrer Mitbewohnerin und deren Freunde entwickelt (Die Mitbewohnerin und die Freunde mögen alle meine Ex nicht, da sie eine Prinzessin für sie ist, die nur an sich denkt. Wohl wahr.). Ich habe mit diesen Leuten eine Übereinkunft, dass ich keine Infos von meiner Ex will noch Infos an Ex gehen sollen, wenn man sich trifft. Ich gebe auch nicht viele Infos preis, die ungünstig werden könnten, falls Ex sie mitbekommt. Bin da ein ganz guter Schauspieler und alle nehmen an, dass ich es zurzeit krachen lasse mit anderen Frauen und das leben genieße. In Wahrheit leide ich jedoch sehr. Das wissen aber nur meine engsten Freunde in Deutschland und Familie. Ich weiß, dass es einfacher für mich wäre, die Leute alle nicht mehr zu sehen. Ich tue mir aber ein wenig schwer damit hier neue/gute Bekanntschaften zu finden und mir sind manche von diesen wirklich ein bisschen ans Herz gewachsen und respektieren meinen Wunsch, mir keine neuen Infos zu stecken.
Ich muss da einen Weg rausfinden und ich wäre froh, wenn ihr mir dabei helfen könnt. Mit "Vergiss sie halt einfach, sie ist scheiße" ist es leider nicht getan. Danke und sorry für den langen Text.
Zitat von Cavi im Beitrag #2
Mit "Vergiss sie halt einfach, sie ist scheiße" ist es leider nicht getan.

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Krasse Story, mehr fällt mir momentan dazu noch nicht ein. Sorry.
Lauf?

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The most loving women are the women who will test you the most. She wants you to be your fullest, most magnificent self. She won’t settle for anything less. She knows it is true of you. She knows in your deepest heart you are free, you are Shiva. Anything less than that she will torment. And, as you know, she’s quite good at it.

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Zitat von Tamura im Beitrag #3
Wäre "Vergiss sie halt einfach, du warst scheiße" besser?
Zitat von Tamura im Beitrag #3
Danke für den ausführlichen Text. Du bist ja ein alter Hase hier im Forum und beantwortest dir eigentlich die meisten Fragen selber.
Zitat von Tamura im Beitrag #3
Mein Eindruck ist, dass von schlechtem Screening zu sprechen schlicht untertrieben ist, ich habe überhaupt nichts von Screening gelesen.
Zitat von Tamura im Beitrag #3
Du beschreibst sie als jung vom Kopf, zahlreiche Sexpartner aber zwiespältiges Verhältnis zum eigenen Körper
Zitat von Tamura im Beitrag #3
Drogenkonsum
Zitat von Tamura im Beitrag #3
Du mit abgeschlossenem Studium, sie im Partymodus.
Zitat von Tamura im Beitrag #3
Eure einzigen Gemeinsamkeiten, die aus dem Text hervorgehen sind Geilheit aufeinander und ähnlicher Musikgeschmack. Was genau liebst du an dieser Frau, was sie einzigartig und wertvoll für dich macht?
Zitat von Tamura im Beitrag #3
Du gibst dich sehr tolerant, gerade bei diesen Drogengeschichten. Aber zwischen den Zeilen klingt das für mich eher so, als hättest du keine klare Linie gezeigt aus Angst sie zu verlieren gepaart mit der Hoffnung, sie vielleicht durch gutes Vorbild ändern zu können. Vor Liebe blind gewesen oder Helfersyndrom oder beides, schön zurecht gelegt als Selbstillusion.
Zitat von Tamura im Beitrag #3
Die 6 Monate Dauer passen perfekt zur Haltbarkeit einer rosa Brille. Richtig bergab ging es vermutlich, als du dich in fremder Stadt in eine Abhängigkeit zu ihr und ihrem Bekanntenkreis begeben hast. Kein eigenes Leben mehr, zu unterschiedlich die Lebenseinstellung von euch beiden.
Zitat von Tamura im Beitrag #3
Hinterher ist man immer schlauer und mir hätte auf jeden Fall dasselbe passieren können. Aber ich hoffe, dass dir die überspitzte Spiegelung deines Textes hilft.
Zitat von Tamura im Beitrag #3
- eigenen Freundeskreis aufbauen ist gut
Zitat von Tamura im Beitrag #3
- machst du dort noch andere Dinge außer arbeiten und Party? Sport zum Beispiel?
Zitat von Tamura im Beitrag #3
- schon Lücken in deiner Persönlichkeit entdeckt, dass du so an einer Prinzessin klebst?
Zitat von koc im Beitrag #6
Thema "Screening" sagt dir was?
@koc
Könntest du mir eventuell Mitgliedsrechte geben und den Thread in den Member Bereich verschieben? Wäre sehr nett!
Zitat von Cavi im Beitrag #5Zitat von Char im Beitrag #4
Krasse Story, mehr fällt mir momentan dazu noch nicht ein. Sorry.
Lauf?
Ich nehme mal an mit "Lauf" meinst du: Hau ab von der Ische, so schnell wie es geht.

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Zitat von Tamura im Beitrag #3
Was genau liebst du an dieser Frau, was sie einzigartig und wertvoll für dich macht?
- schon Lücken in deiner Persönlichkeit entdeckt, dass du so an einer Prinzessin klebst?
Zitat von Char im Beitrag #10Zitat von Cavi im Beitrag #5Zitat von Char im Beitrag #4
Krasse Story, mehr fällt mir momentan dazu noch nicht ein. Sorry.
Lauf?
Ich nehme mal an mit "Lauf" meinst du: Hau ab von der Ische, so schnell wie es geht.
Na ich werde dir kaum raten, ihr einen Liebesbrief zu schreiben...
Wie weit bist du mit dem Trauern?
Letztendlich weißt du doch, warum du Schluss gemacht hattest. Vergegenwärtige dir dies noch einmal und dann aber auch einen Haken dran machen, bevor du mit einer Eisenkugel am Bein wie so mancher Südstaatensklave vergangener Tage weiter dein Ding machst.
Zitat von Char im Beitrag #13Zitat von Cavi im Beitrag #12
Aber da liegt mein Hauptproblem: Ich schaffe es irgendwie nicht loszulassen. Warum?
Weil du nicht willst.
Zitat von Char im Beitrag #15
Was bist du dir selbst wert?
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Zitat von Stefan1982 im Beitrag #17Zitat von Cavi im Beitrag #16
...kämpfe zwar teilweise noch mit depressiven Stimmungen und finde es schade, wie Vieles in der Welt läuft...
Jammerst Du und füllst mit dem Thread nur eine Lücke, oder geht es Dir wirklich SCHLECHT?
So, nachdem es die letzten 3 Tage wieder sehr stark wurde mit Liebeskummer, Trauer, Vermissen, habe ich mir seit gestern eine 3-tägige Facebook-Pause verordnet. Gleichzeitig noch mehr Leute blockiert, bei denen es möglich ist, dass ich "gefährlichen Content" sehe, der mich zurückwirft (Ihren Neuen und manche Freunde). Alle anderen Freunde, denen ich nahe stehe, bleiben erst einmal drin, solange diese nichts posten, was mich zurückwirft.
Gleichzeitig habe ich mein Sportprogramm angezogen, damit ich mich da wieder mehr auspowere.
Ich merke leider immer noch, dass mein Ego will, dass sie sich meldet und da sie jetzt vermutlich seit gut 10 Wochen mit dem Neuen zusammen ist, ist das bereits fast die Hälfte von der Netto-Beziehungszeit von ihr und mir. Wieder nicht cool für mein Ego, da man sich ausgetauscht fühlt und wie einer in der Reihe von vielen. Ich hoffe, dass ich durch den Sport und die Social Media Pause mein Ego ein bisschen zurückstellen kann.
@koc Nochmal die Bitte: Wäre es möglich diesen Thread in den Member-Bereich zu verschieben und mir die dazugehörigen Rechte zu geben?
Zitat von Cavi im Beitrag #19
So, nachdem es die letzten 3 Tage wieder sehr stark wurde mit Liebeskummer, Trauer, Vermissen, habe ich mir seit gestern eine 3-tägige Facebook-Pause verordnet. Gleichzeitig noch mehr Leute blockiert, bei denen es möglich ist, dass ich "gefährlichen Content" sehe, der mich zurückwirft (Ihren Neuen und manche Freunde). Alle anderen Freunde, denen ich nahe stehe, bleiben erst einmal drin, solange diese nichts posten, was mich zurückwirft.
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Zitat von Stefan1982 im Beitrag #20Zitat von Cavi im Beitrag #19
So, nachdem es die letzten 3 Tage wieder sehr stark wurde mit Liebeskummer, Trauer, Vermissen, habe ich mir seit gestern eine 3-tägige Facebook-Pause verordnet. Gleichzeitig noch mehr Leute blockiert, bei denen es möglich ist, dass ich "gefährlichen Content" sehe, der mich zurückwirft (Ihren Neuen und manche Freunde). Alle anderen Freunde, denen ich nahe stehe, bleiben erst einmal drin, solange diese nichts posten, was mich zurückwirft.
Viel zu inkonsequent, alles Ex-betreffende löschen. raus mit dem krempel. was heisst denn da gefährlicher content? wird dich das umbringen oder was? du scheisst dir in die hose weil du da was sehen könntest. du musst dir deinen selbstwert wieder zurückholen, und viel wichtiger noch deine selbstliebe.
bevor du jetzt lostippst und sagst du kannst nicht alle löschen weil dir da ein paar leute wichtig sind irrst du dich. wenn die dich auch wirklich wertschätzen und dich sehen wollen ruft man an. man braucht keine onlineverbindung. es gibt noch ein leben da draussen.
The most loving women are the women who will test you the most. She wants you to be your fullest, most magnificent self. She won’t settle for anything less. She knows it is true of you. She knows in your deepest heart you are free, you are Shiva. Anything less than that she will torment. And, as you know, she’s quite good at it.

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Zitat von Cavi im Beitrag #16Zitat von Char im Beitrag #15
Was bist du dir selbst wert?
Gerade diese ständigen Stimmungsschwankungen machen es mir sehr schwer. Denn klar, ich bin irgendwie sauer auf mich (Oder enttäuscht). Allein schon wegen diesem dummen Gespräch, das ich angeleiert hatte nach der Trennung. Sie behandelt mich scheiße, betrügt mich und ich sage auch noch: "Danke, wie wär's noch mit meinem zweiten Hoden zum Nachtisch?"
Daher ist deine Frage berechtigt. Ich müsste mir mehr wert sein, als solch einer Person nachzutrauern.
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